Recordati Aktie: 7,6 Milliarden Euro für Börsenrückzug arrangiert
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 05:43 Uhr | Redaktion boerse-global.deCVC, GBL, Respighi HoldCo und Respighi Investments haben eine Finanzierung über 7,58 Milliarden Euro für die Übernahme und den Börsenrückzug von Recordati arrangiert. Das teilte die beteiligte Kanzlei Latham & Watkins am Donnerstag mit. Die Finanzierung umfasst zwei unterschiedliche Instrumente.
Den größeren Teil bilden vorrangig besicherte Brückenfinanzierungen über 6,05 Milliarden Euro. Hinzu kommen 1,53 Milliarden Euro aus einer Finanzierung mit PIK-Toggle-Schuldverschreibungen. Die Kanzlei ordnet beide Bausteine dem Erwerb und der geplanten Herausnahme von Recordati aus dem Börsenhandel zu.
Wiedereröffnetes Angebot läuft weiter
Das Konsortium aus CVC und GBL setzt die Übernahme über Respighi BidCo fort. Medienberichten zufolge erreichte die Annahmequote des wiedereröffneten Angebots bis Donnerstag 67,53%. Als weiterer Angebotstag ist der 9. November vorgesehen.
Zum Beteiligungsaufbau gehörte auch eine Aufstockung durch CVC vor gut drei Wochen. CVC Investor kaufte dabei 20.000 Recordati-Aktien zu jeweils 53 Euro. Anschließend lag der gemeinsame Anteil von Respighi BidCo und CVC Investor bei ungefähr 80,723%, wie Medien berichteten.
Rossini tilgt ausstehende Schulden
Auf Ebene des bisherigen Anteilseigners Rossini ist ein weiterer Schritt abgeschlossen: Fitch Ratings zog am Mittwoch dessen Ratings zurück. Rossini hatte sämtliche Recordati-Aktien angedient und die Erlöse zur Tilgung seiner ausstehenden Schulden verwendet. Fitch erklärte zugleich, Respighi habe Recordati übernommen.
Die Rating-Rücknahme betraf damit Rossini; für Recordati steht als nächster angekündigter Unternehmenstermin die Veröffentlichung der Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 am 10. November an. Sie folgt auf den weiteren Angebotstag der Übernahmeofferte.
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