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Romande Energie Holding Aktie: Margen ziehen krÀftig an

Veröffentlicht am: 03.09.2026 um 17:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Romande Energie verbessert im ersten Halbjahr 2026 die ProfitabilitÀt: EBITDA und EBIT wachsen deutlich, wÀhrend Markets die Margen stÀrkt.

Romande Energie steigert Halbjahresgewinn dank höherer Margen
Moderne Energieinfrastruktur bei Sonnenuntergang als Symbol fĂŒr wachsende Margen im Versorgungssektor. Illustration mit AI erstellt.

Der Westschweizer Stromversorger hat im ersten Halbjahr 2026 seine ProfitabilitĂ€t spĂŒrbar verbessert. Der Gewinnsprung fĂ€llt deutlich höher aus als das Umsatzwachstum — ein Hinweis darauf, dass vor allem die Marge, nicht das Volumen, den Unterschied macht.

Der Umsatz kletterte um 5 Prozent auf 407 Millionen Franken. Das EBITDA legte dagegen um 38 Prozent auf 98 Millionen Franken zu, das EBIT verdoppelte sich nahezu auf 46 Millionen Franken. Die EBITDA-Marge stieg damit von 18 auf 24 Prozent, das stÀrkste Halbjahresergebnis des Konzerns seit drei Jahren.

Markets-Sparte als Wachstumstreiber

Den grĂ¶ĂŸten Beitrag zur Verbesserung lieferte die Sparte Markets, die ihre EBITDA-Marge von nur 1 auf 11 Prozent steigerte. Tarifanpassungen, geringere Kosten fĂŒr Ausgleichsenergie und der Wegfall der Durchschnittspreismethode trugen dazu bei.

Die Energiesparte verbesserte ihre Marge von 33 auf 41 Prozent, unterstĂŒtzt durch mehr Solarstrom und die Teilinbetriebnahme des Wasserkraftwerks Grand-Saint-Bernard trotz unterdurchschnittlicher NiederschlĂ€ge.

Der Reingewinn stieg um 19 Prozent auf 47 Millionen Franken. Der operative Cashflow mehr als verdoppelte sich auf 109 Millionen Franken — auch dank höherer Dividenden von der Beteiligung EOS Holding. Das Grids-GeschĂ€ft, das mit 47 Millionen Franken weiterhin den grĂ¶ĂŸten EBITDA-Beitrag liefert, kĂ€mpfte dagegen mit einem tieferen kalkulatorischen Zinssatz (WACC) und einer leicht sinkenden Marge von 31 auf 29 Prozent.

Investitionen in Wind, Sonne und WĂ€rme

Romande Energie hĂ€lt sein Investitionstempo hoch. Von den 83 Millionen Franken Investitionen im ersten Halbjahr flossen 40 Millionen Franken in die Netzinfrastruktur. Im Windbereich ĂŒbernahm das Unternehmen den Windpark Useroles mit 19 Megawatt Leistung und baut die Anlage Les Muids in Frankreich mit 10 Megawatt. In der Waadt ging zudem der nach eigenen Angaben grĂ¶ĂŸte Agrophotovoltaik-Park der Schweiz in Betrieb.

FĂŒr die AktionĂ€re flossen im Halbjahr 37 Millionen Franken an Dividenden. Das Unternehmen zahlt seit 17 Jahren ununterbrochen eine Dividende.

FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr bestĂ€tigte das Management den Kurs Richtung 2030: Bis dahin soll das bereinigte EBITDA auf 170 bis 190 Millionen Franken steigen, begleitet von jĂ€hrlichen Investitionen zwischen 160 und 200 Millionen Franken. Die Vollzahlen fĂŒr 2026 prĂ€sentiert Romande Energie am 24. MĂ€rz 2027 in Lausanne, die Generalversammlung ist fĂŒr den 12. Mai 2027 angesetzt.

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