PPL Corp Aktie: Wachstumsziel angehoben
Veröffentlicht am: 06.11.2026 um 14:26 Uhr | Redaktion boerse-global.dePPL erhöht sein langfristiges Gewinnwachstumsziel und legt einen gröĂeren Investitionsplan vor. Dazu kommt ein Rechenzentrumsdeal in Pennsylvania, der die Wachstumsstory stĂŒtzt. Die Aktie legte nach den Zahlen um 1,8 Prozent zu.
Quartalszahlen mit gemischtem Bild
Der bereinigte Gewinn lag im dritten Quartal bei 0,54 Dollar je Aktie, nach 0,48 Dollar im Vorjahr. Analysten hatten mit 0,53 Dollar gerechnet. Der Gewinn nach US-GAAP verfehlte mit 0,49 Dollar die Erwartungen, belastet durch Sonderposten von 0,05 Dollar je Aktie. Sie stammen vor allem aus der Integration von Rhode Island Energy.
Der Umsatz stieg um 12 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und ĂŒbertraf die KonsensschĂ€tzung von 2,42 Milliarden Dollar. Höhere Tarife in Kentucky und neue Verteilentgelte in Pennsylvania trugen dazu bei.
Höhere Ziele bis 2030
Die Prognose fĂŒr 2026 grenzt der Versorger auf 1,92 bis 1,96 Dollar je Aktie ein, der Mittelwert von 1,94 Dollar bleibt. FĂŒr 2027 peilt PPL 2,06 bis 2,14 Dollar an. Der Mittelwert liegt damit 8,2 Prozent ĂŒber dem Wert fĂŒr 2026.
Das jÀhrliche Gewinnwachstum soll bis mindestens 2030 bei 7 bis 9 Prozent liegen, bisher waren es 6 bis 8 Prozent. Management erwartet die obere HÀlfte der Spanne.
Der Investitionsplan fĂŒr 2027 bis 2030 umfasst 25 Milliarden Dollar, zwei Milliarden mehr als zuvor. Der Aufschlag flieĂt vor allem in ein zusĂ€tzliches Gaskraftwerk in Kentucky. Die Rate Base soll jĂ€hrlich um durchschnittlich 10 Prozent wachsen.
Die Finanzierung hat ihren Preis: Der Plan sieht rund drei Milliarden Dollar zusĂ€tzlichen Eigenkapitalbedarf vor, zusĂ€tzlich zu den bereits ĂŒber Forward-VerkĂ€ufe platzierten Mitteln. Das Dividendenwachstum soll am unteren Ende der Zielspanne von 4 bis 6 Prozent liegen.
Rechenzentren als Treiber
Das Gemeinschaftsunternehmen Invitium Energy, an dem PPL 51 Prozent hĂ€lt und Blackstone Infrastructure beteiligt ist, einigte sich mit dem Rechenzentrumsbetreiber QTS auf Eckpunkte fĂŒr rund zwei Gigawatt ErzeugungskapazitĂ€t.
Das Projekt in Salem Township, Pennsylvania, lĂ€uft ĂŒber 20 Jahre mit VerlĂ€ngerungsoptionen. Die Vereinbarung ist allerdings nicht bindend und an ĂŒbliche Bedingungen geknĂŒpft. Vorgesehen sind zwei Gaskraftwerke, ergĂ€nzt um Brennstoffzellen und Batteriespeicher.
Die Struktur soll ein regulierungsÀhnliches Risikoprofil bieten, mit fixer monatlicher Zahlung. Brennstoffzellen und Speicher könnten ab 2029 laufen, die Gaskraftwerke sollen 2032 und 2033 ans Netz gehen. Der neue Plan enthÀlt die ErtrÀge aus Invitium noch nicht.
ZusĂ€tzliches Potenzial sieht PPL bei 12 bis 16 Milliarden Dollar möglicher Erzeugungsinvestitionen bis 2032. WĂŒrden die Kentucky-Projekte realisiert, könnte das jĂ€hrliche Gewinnwachstum von 2026 bis 2030 auf ĂŒber 9 Prozent steigen. Die Pipeline in Pennsylvania wuchs zum elften Quartal in Folge auf rund 35 Gigawatt.
PPL Corp-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue PPL Corp-Analyse vom 6. November liefert die Antwort:
Die neusten PPL Corp-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf fĂŒr PPL Corp-AktionĂ€re. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. November erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
PPL Corp: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
