Rocket, Lab

Rocket Lab Aktie: Wood stockt auf, Electron liefert

Veröffentlicht am: 26.09.2026 um 06:46 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Rocket Lab steigerte den Quartalsumsatz um 62 Prozent; ARK stockte auf, während die Iridium-Übernahme noch Genehmigungen benötigt.

Rocket Lab: Electron absolviert 97. Mission, ARK kauft weitere Aktien
Ein modernes Raumfahrtbauteil in einer atmosphärischen, dunkel beleuchteten Industrieumgebung. Illustration mit AI erstellt.

Während Cathie Woods ARK-Fonds munter zukaufen, liefert Rocket Lab im Hintergrund einfach weiter ab. Am Samstag brachte die Electron-Rakete zum 97. Mal einen Satelliten ins All — der 18. Start in diesem Jahr. Zwei Entwicklungsstränge, die zusammen ein Bild ergeben: operative Zuverlässigkeit trifft auf wachsendes Anleger-Interesse.

Electron liefert im Akkord

Die Mission brachte den 13. StriX-Satelliten für den japanischen Erdbeobachtungs-Betreiber Synspective in eine Umlaufbahn von 559 Kilometern Höhe. Damit hat Rocket Lab die komplette bisherige Bestellung des Kunden ohne einen einzigen Fehlschlag ausgeliefert. Weitere 14 Starts stehen noch aus, bis Synspective seine Radar-Konstellation bis Ende des Jahrzehnts komplettiert hat.

Für Rocket Lab ist das Tagesgeschäft: Electron gilt als die am häufigsten gestartete Kleinrakete der Welt, und die Kadenz von aktuell etwa zwei Starts pro Monat unterstreicht, dass sich das Geschäftsmodell im Kleinsatelliten-Segment trägt. Die größere, wiederverwendbare Neutron-Rakete soll perspektivisch neue, größere Aufträge erschließen — ihr Erstflug steht allerdings weiterhin aus.

ARK baut Position weiter aus

Parallel zur operativen Routine bleibt Rocket Lab für Cathie Wood ein bevorzugtes Ziel. Ihre ARK-Fonds erwarben zuletzt weitere 359.612 Aktien für rund 25,1 Millionen Dollar, verteilt auf die Fonds ARKK, ARKQ und ARKX. Es ist bereits die mehrfache Aufstockung seit August — im gleichen Atemzug trennte sich ARK von Alphabet-Papieren im Wert von 5,8 Millionen Dollar.

Woods Zukäufe fallen in eine strategisch aufgeladene Phase. Rocket Lab treibt die rund acht Milliarden Dollar schwere Übernahme des Satellitenbetreibers Iridium voran, die dem Unternehmen den Sprung vom reinen Raketen- und Satellitentechnik-Anbieter zum Betreiber eines globalen Kommunikationsnetzes ermöglichen soll.

Die Iridium-Aktionäre haben dem Deal mit 99,6 Prozent bereits zugestimmt, der Abschluss wird für Mitte 2027 erwartet und hängt noch von behördlichen Genehmigungen ab.

Die Finanzierung des Kaufpreises hat Rocket Lab bereits über die Ausgabe von 29,3 Millionen neuen Aktien gestemmt und damit brutto rund 1,94 Milliarden Dollar eingenommen — für bestehende Aktionäre eine spürbare Verwässerung. Operativ zeigt der Konzern trotzdem Wachstum: Im zweiten Quartal legte der Umsatz um 62 Prozent auf 234 Millionen Dollar zu.

Ob sich die Wette aus Wachstumstempo, Neutron-Zeitplan und Iridium-Integration für Anleger auszahlt, hängt nun stark davon ab, wie reibungslos die behördliche Prüfung des Milliarden-Deals bis Mitte 2027 verläuft.

Anzeige

Rocket Lab-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Rocket Lab-Analyse vom 26. September liefert die Antwort:

Die neusten Rocket Lab-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Rocket Lab-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. September erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Rocket Lab: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer...

de | US7731211089 | ROCKET | boerse | 70185634 |