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Shoe Zone: Aktie bricht nach Verlustwarnung ein

Veröffentlicht am: 27.10.2026 um 12:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Der Schuhhändler verzeichnet für 2026 einen bereinigten Verlust und verzichtet auf die Jahresdividende; die Schwäche setzt sich fort.
Abstrakte Darstellung eines fallenden Finanzmarktes mit dramatischem Licht und dunklen Schatten. Illustration mit AI erstellt.

Shoe Zone meldet einen bereinigten Jahresverlust und einen schwächer als erwarteten Start ins Herbst- und Wintergeschäft. Die Aktie verliert heute 19%. Auslöser ist die heutige Handelsmitteilung des Unternehmens: Der Umsatz ist gesunken, die Schwäche setzt sich im neuen Geschäftsjahr fort. Eine Dividende für das Gesamtjahr wird es nicht geben.

Umsatzrückgang und Verlust statt Gewinn

Für das Geschäftsjahr 2026 mit seinen 53 Wochen bis zum 3. Oktober meldet Shoe Zone einen Umsatz von £142,4 Millionen. Das entspricht einem Rückgang um 4,5%. Damit steht neben dem enttäuschenden Saisonauftakt auch eine rückläufige Umsatzentwicklung im abgeschlossenen Geschäftsjahr.

Beim bereinigten Ergebnis vor Steuern erwartet das Unternehmen einen Verlust von ungefähr £1,0 Millionen. Im Geschäftsjahr 2025 hatte Shoe Zone noch einen bereinigten Gewinn von £2,4 Millionen erzielt.

Für Anleger beschränkt sich die Belastung damit nicht auf den Rückblick. Nach Angaben des Managements begann das Herbst- und Wintergeschäft langsamer als erwartet. Die Schwäche hielt zudem im Geschäftsjahr 2027 an. Die Mitteilung liefert somit noch kein Signal für eine operative Erholung nach dem Verlustjahr.

Der Verzicht auf eine Jahresdividende ergänzt das schwache Ergebnisbild. Die Kombination aus rückläufigen Erlösen, dem Wechsel in die Verlustzone und dem verhaltenen Saisonstart erklärt den Verkaufsdruck nach der Veröffentlichung.

Aktienrückkauf ist abgeschlossen

Parallel zur Handelsmitteilung gab Shoe Zone heute den Abschluss seines Aktienrückkaufs bekannt. Das Programm lief vom 11. August bis gestern. Der Abschluss steht damit unmittelbar neben der Nachricht über den Jahresverlust und die ausbleibende Dividende.

Insgesamt kaufte das Unternehmen 1.193.145 Aktien zu durchschnittlich £0,74 je Anteil zurück. Die Gesamtkosten beliefen sich ohne Aufwendungen auf £886.540,96.

Der Rückkauf hatte auch Auswirkungen auf die Stimmrechtsverhältnisse. Am 19. Oktober meldete Shoe Zone für Charles Smith und Sian Smith zusammen einen Anteil von 29,15%. Hintergrund war die durch Rückkäufe verringerte Zahl der Stimmrechte.

Zudem bestätigte das Takeover Panel die Position nach Rule 9 für Charles Smith und Anthony Smith für den Fall, dass ihre Beteiligungen rückkaufbedingt über 30% steigen sollten.

Für die operative Einordnung bleibt dagegen der schwache Saisonauftakt entscheidend: Shoe Zone hat nicht nur ein Verlustjahr hinter sich, sondern berichtet zugleich über anhaltende Schwäche im neuen Geschäftsjahr.

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