SĂŒdafrika und Vereinigte Arabische Emirate sind NachhaltigkeitsfĂŒhrer in Afrika und Nahem Osten
Published on 08/07/2025 at 18:05 | prnewswire.co.ukDer Bericht kommt zu dem Schluss, dass die 17 untersuchten LĂ€nder zwar ârelative âNachzĂŒgler' in der weltweiten nachhaltigen Entwicklung sind, aber gleichzeitig Regionen reprĂ€sentieren, die ihre Nachhaltigkeitsstrategien, -programme und -investitionen rasch verstĂ€rken".
In Auftrag gegeben wurde der Bericht von Agility, einem global tĂ€tigen Unternehmen fĂŒr Lieferkettendienstleistungen mit Sitz in Kuwait. Er wurde von der Horizon Group erstellt, einem in Genf ansĂ€ssigen Unternehmen, das sich auf Forschung und Analysen fĂŒr Regierungen, internationale Organisationen und fĂŒhrende Unternehmen weltweit spezialisiert hat.
Die Scorecard verwendet 48 Leistungs- und Fortschrittsindikatoren, um LĂ€nder zu vergleichen. Die Indikatoren umfassen Daten, rechtliche Rahmenbedingungen, politische Bewertungen, Anreize und Unternehmenspraktiken in sechs Schwerpunktbereichen: grĂŒne Investitionen und Technologie, nachhaltige Infrastruktur und Verkehr, Governance und Berichterstattung, Energiewende, ökologische Ăkosysteme und Kreislaufwirtschaft. Um GeschĂ€ftspraktiken und Fortschritte zu erfassen, befragte Horizon 647 FĂŒhrungskrĂ€fte in den 17 LĂ€ndern.
Auf den PlĂ€tzen eins bis 17 rangieren: SĂŒdafrika, VAE, Ăgypten, Saudi-Arabien, Ruanda, Kenia, Uganda, Ghana, Marokko, Katar, Tansania, Nigeria, Bahrain, Kuwait, ElfenbeinkĂŒste, Oman, Mosambik.
Die wichtigsten Ergebnisse
Die Wirtschaft schenkt der COP keine Aufmerksamkeit. 82 % der afrikanischen Unternehmen und 49 % der Unternehmen im Nahen Osten kennen den von den Vereinten Nationen geleiteten COP-Prozess nicht, mit dem die LĂ€nder ihre BemĂŒhungen zur BekĂ€mpfung des Klimawandels vorantreiben und messen. Nur wenige Unternehmen nutzen die COP zur Festlegung ihrer Nachhaltigkeitsziele.Der Klimawandel schadet den Unternehmen. 97 % der Unternehmen geben an, dass ihr GeschĂ€ft durch den Klimawandel beeintrĂ€chtigt wurde, und 49 % erklĂ€ren, der Klimawandel habe âschwere SchĂ€den" verursacht oder habe âerhebliche und zunehmend schwere" Auswirkungen auf sie.Regierungen sind fĂŒhrend, die Unternehmen holen auf. Sowohl im Nahen Osten als auch in Afrika sind die Regierungen in Sachen Klimaschutz schneller als der Privatsektor.Die Ausgaben der Unternehmen fĂŒr Nachhaltigkeit werden voraussichtlich steigen. Die Unternehmen in Afrika (73 %) und im Nahen Osten (62 %) gehen davon aus, dass sie in den nĂ€chsten 12 Monaten mehr als 5 % ihrer Investitionsausgaben fĂŒr die Erreichung von Umweltzielen aufwenden werden.Es gibt keine EinheitsgröĂe. Verschiedene LĂ€nder haben je nach Einkommen, wirtschaftlicher StĂ€rke, EnergieabhĂ€ngigkeit und anderen Faktoren unterschiedliche PrioritĂ€ten in Bezug auf Nachhaltigkeit. Die einkommensstarken, energieproduzierenden Golfstaaten investieren im Allgemeinen mehr in nachhaltige Infrastrukturen und Ăkosysteme. Afrikanische Volkswirtschaften schneiden bei Energieeinsparung und -verbrauch am besten ab.GrĂŒne Investitionen sind teuer. LĂ€nder mit hohem und mittlerem Einkommen investieren am meisten: Katar, VAE, Marokko und Saudi-Arabien.Afrika setzt auf umweltfreundlichen Verkehr. Uganda, Nigeria, Ruanda, Kenia und SĂŒdafrika sind Spitzenreiter bei der Energieeinsparung und nicht-fossilen Kraftstoffen fĂŒr den Verkehr. Die vom Kohlenwasserstoff abhĂ€ngigen Golfstaaten konzentrieren sich eher auf umweltfreundliche GebĂ€ude. In den Golfstaaten wird der Ăbergang zu sauberer Energie durch energieintensive nationale PrioritĂ€ten erschwert, wie z. B. den Wunsch, die Produktion anzukurbeln, und den Bedarf an entsalztem Wasser. Im Allgemeinen investieren jedoch sowohl im Nahen Osten als auch in Afrika mehr Unternehmen in die UmweltvertrĂ€glichkeit ihrer Flotten als in umweltfreundlichere RĂ€umlichkeiten.Abfallwirtschaft und Konsum sind an Wohlstand gebunden. Einkommensstarke LĂ€nder tun mehr fĂŒr eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Ărmere LĂ€nder tun mehr, um den Konsum einzuschrĂ€nken. Insgesamt schneiden Ăgypten, SĂŒdafrika, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate bei der Kreislaufwirtschaft am besten ab, d. h. bei der Reduzierung von Abfall, der Senkung des Verbrauchs und der Förderung von Recycling und nachhaltiger Produktion.Agility wurde kĂŒrzlich von Forbes Middle East zur Nr. 3 im Nahen Osten als âSustainability Leader" fĂŒr Transport und Logistik ernannt. Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Tarek Sultan erklĂ€rte, die Strategie und die Investitionsentscheidungen des Unternehmens seien zunehmend von der Dringlichkeit des Klimaschutzes geprĂ€gt.
âAls Betreiber von Lieferketten und Investor im Nahen Osten und in Afrika wollen wir wissen, welche PrioritĂ€ten Regierungen und Unternehmen setzen und wo sie ihre Ressourcen im Kampf gegen den Klimawandel einsetzen", betonte Sultan. âWir wollen wissen, mit wem wir bei umweltfreundlicher Infrastruktur und Transport, alternativen Kraftstoffen und Lieferkettendienstleistungen zusammenarbeiten können, die die Umweltbelastung verringern, ohne Kompromisse bei der Leistung einzugehen."
Horizon, das den Scorecard-Bericht fĂŒr Agility erstellt hat, erklĂ€rte, die Absicht sei gewesen, âĂŒber die selektiven Merkmale des Nahen Ostens, der von fossilen Brennstoffen abhĂ€ngig ist und hohe Treibhausgasemissionen pro Kopf aufweist, und der afrikanischen LĂ€nder, die geringe Treibhausgasemissionen verursachen, aber relativ wenig fĂŒr die Umwelt tun, hinauszublicken".
Der Scorecard-Bericht erscheint am Vorabend der COP28, der weltweiten Klimakonferenz unter Leitung der UN, die vom 30. November bis zum 12. Dezember in Dubai stattfindet. Seine Ergebnisse ergÀnzen die Ergebnisse eines im Oktober veröffentlichten Berichts des Weltwirtschaftsforums (WEF) zur Dekarbonisierung und Energiewende im Nahen Osten und Nordafrika.
Der WEF-Bericht kam zu dem Schluss, dass âdie LĂ€nder der MENA-Region in Bezug auf ihre Nachhaltigkeitsfortschritte hinter vergleichbaren Regionen zurĂŒckbleiben. WĂ€hrend die lokalen Regierungen in den letzten 24Â Monaten zugesagt haben, 60Â % der Emissionen in der MENA-Region unter den Nullpunkt zu bringen, mĂŒssen die Unternehmen insgesamt noch nachziehen und die LĂŒcke mit vergleichbaren MĂ€rkten der Welt schlieĂen. 12Â % haben ein Netto-Null-Ziel festgelegt und 6Â % haben einen Fahrplan erstellt, um Netto-Null zu erreichen."
Informationen zu Agility
Agility ist ein weltweit fĂŒhrendes Unternehmen fĂŒr Lieferkettendienstleistungen, Infrastruktur und Innovation mit mehr als 45.000 Mitarbeitern auf sechs Kontinenten. Als Multi-Business-Betreiber und Investor ist Agility auf das Wachstum und die Skalierung operativer GeschĂ€fte spezialisiert. Zu den Unternehmen von Agility gehören das weltweit gröĂte Luftfahrtunternehmen (Menzies Aviation), ein globales Kraftstofflogistikunternehmen (Tristar), ein fĂŒhrender Entwickler und Betreiber von Logistikparks im Nahen Osten, SĂŒdasien und Afrika (Agility Logistics Parks) sowie eine Immobiliengesellschaft, die ein Mega-Einkaufszentrum in den Vereinigten Arabischen Emiraten entwickelt (UPAC). Andere Agility-Unternehmen bieten Dienstleistungen in den Bereichen Zolldigitalisierung, standortferne Infrastrukturdienste, Verteidigung und Regierungsdienste sowie E-Commerce und digitale Logistik an. Agility investiert in Innovation, Nachhaltigkeit und WiderstandsfĂ€higkeit der Lieferkette und hĂ€lt Minderheitsbeteiligungen an einem wachsenden Portfolio von börsennotierten und nicht börsennotierten Unternehmen.
Weitere Informationen ĂŒber Agility finden Sie im Internet:
Website www.agility.com
Twitter: twitter.com/agilityÂ
LinkedIn: linkedin.com/company/agilityÂ
YouTube: youtube.com/user/agilitycorpÂ
Infografik - https://mma.prnewswire.com/media/2277829/Agility_Infographic.jpgÂ
Logo - https://mma.prnewswire.com/media/1739997/Agility_Logo.jpg

View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/sudafrika-und-vereinigte-arabische-emirate-sind-nachhaltigkeitsfuhrer-in-afrika-und-nahem-osten-301992139.html
