Similan-Inseln, Mu Ko Similan

Similan-Inseln: Thailands geheimes Blau vor Phang Nga

17.05.2026 - 14:08:45 | ad-hoc-news.de

Die Similan-Inseln (Mu Ko Similan) vor Phang Nga in Thailand gelten als eines der klarsten Tauchreviere Asiens – doch strenge Schutzregeln begrenzen den Zugang. Was Reisende aus Deutschland jetzt wissen sollten.

Similan-Inseln, Mu Ko Similan, Thailand
Similan-Inseln, Mu Ko Similan, Thailand

Türkise Buchten, blendend weißer Sand, Granitfelsen wie Skulpturen und eine Unterwasserwelt, die oft mit einem lebenden Aquarium verglichen wird: Die Similan-Inseln vor der Küste von Phang Nga sind für viele Thailand-Reisende der Inbegriff tropischer Trauminseln. Unter ihrem thailändischen Namen Mu Ko Similan (sinngemäß „Neun Inseln“) sind sie gleichzeitig eines der strengsten Meeresschutzgebiete des Landes – mit klaren Regeln, saisonalen Schließungen und limitierten Besucherzahlen.

Similan-Inseln: Das ikonische Wahrzeichen von Phang Nga

Die Similan-Inseln liegen rund 70 km vor der Küste der Provinz Phang Nga in der Andamanensee und gehören zu den bekanntesten Inselgruppen Südthailands. Mehrere seriöse Reiseführer wie das „ADAC Reisemagazin Thailand“ und „Marco Polo Thailand“ beschreiben Mu Ko Similan als eines der Spitzenreviere zum Tauchen und Schnorcheln in ganz Südostasien. Die Wasserqualität, Unterwassersichtweiten von oftmals deutlich über 20 m und der Kontrast aus weißen Stränden und dunklen Granitkuppen machen die Inseln zu einem visuellen Wahrzeichen der gesamten Region.

Geografisch gesehen gehören die Similan-Inseln zur Westküste Thailands gegenüber der touristisch sehr bekannten Insel Phuket. Dennoch sind sie kein klassisches Badeziel mit Resorts und Strandbars, sondern ein streng regulierter Nationalpark, in dem der Schutz der Korallenriffe und Meeresbewohner im Vordergrund steht. Die thailändische Nationalparkverwaltung (Department of National Parks, Wildlife and Plant Conservation, DNP) und die Tourismusbehörde „Tourism Authority of Thailand“ betonen in ihren Veröffentlichungen, dass die Anzahl der Tagesgäste und Übernachtungsboote bewusst limitiert ist, um den Druck auf das empfindliche Ökosystem zu reduzieren.

Für Reisende aus Deutschland sind die Similan-Inseln damit ein Kontrastprogramm zu den stark erschlossenen Küstenorten Thailands: Wer hierher kommt, reist in der Regel mit organisierten Bootsausflügen von Khao Lak oder Phuket an und erlebt mehr Natur als Infrastruktur. Das macht Mu Ko Similan besonders attraktiv für Naturinteressierte, Unterwasserfans und alle, die in Thailand noch ein Stück „Inselwildnis“ erleben wollen.

Geschichte und Bedeutung von Mu Ko Similan

Die Inselgruppe Mu Ko Similan umfasst eine Reihe kleiner Granitinseln, die sich aus der Andamanensee erheben. Der thailändische Name „Similan“ leitet sich nach Angaben der Tourismusbehörde TAT von einem Wort im südthailändischen Dialekt ab, das auf das malaiische „sembilan“ („neun“) zurückgeht – eine Anspielung auf die ursprünglich neun Hauptinseln. Später wurden weitere kleinere Inseln und Felsen in den Nationalpark einbezogen, sodass die Gesamtzahl der geschützten Einheiten heute darüber hinausgeht; offizielle Karten des DNP zeigen mittlerweile elf nummerierte Inseln.

Als Nationalpark wurde Mu Ko Similan Ende der 1980er Jahre ausgewiesen. Unterschiedliche Quellen geben leicht abweichende Jahreszahlen, seriöse Informationen der thailändischen Nationalparkbehörde sowie des Umweltministeriums verorten die Gründung in die späten 1980er Jahre, zeitlich also wenige Jahre nach der Ausrufung mehrerer weiterer Marine-Nationalparks in der Andamanensee. Damit ist der Park deutlich jünger als viele europäische Nationalparks, aber älter als beispielsweise der 1990 gegründete Nationalpark Sächsische Schweiz in Deutschland.

Seine internationale Bedeutung verdanken die Similan-Inseln vor allem zwei Faktoren: der außergewöhnlichen Unterwasserbiodiversität und der markanten Landschaft aus Granitfelsen, die an die Seychellen erinnert. Reportagen in Magazinen wie „GEO Saison“ und „National Geographic Deutschland“ heben immer wieder hervor, dass hier mehrere Lebensräume auf engstem Raum zusammenkommen: Steilwände, Korallenriffe, Seegraswiesen und offene pelagische Zonen, in denen sich saisonal Großfische wie Rochen blicken lassen können. Auch wenn Mu Ko Similan (Stand der letzten Jahre) kein UNESCO-Welterbe ist, zählt der Park in vielen internationalen Übersichten zu den bedeutendsten Meeresschutzgebieten Thailands.

Gleichzeitig ist die Geschichte der Similan-Inseln ein Beispiel für den Balanceakt zwischen Massentourismus und Naturschutz. In den 2000er- und frühen 2010er-Jahren stiegen die Besucherzahlen teils stark an, was zu Schäden an Korallenriffen führte. In der Folge reagierte die thailändische Regierung mit strengeren Regulierungen, saisonalen Schließungen – insbesondere während des Südwestmonsuns – und einem Verbot von Übernachtungen in Zelten und einfachen Hütten auf den Inseln. Diese Maßnahmen wurden nach Medienberichten etwa von „Bangkok Post“ und „The Nation“ in englischer Sprache begleitet; deutschsprachige Reisemedien wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Süddeutsche Zeitung“ griffen die Entwicklung im Rahmen von Thailand-Schwerpunkten auf und ordneten Mu Ko Similan als Beispiel für „Overtourism“ und Gegenmaßnahmen ein.

Für Thailand selbst hat der Park ökologisch große Bedeutung, weil er als Kinderstube für viele Fischarten der Andamanensee dient. Wissenschaftliche Untersuchungen, die unter anderem von thailändischen Universitäten und internationalen Meeresschutzorganisationen begleitet wurden, zeigen, dass sich die stark beanspruchten Riffe nach temporären Schließungen wieder teilweise erholen konnten. Die thailändische Nationalparkverwaltung verweist in aktuellen Veröffentlichungen darauf, dass nachhaltigere Besuchskonzepte und eine strengere Kontrolle von Touranbietern zentral sind, um diesen Trend langfristig zu stabilisieren.

Architektur, Kunst und besondere Merkmale

Auch wenn die Similan-Inseln kein kulturelles Bauwerk im klassischen Sinne sind, besitzen sie eine „Architektur der Natur“, die für Besucher aus Europa sofort wiedererkennbar ist. Besonders berühmt ist der sogenannte „Sail Rock“ auf Insel Nummer 8 (Koh Similan): ein großer, segelförmiger Granitblock, der wie eine überdimensionierte Skulptur auf einem Felsplateau über dem Meer balanciert. Viele Aufnahmen in Reisekatalogen und auf Social Media nutzen genau dieses Motiv als Symbolbild für Mu Ko Similan.

Die Granitlandschaft ist durch Jahrmillionen der Erosion entstanden. Wind, Wellen und tropischer Regen haben runde, geschwungene Formen in die Felsen geschliffen – ähnlich wie in den Granitlandschaften der Seychellen oder Teilen von Norwegen, wenn auch in einem völlig anderen Klima. Darunter liegen Strände mit extrem feinem, fast weißem Sand, der im Vergleich zu vielen Stränden auf Phuket oder Koh Samui noch heller wirkt. Taucherlobby-Organisationen und Magazine wie das „Tauchen“-Magazin in Deutschland heben hervor, dass die Kombination aus Granit, Korallen und klarem Wasser Mu Ko Similan zu einem der fotogensten Tauchreviere Südostasiens macht.

Unter der Wasseroberfläche findet sich eine „Architektur“ aus Korallenformationen, Höhlen und Felstunneln. Viele Tauchspots besitzen eigene Namen, etwa „Elephant Head Rock“ oder „East of Eden“. Internationale Tauchverbände betonen, dass Strömungen teils stark sein können und einige Plätze eher erfahrenen Tauchern vorbehalten sind. Farbenfrohe Weich- und Steinkorallen, Schwärme von Füsilieren, Papageifischen und Makrolebewesen wie Nacktschnecken gehören zu den typischen Sichtungen; mit Glück lassen sich auch Schildkröten beobachten. Whale Sharks und Manta-Rochen sind in der weiteren Andamanensee immer wieder Thema, werden aber von seriösen Quellen nicht als garantiertes Highlight, sondern als saisonale, seltene Begegnung beschrieben.

Ein weiteres besonderes Merkmal ist die nahezu völlige Abwesenheit größerer Bebauung auf den Inseln. Während an anderen thailändischen Stränden Resorts in die Höhe wachsen, beschränken sich die Einrichtungen auf Mu Ko Similan weitgehend auf einfache Rangerstationen, kleine Verpflegungspunkte und sanitäre Anlagen, die von der Nationalparkverwaltung betrieben werden. Übernachtungen an Land sind nach offiziellen Angaben des DNP seit einigen Jahren nicht mehr erlaubt, um die Belastung für die Inselvegetation zu senken. Tauchkreuzfahrten („Liveaboards“), die auf dem Meer ankern, sind hingegen weiterhin ein wichtiger Teil des touristischen Konzepts, werden aber ebenfalls durch Genehmigungen und Besucherobergrenzen reguliert.

In kultureller Hinsicht sind die Similan-Inseln weniger durch Tempel oder historische Bauwerke geprägt als durch Geschichten und Mythen, die sich um das Meer ranken. Lokale Fischer und Bootsführer verweisen gegenüber Medienberichten immer wieder auf traditionelle Tabus, respektvoll mit bestimmten Riffen oder Felsen umzugehen. Offizielle thailändische Tourismuspublikationen und Naturführer betonen, dass Besucher die Inseln mit entsprechender Achtung vor Natur und lokalen Traditionen besuchen sollten, etwa indem sie keine Muscheln mitnehmen und keine Korallen berühren.

Similan-Inseln besuchen: Was Reisende aus Deutschland wissen sollten

  • Lage und Anreise
    Die Similan-Inseln liegen in der Andamanensee, westlich der thailändischen Provinz Phang Nga, etwa zwischen Phuket und der Grenze zu Myanmar. Für Reisende aus Deutschland führt der Weg in der Regel über die internationalen Flughäfen Phuket (HKT) oder in einigen Fällen Krabi (KBV). Von Frankfurt, München, Berlin oder Düsseldorf gibt es saisonal teils Direktverbindungen nach Phuket, ansonsten erfolgt der Flug mit Umstieg über große Drehkreuze wie Bangkok, Singapur, Doha oder Dubai. Die reine Flugzeit von Deutschland nach Phuket liegt – exklusive Umstieg – meist zwischen 11 und 12 Stunden, je nach Route.
    Von Phuket oder vor allem vom Küstenort Khao Lak aus werden Tagesausflüge mit Schnellbooten zu den Similan-Inseln angeboten. Die Fahrzeit beträgt je nach Abfahrtsort etwa 60–90 Minuten. Viele Tauchbasen und Reiseveranstalter organisieren Transfer, Nationalparkeintritt und Verpflegung als Paket. Alternativ sind mehrtägige Tauchkreuzfahrten möglich, die mehrere Tauchspots im Marinepark anfahren.
  • Öffnungszeiten und Saison
    Die Similan-Inseln sind nicht ganzjährig zugänglich. Die thailändische Nationalparkverwaltung schreibt eine saisonale Schließung während des Südwestmonsuns vor, üblicherweise etwa von Mitte Mai bis Mitte/Ende Oktober. Die genauen Daten können von Jahr zu Jahr variieren und werden von der Nationalparkbehörde bekanntgegeben. Verlässliche Quellen wie die offizielle Website des DNP sowie Hinweise der Tourism Authority of Thailand raten dazu, sich kurz vor der Reise über die aktuellen Öffnungszeiten zu informieren. Eine zeitlose Formulierung ist daher: Der Park ist typischerweise in der trockenen, ruhigen Saison von etwa Herbst bis Frühling geöffnet, während er in der Regenzeit geschlossen bleibt.
    Zusätzlich zu der saisonalen Schließung gibt es Tagesbeschränkungen für die Zahl der Besucher. Seriöse Medienberichte nennen wiederholt Obergrenzen für Tagesgäste, die konkret von der Verwaltung festgelegt und angepasst werden. Öffnungszeiten sowie Regularien können sich ändern – es empfiehlt sich daher, direkt bei der Nationalparkverwaltung oder seriösen Reiseanbietern aktuelle Informationen abzurufen.
  • Eintritt und Gebühren
    Für den Zugang zum Nationalpark fallen Eintrittsgebühren an, die für ausländische Erwachsene höher sind als für thailändische Staatsbürger. Die genauen Beträge werden in thailändischen Baht (THB) festgelegt und von Zeit zu Zeit angepasst. Reiseführer und offizielle Stellen erwähnen, dass zusätzlich zu einer Parkgebühr teils tagesbezogene Tauch- oder Schnorchelerlaubnisse anfallen können. Da konkrete Preise sich vergleichsweise häufig ändern, ist es sinnvoll, nur allgemein darauf hinzuweisen: Besucher sollten damit rechnen, dass zum Ausflugspreis des Bootes noch Nationalparkgebühren kommen, die meist im Paketpreis enthalten oder vor Ort entrichtet werden. In der Praxis bewegen sich die Parkgebühren meist im unteren zweistelligen Eurobereich, umgerechnet aus Baht, wobei Wechselkurse schwanken.
  • Beste Reisezeit
    Als beste Reisezeit für die Similan-Inseln gilt die trockene Saison, grob von November bis April. In dieser Zeit sind See und Wetter meist am ruhigsten, die Sichtweiten unter Wasser gut und die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Bootsausflüge planmäßig stattfinden. In der Hochsaison rund um Weihnachten, Neujahr und das chinesische Neujahr kann es nach Angaben von Reiseportalen und seriösen Medien sehr voll werden, sowohl auf den Booten als auch an den ausgewiesenen Stränden. Wer weniger Andrang möchte, wählt idealerweise Termine am Anfang oder Ende der Saison, außerhalb der großen Feiertage. Regenzeit und Monsunmonate sind wegen der hohen Wellen und Sicherheitsrisiken nicht geeignet; der Park ist dann ohnehin offiziell geschlossen.
  • Praxis-Tipps: Sprache, Zahlung, Trinkgeld
    In den touristischen Zentren rund um Phang Nga, Khao Lak und Phuket wird in Hotels, Tauchbasen und bei Ausflugsanbietern in der Regel gut Englisch gesprochen. Deutschsprachiges Personal gibt es mancherorts in Tauchschulen oder Reisebüros, es sollte aber nicht vorausgesetzt werden. Thailändisch ist die offizielle Landessprache, auf den Booten sind Sicherheitsbriefings meist auf Englisch und teilweise zusätzlich in weiteren Sprachen.
    Bei der Bezahlung akzeptieren viele Agenturen in den Küstenorten Kreditkarten (vor allem Visa und Mastercard), kleinere Anbieter und Essensstände bevorzugen jedoch Bargeld in thailändischen Baht. Euro werden in Tourismuszentren häufig an Wechselstuben getauscht, allerdings zu unterschiedlichen Kursen. Girocards nach deutschem Standard funktionieren nicht überall; internationale Debitkarten und Kreditkarten sind zuverlässiger. Mobile Payment wie Apple Pay oder Google Pay ist in Thailand zunehmend verbreitet, wird aber nicht von allen kleineren Betrieben unterstützt.
    Trinkgeld ist in Thailand nicht obligatorisch, wird in touristischen Regionen aber als nette Geste geschätzt. Für Bootscrews und Tauchguides sind einige Hundert Baht pro Tag und Person üblich, abhängig von Service und Gruppengröße. In Restaurants wird das Wechselgeld meist aufgerundet, anstatt eines festen Prozentsatzes wie in Deutschland.
  • Gesundheit und Sicherheit
    Reisen innerhalb Thailands unterliegen ähnlichen gesundheitlichen Grundregeln wie in anderen Tropenregionen: Leitungswasser sollte nicht getrunken werden, Eiswürfel in touristischen Regionen sind meist aus gefiltertem Wasser. Sonnenschutz, ausreichende Trinkmenge und ein Basisschutz gegen Mückenstiche sind wichtig, auch wenn auf den Inseln aufgrund der Meeresbrise oft weniger Mücken auftreten. Wer tauchen möchte, sollte ein aktuelles ärztliches Attest mitführen, wenn die Tauchschule dies verlangt, und seine Reiseversicherung darauf prüfen, ob Tauchunfälle eingeschlossen sind. Für Seekrankheit empfiehlt sich eine entsprechende Reiseapotheke.
    Die Nationalparkverwaltung achtet nach Medienberichten verstärkt auf Sicherheitsstandards bei Booten und Tauchbasen, gleichwohl sollten Reisende auf seriöse Anbieter achten, die Sicherheitsbriefe, Rettungswesten und eine nachvollziehbare Planung haben.
  • Einreisebestimmungen
    Für deutsche Staatsbürger ist die Einreise nach Thailand für touristische Kurzaufenthalte in der Regel visumfrei möglich, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind (unter anderem maximale Aufenthaltsdauer, gültiger Reisepass). Da sich Einreisebestimmungen ändern können, sollten deutsche, österreichische und schweizerische Reisende vor der Buchung die aktuellen Hinweise beim Auswärtigen Amt unter auswaertiges-amt.de sowie bei den zuständigen Behörden ihrer Länder prüfen. Für Reisen nach Thailand ist eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportempfehlung sinnvoll, da Behandlungskosten privat zu tragen sind.
  • Zeitverschiebung
    Thailand liegt in der Zeitzone Indochina Time (ICT), die der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) um 6 Stunden voraus ist. Während der mitteleuropäischen Sommerzeit (MESZ) beträgt der Unterschied 5 Stunden. Wer also morgens in Deutschland aufbricht, kommt – je nach Flugroute – meist am nächsten Tag morgens oder mittags Ortszeit in Thailand an.
  • Kleiderordnung und Verhalten
    Auf den Similan-Inseln selbst ist die Kleiderordnung am Strand entspannt, allerdings sollten Badekleidung und Verhalten stets respektvoll bleiben. Nacktbaden ist in Thailand unüblich und kann als Verstoß gegen Sitte und Ordnung gewertet werden. In Hafenorten und beim Besuch von Tempeln im Umland gelten die üblichen thailändischen Regeln: Schultern und Knie bedecken, keine Strandkleidung in religiösen Anlagen. Überdies sollte der Nationalpark als Schutzgebiet behandelt werden: Müll gehört in die vorgesehenen Behälter, Korallen und Tiere dürfen nicht berührt oder gesammelt werden.

Warum Mu Ko Similan auf jede Phang Nga-Reise gehört

Mu Ko Similan ist für viele Thailand-Kenner ein Höhepunkt der Westküste. Während Ausflüge zu berühmten Spots wie der Phang-Nga-Bucht mit James Bond Island oder zu den Phi-Phi-Inseln seit Jahren in fast jedem Reisekatalog stehen, gelten die Similan-Inseln oft als etwas exklusiver, weil sie nur saisonal zugänglich sind und stärker reguliert werden. Wer die Möglichkeit hat, während der Öffnungszeit nach Khao Lak oder Phuket zu reisen, erlebt hier eine andere Seite Thailands: weniger Trubel an Land, dafür intensive Naturerlebnisse auf und unter der Wasseroberfläche.

Für Reisende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die bereits klassische Thailandziele wie Bangkok, Chiang Mai oder Koh Samui kennen, bieten die Similan-Inseln einen spannenden Kontrast. Die Inselgruppe verbindet das Bild von „Postkarten-Thailand“ mit einem wachsenden Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Seriöse Medien wie die „Deutsche Welle“ und internationale Umweltschutzorganisationen heben hervor, dass Thailand in den vergangenen Jahren zunehmend versucht, besonders belastete Inseln zu schützen – neben Mu Ko Similan etwa auch Teile des Hat-Noppharat-Thara–Mu-Ko-Phi-Phi-Nationalparks oder die berühmte Bucht von Maya Bay, die zeitweise für Besucher geschlossen war. Wer Mu Ko Similan besucht, erlebt diesen Wandel quasi „live“.

Neben dem Schnorcheln oder Tauchen lohnt sich ein Tagesausflug auch für alle, die „nur“ die Landschaft genießen wollen: Spaziergänge zu Aussichtspunkten, Baden in den flachen Buchten und Beobachtungen der Vogelwelt und gelegentlicher Warane oder Krabben am Strand vermitteln ein Gefühl von tropischer Inselnatur, das sich von den lebhaften Stränden etwa in Patong oder Kata Beach deutlich unterscheidet. Dadurch eignet sich ein Besuch auch für Familien mit älteren Kindern, die sicher Boot fahren können und Spaß an Naturerlebnissen haben.

Wer tiefer einsteigen möchte, kann eine mehrtägige Tauchkreuzfahrt in der Andamanensee planen, die neben Mu Ko Similan oft auch das weiter nördlich gelegene Marinegebiet Mu Ko Surin ansteuert. Nach Einschätzung von Tauchmagazinen aus Deutschland bieten solche Touren die größte Chance, unterschiedliche Unterwasserlandschaften zu sehen – von Steilwänden bis zu Korallengärten. Für Einsteiger ist jedoch oft ein Tagesausflug mit Schnorcheln ausreichend, um einen nachhaltigen Eindruck von der Schönheit der Similan-Inseln zu gewinnen.

Similan-Inseln in den sozialen Medien: Reaktionen, Trends und Eindrücke

In den sozialen Medien sind die Similan-Inseln seit Jahren ein Sehnsuchtsmotiv: türkisblaues Wasser dominiert Instagram-Feeds, YouTube-Videos zeigen Tauchgänge zwischen Korallenblöcken, und Reisevlogs aus Khao Lak oder Phuket setzen Mu Ko Similan als „Highlight-Clip“ ans Ende ihrer Thailand-Reise. Hashtags wie #SimilanIslands oder #MuKoSimilan liefern tausende Bilder und Videos, die eindrucksvoll zeigen, wie stark die visuelle Wirkung des Nationalparks ist. Gleichzeitig tauchen vermehrt Beiträge auf, die auf verantwortungsbewusstes Reisen hinweisen – etwa auf die Bedeutung von Riffschutz, auf die Auswahl seriöser Anbieter und darauf, dass manche Motive nur aus der Ferne fotografiert werden sollten, um sensible Bereiche zu schonen.

Häufige Fragen zu Similan-Inseln

Wo liegen die Similan-Inseln genau?

Die Similan-Inseln liegen in der Andamanensee vor der Westküste Thailands, rund 70 km westlich der Provinz Phang Nga. Die meisten Ausflüge starten von Khao Lak oder Phuket aus, die von Deutschland über internationale Flugverbindungen gut erreichbar sind.

Wann ist die beste Zeit, um Mu Ko Similan zu besuchen?

Die beste Zeit für einen Besuch der Similan-Inseln ist die trockene Saison, grob von November bis April. In diesen Monaten ist der Nationalpark in der Regel geöffnet, das Meer ist vergleichsweise ruhig und die Sichtweiten für Taucher und Schnorchler sind meist besonders gut. In der Regenzeit ist der Park aus Sicherheits- und Naturschutzgründen geschlossen.

Wie komme ich von Deutschland aus zu den Similan-Inseln?

Von Deutschland aus führt der Weg zunächst per Flug nach Thailand, meist nach Phuket oder seltener nach Krabi. Die Flugzeit mit einem Zwischenstopp liegt in der Regel bei rund 11–14 Stunden. Von Phuket oder Khao Lak aus geht es weiter mit dem Minibus zum Hafen und anschließend mit dem Schnellboot in etwa 60–90 Minuten zu den Inseln.

Kann man auf den Similan-Inseln übernachten?

Nach Angaben der thailändischen Nationalparkbehörde sind Übernachtungen an Land auf den Similan-Inseln seit einigen Jahren nicht mehr vorgesehen, um die Natur zu schützen. Stattdessen werden mehrtägige Tauchkreuzfahrten angeboten, bei denen Besucher auf Booten schlafen, die in der Nähe der Inseln ankern. Ob und in welchem Umfang solche Touren angeboten werden, hängt von den jeweils aktuellen Regelungen der Nationalparkverwaltung ab.

Was macht Mu Ko Similan so besonders im Vergleich zu anderen Zielen in Thailand?

Mu Ko Similan gilt als eines der klarsten und artenreichsten Tauchgebiete Thailands. Die Kombination aus weißen Stränden, Granitfelsen und farbenreichen Korallenriffen ist in dieser Form selten. Gleichzeitig ist der Park streng reguliert, was ihn von stärker bebauten Zielen wie vielen Stränden auf Phuket oder Koh Samui unterscheidet. Wer die Similan-Inseln besucht, erlebt eher ein Naturschutzgebiet als ein klassisches Strandresort.

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