Voestalpine Aktie: Quartalszahlen am 11. November
Veröffentlicht am: 08.11.2026 um 15:03 Uhr | Redaktion boerse-global.deVoestalpine-CEO Herbert Eibensteiner hat am Freitag die Kosten eines möglichen neuen Werks in Österreich infrage gestellt. Medienberichten zufolge würde er einen Neubau nicht dort verwirklichen, sondern an einem Standort, „wo Energiepreise und Kostenbasis deutlich besser sind“. Die Aktie fiel am Freitag um 3,0%, ohne dass die Börsenberichterstattung einen direkten Auslöser für diesen Rückgang belegte.
Standortfrage im schwächeren Börsenumfeld
Eibensteiners Aussage bezog sich auf die Standortwahl für ein neues Werk. Als Maßstab für seine Präferenz nannte er sowohl die Energiepreise als auch die Kostenbasis. Seine Äußerung war als bedingte Entscheidung formuliert: Er würde einen anderen Standort als Österreich wählen.
An der Wiener Börse gehörte Voestalpine am Freitag zu den größeren Verlierern. Auch Lenzing, AT&S und Verbund gaben nach; der ATX schloss ebenfalls schwächer. Die Verluste betrafen damit mehrere der in der Börsenberichterstattung genannten österreichischen Aktien, nicht allein Voestalpine.
US-Verfahren und Ausbildung als weiterer Kontext
Bei Voestalpine Tubulars setzte das US-Handelsministerium vor rund zwei Wochen vorläufig eine Dumpingspanne von 47,21 Prozent fest. Betroffen waren bestimmte österreichische OCTG-Importe in den USA. Voestalpine beantragte eine Verschiebung der endgültigen Entscheidung in diesem Verfahren; die Festsetzung der Dumpingspanne war ausdrücklich vorläufig.
Aus Österreich meldete der Konzern am Donnerstag außerdem den Ausbildungsbeginn von 311 neuen Lehrlingen. Beim Konzernlehrlingstag in Linz kamen nach Unternehmensangaben 380 Lehrlinge zusammen. Die Mitteilung unterschied damit zwischen den neuen Auszubildenden in Österreich und den Teilnehmern des Treffens in Linz.
Als nächster Unternehmenstermin sind für den 11. November die Ergebnisse für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2026/27 angekündigt.
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