SuperQ, Kooperation

SuperQ: Kooperation mit Waterloo gestartet

Veröffentlicht am: 10.09.2026 um 22:45 Uhr | Redaktion boerse-global.de

SuperQ entwickelt mit der University of Waterloo einen hybriden Quantencomputer und arbeitet an Super OS™ für eigene und fremde Systeme.

SuperQ entwickelt mit der University of Waterloo einen hybriden Quantencomputer und arbeitet an Super OS™ für eigene und fremde Systeme.
Zwei Wissenschaftler in einem modernen Labor bei der Arbeit an einem Forschungsprojekt. Illustration mit AI erstellt.

SuperQ Quantum Computing hat heute Fortschritte bei der Entwicklung seines modularen hybriden Quantencomputers Super Nova™ bekannt gegeben. Im Zentrum steht dabei die Kooperation mit dem Digital Quantum Matter Lab der University of Waterloo. Der Kurs der Aktie stieg am heutigen Donnerstag um 10 Prozent.

Zusammenarbeit mit der University of Waterloo

Die Hardware-Ebene des neuen Systems wird in Kanada unter der fachlichen Aufsicht von Professor Matteo Mariantoni entwickelt. Wie Medienberichten unter Berufung auf Newsfile Corp. zu entnehmen ist, nutzt das Unternehmen für dieses Vorhaben die Reinraum- und Fertigungsanlagen der Universität.

Parallel dazu hat SuperQ eine Rekrutierungsoffensive gestartet, um weitere Quanten-Hardware-Wissenschaftler für den Standort in Waterloo zu gewinnen. Die neuen Mitarbeiter sollen sich schwerpunktmäßig auf das Chip-Design, die Kryotechnik sowie die Orchestrierung von Hardware und Software konzentrieren.

Hybrid-Strategie und neues Betriebssystem

Das Ziel von Super Nova™ ist die nahtlose Integration in bestehende IT-Infrastrukturen von Unternehmen und Hochleistungsrechenzentren. Der hybride Ansatz kombiniert Quantenhardware mit klassischen CPUs und GPUs.

Laut InvestorWire wird zudem an dem Betriebssystem Super OS™ gearbeitet. Dieses soll die Steuerung von Quanten- und Supercomputing-Ressourcen vereinheitlichen und sowohl auf der hauseigenen Hardware als auch auf Systemen von Drittanbietern laufen.

Das neue Betriebssystem soll das bestehende Portfolio ergänzen, zu dem bereits die Super™-Plattform und die Anwendung ChatQLM™ gehören. Mit dem heutigen Kurssprung auf 0,3560 Euro kann das Papier einen Teil der jüngsten Verluste aufholen, wenngleich die Bilanz seit Jahresbeginn mit einem Minus von 58 Prozent weiterhin deutlich negativ ausfällt.

Auch im weiteren Branchenumfeld gibt es Bewegung. So stellte der Wettbewerber IonQ am Dienstag seine sechste Quantencomputer-Generation vor und hob seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr an.

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