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West Red Lake Gold Mines: Aktie rauscht nach PrognosekĂŒrzung ab

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 00:08 Uhr | Redaktion boerse-global.de
Personalmangel drĂŒckt die Jahreserwartung auf 27.000 bis 32.000 Unzen, obwohl Madsen im September den stĂ€rksten Monat seit dem Neustart verzeichnete.
Abstrakte Darstellung eines Goldminen-Szenarios mit dramatischer Beleuchtung und metallischen Texturen. Illustration mit AI erstellt.

West Red Lake Gold Mines kann die technischen Fortschritte in der Madsen-Mine noch nicht vollstĂ€ndig in Produktion umsetzen. Wegen ArbeitskrĂ€ftemangels senkt das Unternehmen seine Goldprognose fĂŒr das laufende Jahr auf 27.000 bis 32.000 Unzen. Zugleich meldet es den stĂ€rksten Produktionsmonat seit dem Neustart. FĂŒr Anleger steht damit die Frage im Mittelpunkt, wie schnell Madsen seine vorhandenen VerarbeitungskapazitĂ€ten nutzen kann.

Personal begrenzt den Produktionsausblick

Bislang hatte West Red Lake Gold fĂŒr die Mine in Ontario eine Jahresproduktion von 35.000 bis 45.000 Unzen erwartet. Die heute veröffentlichte Korrektur zeigt: Der bessere jĂŒngste Monatswert reicht nicht aus, um die bisherige Planung aufrechtzuerhalten.

Der entscheidende Engpass liegt nach Angaben des Unternehmens beim Personal. ZusĂ€tzliche technische KapazitĂ€t allein löst dieses Problem nicht. FĂŒr die weitere Entwicklung zĂ€hlt deshalb nicht nur die LeistungsfĂ€higkeit der MĂŒhle, sondern auch die FĂ€higkeit, den Betrieb ausreichend mit ArbeitskrĂ€ften zu besetzen.

Die Aktie verliert heute -12%. Damit steht die gesenkte Jahresprognose am Markt stÀrker im Vordergrund als die ebenfalls gemeldeten operativen Fortschritte.

September liefert operativen Gegenpol

Im dritten Quartal 2026 produzierte Madsen 7.859 Unzen Gold. Seit Jahresbeginn summiert sich die Produktion auf 22.102 Unzen.

Die jĂŒngste Entwicklung liefert dennoch einen positiven Gegenpol zur PrognosekĂŒrzung. Nach Unternehmensangaben war September der stĂ€rkste Produktionsmonat seit dem Neustart. Das spricht fĂŒr operative Fortschritte, beseitigt aber nicht die EinschrĂ€nkung durch den ArbeitskrĂ€ftemangel.

Die Septemberproduktion erreichte 3.320 Unzen. Der durchschnittliche MĂŒhlendurchsatz lag im Quartal bei 867 Tonnen tĂ€glich, die Goldausbeute bei 94 Prozent.

Auch auf der Anlagenseite meldet das Unternehmen einen Fortschritt: Der SekundĂ€rbrecher ist in Betrieb. Damit steht einer höheren Verarbeitung inzwischen weniger die technische Ausstattung als die Umsetzung im laufenden Minenbetrieb gegenĂŒber.

Die MĂŒhle kann nach Unternehmensangaben bis zu 1.000 Tonnen tĂ€glich verarbeiten. Diese KapazitĂ€t ist vom tatsĂ€chlich erreichten Durchsatz zu unterscheiden und stellt keine Produktionszusage dar.

Studie und Finanzzahlen als nĂ€chste PrĂŒfsteine

In den kommenden Wochen erwartet West Red Lake Gold eine integrierte Vor-Machbarkeitsstudie fĂŒr Madsen und Rowan. Sie wird damit zum nĂ€chsten angekĂŒndigten Meilenstein neben der operativen Entwicklung der Mine.

Die Finanzergebnisse fĂŒr das dritte Quartal 2026 sind fĂŒr den 27. November geplant. Der begleitende Webcast soll am 30. November stattfinden.

FĂŒr Anleger bleibt die zentrale Unterscheidung klar: Madsen zeigt Fortschritte bei Produktion und Verarbeitungstechnik. Die niedrigere Jahresprognose macht jedoch deutlich, dass diese Fortschritte den personellen Engpass bislang nicht ausgleichen.

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