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Marygold Companies Aktie: Übernahme mit 100 Prozent Aufschlag

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 00:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Die Übernahme für 2,00 Dollar je Aktie steht noch unter Vorbehalt; der Abschluss wird im ersten Halbjahr 2027 erwartet.

Marygold Companies: Madison Dearborn bietet 100 Prozent Aufschlag
Abstrakte Darstellung einer Unternehmensübernahme mit eleganten geometrischen Formen in Blau und Gold. Illustration mit AI erstellt.

Ein Übernahmeangebot mit doppeltem Kurs auf einen Schlag — das ist selten. Genau das bekommen die Aktionäre von Marygold Companies jetzt geboten: Die Private-Equity-Firma Madison Dearborn Partners übernimmt das Unternehmen für 2,00 Dollar je Aktie in bar, ein Aufschlag von 100 Prozent auf den Schlusskurs vom Mittwoch.

Marygold ist über seine Tochter USCF Investments Muttergesellschaft von United States Commodity Funds, dem Verwalter mehrerer bekannter Rohstoff-ETFs mit rund 6 Milliarden Dollar verwaltetem Vermögen — darunter Fonds auf Öl, Erdgas und Kupfer. Nach Abschluss der Transaktion wird Marygold von der New Yorker Börse genommen und komplett in Privatbesitz übergehen.

Führungswechsel und breite Rückendeckung

Mit dem Deal ist auch ein Führungswechsel verbunden: Tim Rotolo übernimmt den CEO-Posten bei Marygold. Er bringt mehr als 15 Jahre Erfahrung im ETF-Geschäft mit und hatte zuvor den Uranium-Miner-ETF URNM aufgebaut, der auf über eine Milliarde Dollar Vermögen wuchs, bevor Sprott Asset Management ihn übernahm. Der bisherige Chef und Chairman Nicholas Gerber verlässt das Unternehmen im Zuge der Transaktion.

Der Deal steht auf solidem Fundament: Aktionäre, die zusammen rund 75 Prozent der ausstehenden Marygold-Aktien halten, darunter Gerber selbst, haben sich per Stimmrechtsvereinbarung bereits zur Zustimmung verpflichtet. Der Vorstand hat der Übernahme einstimmig zugestimmt.

Abschluss frühestens im ersten Halbjahr 2027

Vollständig in trockenen Tüchern ist die Sache aber noch nicht. Der Abschluss hängt von der Zustimmung der Marygold-Aktionäre, behördlichen Genehmigungen und weiteren Kontrollwechsel-Zustimmungen ab. Beide Seiten rechnen mit einem Closing im ersten Halbjahr 2027, möglicherweise früher.

Nach dem Abschluss planen Madison Dearborn und die Marygold-Führung, die bereits angekündigte Transformationsstrategie für das USCF-Geschäft umzusetzen und den Fokus des Unternehmens neu auszurichten. Details dazu, wie diese Neuausrichtung konkret aussehen soll, blieben bislang offen.

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