Nationales Palastmuseum Taipeh, Guoli Gugong Bowuyuan

Nationales Palastmuseum Taipeh: Chinas Schätze in Taiwan entdecken

17.05.2026 - 20:11:33 | ad-hoc-news.de

Im Nationalen Palastmuseum Taipeh, dem Guoli Gugong Bowuyuan, lagern einige der wertvollsten Kunstschätze Chinas. Warum dieser Ort in Taipeh, Taiwan, so viele Mythen, Geschichte und Emotionen bündelt, überrascht viele Reisende aus Deutschland.

Nationales Palastmuseum Taipeh, Guoli Gugong Bowuyuan, Taipeh, Taiwan
Nationales Palastmuseum Taipeh, Guoli Gugong Bowuyuan, Taipeh, Taiwan

Vor dem grün gedeckten Hauptbau des Nationalen Palastmuseums Taipeh glitzern die weißen Marmortreppen in der subtropischen Sonne, während im Inneren jahrtausendealte Jade, Kalligraphien und Porzellane warten. Das Guoli Gugong Bowuyuan (auf Deutsch sinngemäß „Nationales Palastmuseum“) ist weit mehr als ein Museum – es ist ein Ort, an dem sich die dramatische Geschichte Chinas mit der jungen Demokratie Taiwans kreuzt.

Nationales Palastmuseum Taipeh: Das ikonische Wahrzeichen von Taipeh

Für viele Reisende aus Deutschland ist das Nationale Palastmuseum Taipeh der kulturelle Höhepunkt einer Taiwan-Reise. In den Hügeln des Stadtteils Shilin, etwas nördlich des dicht bebauten Zentrums von Taipeh, präsentiert das Guoli Gugong Bowuyuan eine der bedeutendsten Sammlungen chinesischer Kunst weltweit. Die Deutsche Welle bezeichnet das Museum seit Jahren als einen der zentralen Hüter des kulturellen Erbes Chinas, während asiatische Kunsthistoriker es häufig in einem Atemzug mit der Verbotenen Stadt in Peking nennen.

Die Atmosphäre beim Besuch unterscheidet sich allerdings deutlich von klassischen europäischen Museen. Schon die Auffahrt über die breite Allee, das große Tor, die symmetrischen Treppenanlagen und die an Palastarchitektur erinnernden Dächer vermitteln ein monumentales Gefühl – eher wie ein kaiserlicher Hof als ein nüchterner Museumsbau. In den klimatisierten Sälen herrscht zugleich konzentrierte Ruhe, unterbrochen vom leisen Rascheln von Audioguides und dem gedämpften Staunen vor filigranen Jade-Reliefs oder hauchdünnem Porzellan.

Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland ist dieses Haus auch deshalb faszinierend, weil hier eine Sammlung steht, die historisch aus der Verbotenen Stadt in Peking stammt, aber heute in Taiwan bewahrt wird. International renommierte Institutionen wie das britische Magazin „The Economist“ und „National Geographic“ haben wiederholt auf diese politische und kulturelle Konstellation hingewiesen: Ein Großteil der ehemaligen chinesischen Kaiser-Sammlung befindet sich nicht im heutigen China, sondern in einem demokratischen Inselstaat vor dessen Küste.

Geschichte und Bedeutung von Guoli Gugong Bowuyuan

Die Wurzeln des Nationalen Palastmuseums Taipeh reichen weit in die kaiserliche Vergangenheit Chinas zurück. Nach Angaben des Museums selbst und übereinstimmenden Darstellungen in Publikationen der UNESCO-assoziierten Organisation ICOMOS begann die kaiserliche Sammlung bereits in der Song-Dynastie, wurde aber vor allem unter der Ming- und Qing-Dynastie in der Verbotenen Stadt in Peking systematisch ausgebaut. Kaiser sammelten Jadeobjekte, Bronzen, Gemälde, Kalligraphien und Alltagsgegenstände, die den kaiserlichen Geschmack und Machtanspruch spiegelten.

Im 20. Jahrhundert wurde dieser Schatz zum Spielball der Geschichte. Nach dem Sturz der Qing-Dynastie 1911 ging die Verbotene Stadt in öffentliches Eigentum über. 1925 wurde in Peking das Palastmuseum gegründet, um die kaiserliche Sammlung der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Mit dem Ausbruch des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges 1937 begann eine dramatische Phase: Teile der Sammlung wurden laut Berichten der chinesischen und internationalen Fachpresse aufwendig verpackt und an verschiedene, sicherer scheinende Orte im Landesinneren verbracht, um sie vor Bombenangriffen und Plünderungen zu schützen.

Nach Ende des Zweiten Weltkriegs und während des chinesischen Bürgerkriegs traf die nationalchinesische Regierung unter Chiang Kai-shek schließlich eine folgenschwere Entscheidung: Ein ausgewählter Teil der wertvollsten Objekte wurde nach Taiwan ausgelagert. Sowohl das Nationale Palastmuseum als auch kunsthistorische Publikationen wie jene der Taiwan Tourism Administration schildern diesen Transfer als logistische Meisterleistung – begleitet von politischer Brisanz. Als sich 1949 die kommunistische Führung in Peking etablierte, befanden sich rund 600.000 Objekte der ehemaligen kaiserlichen Sammlung bereits in Taiwan oder im Transportprozess.

Das Guoli Gugong Bowuyuan in Taipeh wurde offiziell in den 1960er-Jahren eröffnet, um diese Kunstschätze zu bewahren und auszustellen. Die genaue Zahl der Objekte variiert je nach Zählung und Kriterien, doch das Museum und internationale Medien sprechen übereinstimmend von einer Sammlung in der Größenordnung von Hunderttausenden Einzelstücken. Das macht das Haus zu einer der umfangreichsten Sammlungen chinesischen Kulturguts weltweit.

Die Bedeutung des Museums geht über Kunstgeschichte hinaus. In Taiwan gilt es als Symbol der kulturellen Kontinuität Chinas, aber auch als Ausdruck des Selbstverständnisses der Insel, die lange Zeit als „Republik China“ im Exil verstanden wurde. Zugleich betonen taiwanische Historikerinnen und Historiker zunehmend die eigenständige Geschichte und Identität Taiwans, in die das Museum heute eingebettet ist. Für Besucher aus Deutschland ist dies ein spannender Einblick in ein vielschichtiges Geschichtsverständnis, das sich nicht auf einfache Schemata von „Festland“ und „Insel“ reduzieren lässt.

In den letzten Jahrzehnten hat das Nationale Palastmuseum Taipeh seine Rolle als Forschungseinrichtung ausgebaut. Laut offiziellen Angaben und Berichten etwa von „Der Standard“ in Österreich engagiert sich das Museum in internationalen Leihgaben, gemeinsamen Ausstellungen und Digitalisierungsprojekten. Viele der empfindlichsten Werke, insbesondere Papierarbeiten und Textilien, werden in Rotationsausstellungen gezeigt, um sie vor Lichtschäden zu schützen. Für Reisende bedeutet das: Ein Besuch heute kann sich deutlich von dem unterscheiden, was einige Jahre zuvor zu sehen war.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Architektonisch ist das Guoli Gugong Bowuyuan ein bewusst historisierender Bau. Das Hauptgebäude mit seinen geschwungenen grünen Dächern, weißen Balustraden und dekorativen Elementen erinnert an traditionelle Palastarchitektur der chinesischen Kaiserzeit. Zahlreiche Reise- und Architekturmagazine ordnen den Stil als Mischung aus moderner Betonbauweise und neu interpretierter klassischer Formensprache ein. Anders als etwa das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln, das klar modernistisch gestaltet ist, setzt das Nationale Palastmuseum Taipeh auf ein Dekor, das Besucher sofort mit „alten China“-Assoziationen abholt.

Im Inneren dominieren großzügige Treppenhäuser, weite Foyers und lange, klimatisierte Galerien. Die Präsentation folgt keinen strengen chronologischen Pfaden, sondern ist thematisch gegliedert: Bronzen, Jade, Porzellan, Gemälde, Kalligraphie, seltene Bücher und Dokumente. Laut Museum und Fachpublikationen werden Ausstellungen regelmäßig umgestaltet, um sowohl wissenschaftliche Erkenntnisse als auch Besucherstrom und konservatorische Anforderungen zu berücksichtigen.

Zu den berühmtesten Objekten der Sammlung gehört das „Jade-Kohlstück“, ein kleines Jadeobjekt, das einen chinesischen Kohlkopf mitsamt einer darauf sitzenden Grille darstellt. Dieses Werk wird von Museumsführern und Kunstkritikern gleichermaßen zitiert, weil es technische Perfektion mit einer humorvollen, alltagsnahen Motivwahl verbindet. Ein weiteres ikonisches Stück ist das „Schweinefleisch-Stein“ – ein Stück versteinertes Gestein, das täuschend echt aussieht wie ein Stück geschmortes Fleisch. Diese beiden Objekte werden in nahezu jedem seriösen Reiseführer und in Berichten von Medien wie der Deutschen Welle erwähnt und gelten als Publikumsmagnete.

Darüber hinaus beherbergt das Museum herausragende Meisterwerke chinesischer Malerei: Landschaftsbilder aus der Song- und Yuan-Dynastie, filigrane Vogel-und-Blumen-Motive und hoch angesehene Kalligraphien. Kunsthistoriker betonen immer wieder, dass viele dieser Werke nicht nur ästhetisch, sondern auch philosophisch bedeutsam sind – sie spiegeln daoistische und konfuzianische Weltbilder, Vorstellungen von Harmonie zwischen Mensch und Natur sowie ideale Regierungsformen wider.

Ein besonderer Aspekt, der in westlichen Medien häufig hervorgehoben wird, ist die konservatorische Qualität des Museums. Sowohl asiatische Fachzeitschriften als auch internationale Partnerinstitutionen bescheinigen dem Nationalen Palastmuseum Taipeh sehr hohe Standards im Bereich Restaurierung, Klima- und Lichtsteuerung. Für Besucherinnen und Besucher zeigt sich das unter anderem in relativ gedimmten Räumen, begrenzter Besucherzahl in bestimmten Sonderausstellungen und gelegentlichen temporären Schließungen einzelner Galerien für Wartungsarbeiten.

Auch architektonisch ist das Areal in ständiger Entwicklung. In den letzten Jahren wurde der südliche Ableger des Museums in Chiayi im Süden Taiwans weiter ausgebaut, um Teile der Sammlung in einer moderneren Museumsarchitektur zu präsentieren. Für touristische Besucher, die vor allem Taipeh ansteuern, bleibt der Hauptstandort in Shilin jedoch der wichtigste und am besten erreichbare Anlaufpunkt.

Nationales Palastmuseum Taipeh besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Das Nationale Palastmuseum Taipeh liegt im Norden der Stadt im Stadtteil Shilin, eingebettet in eine hügelige, grüne Umgebung. Vom Zentrum Taipehs aus ist das Museum nach übereinstimmenden Angaben lokaler Verkehrsbetriebe und gängiger Reiseführer gut mit der Metro (Taipei MRT) und anschließenden Bussen erreichbar. Viele Reisende nutzen die Tamsui-Xinyi-Linie (rote Linie) bis zu Stationen wie Shilin oder Shilin-MRT-nahen Busknotenpunkten und fahren von dort weiter mit einer der regelmäßig verkehrenden Buslinien, die direkt vor dem Museum halten.
  • Anreise aus Deutschland
    Direktflüge aus Deutschland nach Taipeh sind nicht dauerhaft garantiert und können sich je nach Saison und Airline ändern. Typischerweise erfolgt die Anreise von Flughäfen wie Frankfurt (FRA), München (MUC) oder Berlin (BER) über große asiatische oder nahöstliche Drehkreuze, etwa in Dubai, Doha, Singapur, Hongkong oder Tokio. Die gesamte Reisezeit inklusive Umstieg liegt in der Regel im Bereich von rund 14 bis 18 Stunden, abhängig von Verbindung und Aufenthaltsdauer beim Umsteigen. Vom internationalen Flughafen Taoyuan bei Taipeh führt ein Airport-Metro-System ins Stadtgebiet, von dort kann auf die reguläre Metro umgestiegen werden.
  • Öffnungszeiten
    Das Nationale Palastmuseum Taipeh ist üblicherweise an den meisten Tagen der Woche tagsüber geöffnet, teilweise mit verlängerten Abendöffnungszeiten an bestimmten Wochentagen. Konkrete Öffnungszeiten können sich jedoch ändern – insbesondere rund um taiwanische Feiertage oder aufgrund von Sonderausstellungen und Wartungsarbeiten. Das Museum und Tourismusbehörden empfehlen ausdrücklich, die aktuellen Öffnungszeiten kurz vor dem Besuch direkt auf der offiziellen Website des Nationalen Palastmuseums Taipeh zu prüfen.
  • Eintritt
    Für den Besuch wird ein Eintrittspreis erhoben, der für internationale Gäste höher liegt als für Einwohner Taiwans. Da sich Preise, Ermäßigungen und Kombitickets (etwa mit Audioguide oder Sonderausstellungen) regelmäßig ändern können, raten sowohl das Museum als auch renommierte Reiseführer dazu, die jeweils aktuellen Tarife auf der offiziellen Website zu prüfen. Zur groben Orientierung bewegen sich Museumsbesuche in Taiwan häufig in einem Bereich, der mit großen Museen in europäischen Hauptstädten vergleichbar ist, wobei der Wechselkurs zwischen Euro und Neuer Taiwan-Dollar (NT$) schwankt.
  • Zahlung vor Ort
    In Taipeh sind Kreditkarten (vor allem Visa und Mastercard) weit verbreitet, insbesondere bei größeren Institutionen wie dem Nationalen Palastmuseum. Auch mobile Bezahlmethoden wie Apple Pay oder Google Pay setzen sich zunehmend durch, vor allem in Verbindung mit Kreditkarten. Für kleinere Ausgaben – etwa in Straßenständen oder bei Taxis außerhalb von Apps – kann Bargeld in Neuer Taiwan-Dollar sinnvoll sein. EC- und Girokarten aus Deutschland werden nicht überall akzeptiert, weshalb Reisende nach übereinstimmenden Hinweisen von Banken und Reiseportalen auf Kreditkarte setzen sollten.
  • Beste Reisezeit
    Taipeh liegt in einem subtropischen Klima. Die Sommermonate können heiß und feucht werden, teilweise mit Temperaturen deutlich über 30 °C und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Taifune in bestimmten Wochen des Jahres. Viele Reiseexperten aus Europa empfehlen daher Frühling (etwa März bis Mai) und Herbst (etwa Oktober bis November) als besonders angenehme Reisezeiten mit milderen Temperaturen. Da das Museum innen klimatisiert ist, eignet es sich auch gut als Schlechtwetter- oder Hitze-Ausweichprogramm. Wer Menschenmengen meiden möchte, sollte möglichst nicht an Wochenenden und lokalen Feiertagen gehen und eher die frühen Vormittagsstunden oder spätere Nachmittage wählen.
  • Sprache und Audioguides
    Die Hauptsprachen in Taiwan sind Mandarin-Chinesisch und, in Teilen des Landes, auch Taiwanisch (Hokkien). In Taipeh und besonders in touristisch geprägten Einrichtungen wie dem Nationalen Palastmuseum werden Beschriftungen und Informationsmaterialien häufig zweisprachig (Chinesisch/Englisch) angeboten. Englischkenntnisse sind bei vielen jüngeren Taiwanerinnen und Taiwanern verbreitet. Deutschsprachige Führungen sind nach übereinstimmenden Angaben gängiger Reiseführer selten, allerdings bietet das Museum in der Regel Audioguides in mehreren Sprachen an, darunter Englisch. Wer auf deutsche Sprache angewiesen ist, sollte vorab prüfen, ob es temporäre Angebote oder digitale Begleitmaterialien in deutscher Sprache gibt.
  • Fotografieren und Verhalten im Museum
    Im Nationalen Palastmuseum Taipeh gelten, wie in vielen internationalen Museen, spezifische Regeln zum Fotografieren. In manchen Ausstellungsbereichen ist Fotografieren ohne Blitz erlaubt, in anderen Räumen komplett untersagt, um empfindliche Exponate zu schützen. Beschilderungen und Hinweise des Personals sind unbedingt zu beachten. Essen und Trinken in den Ausstellungsräumen ist nicht gestattet, es gibt jedoch Cafeterien und Ruhebereiche im Gebäude. Ein respektvolles Verhalten gegenüber Exponaten, Personal und anderen Besuchern wird erwartet.
  • Trinkgeld-Kultur
    Trinkgeld ist in Taiwan nicht so fest institutionalisiert wie in vielen westlichen Ländern. In gehobenen Hotels oder Restaurants können Servicegebühren bereits in der Rechnung enthalten sein. Zusätzliches Trinkgeld wird zwar nicht erwartet, aber bei sehr gutem Service geschätzt. In Taxis und einfachen Restaurants ist Trinkgeld unüblich. Für Museumsbesuche selbst wird generell kein Trinkgeld gegeben; im Museumsshop oder Café gilt die gleiche Praxis wie im übrigen Stadtgebiet.
  • Einreisebestimmungen und Gesundheit
    Für deutsche Staatsbürger können sich Einreisebestimmungen und Visaregeln für Taiwan ändern. Daher wird ausdrücklich empfohlen, die jeweils aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de zu prüfen. Für touristische Aufenthalte gelten in der Regel erleichterte Bedingungen, Details können jedoch von politischen Entwicklungen und Gesundheitslagen abhängen. Für Reisen außerhalb Europas ist zudem eine private Auslandsreisekrankenversicherung sinnvoll, da die europäische Krankenversicherungskarte in Taiwan nicht gilt. Aktuelle Empfehlungen zu Impfungen und Gesundheitsvorsorge sollten vor Reiseantritt bei offiziellen Stellen oder Tropeninstituten eingeholt werden.
  • Zeitverschiebung
    Taiwan liegt in der Zeitzone Taiwan Standard Time (TST), die der koordinierten Weltzeit (UTC+8) entspricht. Im Vergleich zur Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) bedeutet dies üblicherweise einen Zeitunterschied von +7 Stunden im Winter und +6 Stunden zur Mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ). Dies ist relevant für Flugplanung, Jetlag-Kalkulation sowie das Erreichen von Familienmitgliedern oder Büros in Deutschland per Telefon oder Videokonferenz.

Warum Guoli Gugong Bowuyuan auf jede Taipeh-Reise gehört

Das Nationale Palastmuseum Taipeh ist ein Ort, an dem sich viele Dimensionen einer Taiwan-Reise bündeln: Kunst, Geschichte, Politik, Landschaft und Stadterlebnis. Wer aus Deutschland anreist, betritt hier nicht nur ein Museum, sondern einen Raum, in dem sich Fragen nach Herkunft, Identität und kulturellem Erbe stellen. Die Exponate erzählen von kaiserlichen Ritualen, von philosophischen Schulen, von Handwerkstraditionen, die über Jahrhunderte perfektioniert wurden. Zugleich steht das Gebäude in einem demokratischen Taiwan, das seine eigene, vielfältige Gesellschaft entwickelt hat.

In unmittelbarer Nähe des Museums bieten sich weitere Sehenswürdigkeiten an, etwa der Shilin-Nightmarket mit seiner Fülle an Streetfood-Ständen, oder der Yangmingshan-Nationalpark mit seinen Wanderwegen, heißen Quellen und weiten Ausblicken über Taipeh. Viele Reisende kombinieren einen Vormittag im Museum mit einem Nachmittag in der Natur oder einem Abend auf dem Nachtmarkt – ein Kontrastprogramm, das die Vielschichtigkeit Taipehs besonders deutlich macht.

Für kulturinteressierte Besucher aus der DACH-Region ist das Guoli Gugong Bowuyuan auch im Vergleich zu europäischen Museen einzigartig. Während Häuser wie das Pergamonmuseum in Berlin oder das Kunsthistorische Museum in Wien antike und europäische Kunstschätze bündeln, konzentriert sich das Nationale Palastmuseum Taipeh fast vollständig auf chinesische Kultur. Dadurch entsteht eine hohe Dichte an Kontext und Vergleichsmöglichkeiten innerhalb einer einzigen Kulturtradition – ideal für alle, die tiefer in ostasiatische Geschichte eintauchen wollen.

Hinzu kommt die Gastfreundschaft, für die Taiwan im asiatischen Raum bekannt ist. Die Kombination aus gut organisierter Infrastruktur, hoher Sicherheit, ausgeprägter Serviceorientierung und kulinarischer Vielfalt macht Taipeh zu einem angenehm bereisbaren Ziel, auch für Asien-Neulinge. Viele deutsche Besucher berichten, dass sie sich bereits nach wenigen Tagen sehr gut zurechtfinden, nicht zuletzt dank der guten englischsprachigen Beschilderung im öffentlichen Verkehr und in großen Institutionen wie dem Nationalen Palastmuseum.

Das Museum selbst entwickelt sich kontinuierlich weiter: Neue Sonderausstellungen, Kooperationen mit internationalen Häusern und digitale Angebote machen jeden Besuch anders. Reisende, die schon einmal dort waren, finden bei einem zweiten Aufenthalt oft völlig neue Schwerpunkte, sei es in der Präsentation von Kalligraphie, in Sonderausstellungen zur Rolle von Frauen am kaiserlichen Hof oder in thematischen Rundgängen zu Tee-Kultur und Ritualobjekten.

Nationales Palastmuseum Taipeh in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

Das Guoli Gugong Bowuyuan ist längst auch ein Social-Media-Phänomen. Reisende aus aller Welt teilen Bilder von den ikonischen Exponaten, vom Blick über die Treppenanlagen und vom Kontrast zwischen traditionellem Museumsbau und moderner Skyline im Hintergrund. Für Besucherinnen und Besucher aus Deutschland kann ein Blick in soziale Netzwerke vorab helfen, ein Gefühl für die Atmosphäre zu bekommen und Inspiration für eigene Fotomotive zu finden.

Häufige Fragen zu Nationales Palastmuseum Taipeh

Wo liegt das Nationale Palastmuseum Taipeh genau?

Das Nationale Palastmuseum Taipeh befindet sich im Norden der Stadt Taipeh im Stadtteil Shilin, in einer leicht hügeligen, grünen Umgebung. Es ist vom Stadtzentrum aus gut mit der Metro und anschließenden Busverbindungen erreichbar und liegt etwas abseits der dicht bebauten Innenstadt, was dem Areal eine fast parkähnliche Atmosphäre verleiht.

Was ist das Besondere am Guoli Gugong Bowuyuan?

Das Besondere am Guoli Gugong Bowuyuan ist die einzigartige Sammlung chinesischer Kunst, die historisch aus der kaiserlichen Verbotenen Stadt in Peking stammt und heute in Taiwan bewahrt wird. Besucherinnen und Besucher erleben hier eine enorme Dichte an Jade, Porzellan, Bronzen, Gemälden und Kalligraphien, die teilweise über Jahrhunderte nur dem Kaiserhof vorbehalten waren und heute öffentlich zugänglich sind.

Wie viel Zeit sollte man für das Nationale Palastmuseum einplanen?

Aufgrund der Größe der Sammlung und der Fülle an Informationen empfehlen viele Reiseführer, mindestens einen halben Tag einzuplanen. Wer sich intensiver mit bestimmten Epochen oder Kunstformen beschäftigen möchte, kann problemlos einen ganzen Tag im Museum verbringen, zumal es Cafés, Ruhezonen und abwechslungsreiche Ausstellungen gibt.

Ist ein Besuch für Kinder geeignet?

Ein Besuch kann auch für Kinder geeignet sein, insbesondere wenn sie sich für fremde Kulturen, Drachenmotive, Tierfiguren und farbenreiche Objekte interessieren. Interaktive Angebote, spezielle Familienführungen oder kindgerechte Materialien sind je nach aktueller Programmlage verfügbar; es lohnt sich, vorab auf der Museumswebsite nach Familienangeboten zu schauen. Kurze, themenbezogene Rundgänge mit Pausen sind für Familien meist ideal.

Wann ist die beste Reisezeit für Taipeh und das Museum?

Als besonders angenehm gelten insgesamt Frühling und Herbst, wenn die Temperaturen milder und die Luftfeuchtigkeit moderater sind als im Hochsommer. Da das Museum selbst klimatisiert ist, kann es aber das ganze Jahr über gut besucht werden und eignet sich auch als Ziel bei Regen oder großer Hitze. Wer große Besucherströme vermeiden möchte, sollte Wochenenden, nationale Feiertage und die Hauptbesuchszeiten am späten Vormittag meiden.

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