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Svenska Handelsbanken Aktie: Drittes Quartal legt zu

Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 09:29 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Höhere ErtrÀge und geringere Kosten verbessern das Quartalsergebnis; im Jahresvergleich bleibt das operative Ergebnis niedriger.
Svenska Handelsbanken (SE0007100599) betreibt dezentrale Filialen mit traditioneller schwedischer Retail-Banking-Architektur und persönlicher Kundenbetreuung Illustration mit AI erstellt.

Handelsbanken liefert im dritten Quartal ein stabiles Ergebnis. Das operative Ergebnis steigt gegenĂŒber dem Vorquartal um 10 Prozent. Der Blick auf das Vorjahr fĂ€llt dagegen weniger rosig aus.

Ergebnis: Vorquartal besser, Vorjahr knapp verfehlt

Das operative Ergebnis erreichte 7,35 Milliarden schwedische Kronen, nach 6,68 Milliarden im zweiten Quartal. Die ErtrÀge wuchsen um 4 Prozent auf 13,96 Milliarden Kronen. Die Kosten sanken leicht, die Kreditverluste lagen mit 5 Millionen Kronen praktisch bei null.

Der Gewinn je Aktie stieg auf 2,87 Kronen nach 2,60 Kronen im Vorquartal. Die Eigenkapitalrendite verbesserte sich auf 13,5 Prozent, die Cost-Income-Ratio auf 42,3 Prozent.

Im Jahresvergleich bleibt ein RĂŒckstand: Das operative Ergebnis lag knapp 4 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch ĂŒber neun Monate liegt es mit 22,23 Milliarden Kronen leicht unter dem Vorjahr, bereinigt um Sonderposten betrĂ€gt das Minus 8 Prozent. Eine Mehrwertsteuer-Erstattung fĂŒr die Jahre 2020 bis 2025 von rund 1,13 Milliarden Kronen schlĂ€gt in den ErtrĂ€gen zu Buche.

Zinsertrag unter Druck, FondsgeschÀft stark

Der ZinsĂŒberschuss verharrte bei 10,05 Milliarden Kronen und blieb damit unter dem Vorjahresniveau. Höhere Marktzinsen verteuerten die Refinanzierung. Bereinigt um WĂ€hrungs- und Tageseffekte sank er im Quartal um 1 Prozent. Wie sich die Margen bei steigenden Fundingkosten weiterentwickeln, ist damit der wunde Punkt der Zahlen.

Das ProvisionsgeschĂ€ft lĂ€uft besser. Die Nettoprovisionen stiegen um 6 Prozent auf 3,33 Milliarden Kronen, getragen von der Vermögensverwaltung. Das verwaltete Vermögen erreichte mit 1.508 Milliarden Kronen einen Höchststand, gestĂŒtzt von Marktgewinnen und anhaltend starken MittelzuflĂŒssen. Beim Kreditvolumen legten vor allem Großbritannien und die Niederlande zu.

ZusÀtzlich half das Handelsergebnis: Die Nettogewinne aus FinanzgeschÀften sprangen auf 515 Millionen Kronen, vor allem wegen MarktwertÀnderungen bei bestimmten Derivaten.

Kapital: Puffer wÀchst bald

Die harte Kernkapitalquote liegt nach erwarteten Dividenden bei 17,0 Prozent und damit 2,5 Prozentpunkte ĂŒber der regulatorischen Anforderung, die von 14,7 auf 14,5 Prozent sank. FĂŒr die ersten neun Monate sind 8,02 Kronen je Aktie als Dividende eingerechnet, rund 92 Prozent des Gewinns.

RĂŒckenwind kommt von der Aufsicht. Die schwedische Finanzaufsicht genehmigte nach Quartalsende das neue Risikomodell fĂŒr Privatkundenkredite. Es senkt die Kapitalanforderung voraussichtlich um netto etwa 3 Milliarden Kronen, wirksam im vierten Quartal. Die Aktie schloss zuletzt bei 153,70 Kronen. Die Zahlen fĂŒr das Gesamtjahr 2026 veröffentlicht die Bank am 3. Februar 2027.

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