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SpaceX Aktie: Crew-13 stellt Geschwindigkeitsrekord auf

Veröffentlicht am: 06.10.2026 um 14:20 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SpaceX absolvierte mehrere Missionen, während die Genehmigung für kommerzielle Starship-Starts und -Landungen noch aussteht.

SpaceX: Drei Raketentypen im Einsatz, Starship-Lizenz noch offen
Abstrakte Darstellung einer modernen Raumkapsel während des Aufstiegs in die Erdatmosphäre. Illustration mit AI erstellt.

Die operative Dynamik bei SpaceX bleibt hoch: Das Raumfahrtunternehmen bedient mit einer eng getakteten Startfolge zeitgleich zivile Regierungsaufträge, militärische Sicherheitsmissionen und kommerzielle Nutzlastkunden. Die Verlässlichkeit im laufenden Flugbetrieb untermauert die Stellung des Konzerns als führender Trägerraketenbetreiber und bildet das Fundament für die weitere Expansion im kommerziellen Raumfahrtsektor.

Breites Einsatzspektrum bei orbitalen Missionen

Am 1. Oktober demonstrierte das Unternehmen die Flexibilität seiner Flotte durch mehrere parallele Einsätze. Bei der Mission Crew-13 für die US-Raumfahrtbehörde NASA wurden vier Astronauten zur Internationalen Raumstation befördert. Laut der Nachrichtenagentur AP erreichte die Besatzung ihr Ziel nach einer Flugdauer von acht Stunden, was einen neuen US-Geschwindigkeitsrekord markierte.

Diese erfolgreiche Personenbeförderung belegt die Routine bei anspruchsvollen Flügen zur orbitalen Forschungsstation. Neben astronautischen Programmen deckt der Konzern zugleich hochsensible Sicherheitsanforderungen der US-Regierung ab, was die technologische Sonderstellung des Unternehmens im Trägermarkt festigt.

Am selben Tag brachte eine Falcon Heavy eine als geheim eingestufte Fracht für das National Reconnaissance Office ins All. Parallel dazu beförderte die Rideshare-Mission Transporter-18 insgesamt 130 Nutzlasten auf einer Trägerrakete in die Umlaufbahn, darunter einen Prototyp-Satelliten für Googles Projekt Suncatcher. Medienberichten zufolge kamen innerhalb von drei Tagen alle drei derzeit aktiven Raketentypen des Unternehmens zum Einsatz.

Regulatorische Genehmigungen für das Starship

Der langfristige Ausbau der weltweiten Startkapazitäten erfordert neben der operativen Flottenleistung auch regulatorische Genehmigungen. Für das künftige schwere Trägersystem Starship entscheiden vor allem behördliche Prüfungen über die zulässige Taktung an zentralen Raumfahrtzentren.

Das Vorhaben sieht jährlich bis zu 76 Starts sowie 152 Landungen vor.

Bevor SpaceX dort kommerzielle Starts und Landungen durchführen darf, muss das Unternehmen jedoch eine modifizierte Betreiberlizenz erhalten. Marktbeobachter bewerten diesen Schritt als maßgeblich für die künftige Skalierung der orbitalen Logistik und die Erschließung neuer Kapazitäten.

Öffentliche Stellungnahmen im Rahmen des FAA-Verfahrens sind bis zum 14. Oktober 2026 möglich. Nach dem vorangegangenen Testflug von Starship Flight 14 richten sich die Blicke nun auf Flight 15, um die vollständige Einsatzreife des Systems weiter voranzutreiben.

Die enge Verzahnung von regulatorischen Fortschritten und planmäßigen Missionen bestimmt derzeit die Wahrnehmung des Unternehmens. Anleger blicken dabei vor allem darauf, wie zügig die nächste Generation an Trägerraketen in den regulären Flugbetrieb überführt werden kann.

An den Handelsplätzen sorgt die hohe Taktung für ein stabiles Umfeld. Das Papier notiert heute bei 154,02 Euro, was einem Zuwachs von 1,0 Prozent entspricht.

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