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SoftBank Group Aktie: Platziert Rekord-Hochzinsanleihen

Veröffentlicht am: 04.10.2026 um 04:33 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SoftBanks OpenAI-Anteil steigt auf rund 13 Prozent; die Finanzierung über Anleihen rückt Schulden- und Bewertungsrisiken in den Fokus.

SoftBank schließt OpenAI-Investment über 30 Milliarden US-Dollar ab
Abstrakte, stimmungsvolle Darstellung moderner Finanzmärkte mit Fokus auf Hochzinsanleihen und Investitionen. Illustration mit AI erstellt.

Mit der Auszahlung der letzten Milliarden für OpenAI hat die SoftBank Group ihre bisher größte Wette im Bereich der künstlichen Intelligenz besiegelt. Über den SoftBank Vision Fund 2 überwies die japanische Beteiligungsholding am Donnerstag die finale Tranche von USD 10,0 Milliarden. Damit ist das zuvor angekündigte Folgeinvestment im Umfang von insgesamt USD 30,0 Milliarden vollständig abgeschlossen.

Durch diesen Schritt klettert das gesamte von SoftBank bei OpenAI engagierte Kapital auf kumuliert USD 64,6 Milliarden. Der Konzern hält damit einen Anteil von rund 13 % an dem US-Entwickler. An den Finanzmärkten sorgte der Vollzug der Transaktion allerdings nicht für Jubel, sondern lenkte den Blick der Investoren rasch auf die Finanzierungskosten der massiven Beteiligungsausweitung.

Rekordanleihen schüren Schuldenbedenken

Finanziert wurde die milliardenschwere Schlusszahlung durch Erlöse aus vorrangigen Fremdwährungsanleihen. Laut Reuters handelte es sich dabei um die weltweit größte jemals verzeichnete Platzierung von Hochzinsanleihen durch ein Unternehmen.

Medienberichten zufolge setzten am Freitag Gewinnmitnahmen ein, da Marktteilnehmer die Dimension der Schuldenlast und die Bewertungsrisiken des Portfolios neu abwogen. Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 36,75 €, was einem leichten Tagesverlust von 0,4 % entsprach. Auf diesem Niveau beläuft sich der Börsenwert der gesamten Gruppe auf umgerechnet 214,92 Milliarden €.

Zukauf von DigitalBridge und Ausblick auf Quartalszahlen

Neben dem Engagement im Software- und Modellbereich baute das Unternehmen auch die physische digitale Infrastruktur aus. DigitalBridge wird fortan als kontrollierte Tochtergesellschaft geführt und verbleibt als eigenständig gemanagte Plattform unter der Führung von Marc Ganzi.

Klarheit über die unmittelbaren finanziellen Auswirkungen der Transaktionen und die Entwicklung des Nettovermögenswerts dürften die anstehenden Geschäftszahlen bringen.

Der Bericht umfasst das am 30. September 2026 abgelaufene Halbjahr und dürfte zeigen, wie sich die Zinslasten auf die Bilanz auswirken.

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