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Salazar Resources Aktie: 400 Landwirte klagen gegen El Domo

Veröffentlicht am: 03.10.2026 um 21:07 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Mehr als 400 Landwirte klagen wegen möglicher Flussverunreinigung und fehlender Anwohnerkonsultation; der Minenbau läuft laut Unternehmen planmäßig.

Salazar Resources: Klage gegen Curipamba-El-Domo-Mine eingeleitet
Dramatische Berglandschaft mit Bergbauinfrastruktur vor bewölktem Himmel. Illustration mit AI erstellt.

Beim ecuadorianischen Vorzeigeprojekt Curipamba-El Domo formiert sich juristischer Widerstand aus der Bevölkerung. Wie die Tageszeitung El País berichtete, haben am 10. September mehr als 400 Landwirte aus dem Kanton Las Naves rechtliche Schritte eingeleitet. Die Kläger begründen ihren Gang vor Gericht mit Sorgen über eine mögliche Verunreinigung lokaler Flüsse sowie einer aus ihrer Sicht unzureichenden vorherigen Konsultation der Anwohner.

Das Rohstoffunternehmen Salazar Resources ist an dem Minenvorhaben mit 25 Prozent beteiligt. Die restlichen 75 Prozent hält der Projektbetreiber Silvercorp. Dessen Rechtsdirektor wies die Anschuldigungen der Initiative zurück und erklärte, im eigentlichen Projektareal entspringen keine Flussläufe. Die juristische Auseinandersetzung wirft ein Schlaglicht auf die komplexen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für Bergbauaktivitäten im Andenstaat.

Operativer Zeitplan für Curipamba-El Domo

Ungeachtet der Klagen hielten die Partner zuletzt an den operativen Planungen fest. Wie vor gut drei Wochen vermeldet wurde, verläuft der Bau der Mine nach Unternehmensangaben planmäßig.

Am Kapitalmarkt spiegelt sich das Spannungsfeld zwischen operativem Fortschritt und politischen Unwägbarkeiten wider. Am Freitag schloss das Papier bei 0,2380 Euro. Damit notiert der Wert leicht oberhalb seines 50-Tage-Durchschnitts von 0,2270 Euro. Auf Jahressicht ergibt sich ein Zuwachs von 60 Prozent.

Exploration und Kapitalausstattung

Parallel zum Kernprojekt treibt Salazar Resources weitere Liegenschaften voran. Medienberichten zufolge meldete das Unternehmen am 13. September einen Fund auf dem Pijilí-Projekt im Süden Ecuadors. Weitere Explorationsschritte sind notwendig, um das kommerzielle Potenzial dieser Mineralisierung abschließend zu bestimmen.

Um das Betriebskapital und die weiteren Explorationsprogramme zu finanzieren, kündigte Salazar Mitte September eine Privatplatzierung an.

Jede Einheit besteht aus einer Stammaktie und einem halben Optionsschein mit einer Laufzeit von zwei Jahren ab Abschluss. Das Vorhaben stand unter dem Vorbehalt der noch ausstehenden behördlichen Genehmigungen.

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