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Eine Umstellung der ErnĂ€hrung Ihres Hundes kann laut einer Studie mehr fĂŒr den Planeten bewirken als eine Umstellung Ihrer eigenen ErnĂ€hrung

10.02.2026 - 18:58:00

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LONDON, Vereinigtes Königreich / ACCESS Newswire / 10. Februar 2026 / Eine ErnĂ€hrung mit hohem Anteil an Fleisch, Eiern und Milchprodukten verursacht erhebliche Umweltkosten. Eine neue Studie hat jedoch gezeigt, dass in vielen FĂ€llen die Umstellung Ihres Hundes auf eine nachhaltigere ErnĂ€hrung einen grĂ¶ĂŸeren Einfluss auf den Planeten und Nutztiere haben kann als die Umstellung Ihrer eigenen ErnĂ€hrung.

 

 

Die in der Fachzeitschrift Animals von VeterinĂ€rprofessor Andrew Knight veröffentlichte Studie ergab, dass ein durchschnittlicher Hund jĂ€hrlich etwa 13 landwirtschaftlich gehaltene Landtiere mit seiner ErnĂ€hrung konsumiert, verglichen mit neun bei einem durchschnittlichen Menschen – eine Differenz von etwa 40 %. Diese LĂŒcke besteht vor allem deshalb, weil ein grĂ¶ĂŸerer Teil der Nahrungsenergie eines typischen Hundes aus tierischen Zutaten stammt – etwa 34 % – verglichen mit etwa 19 % bei Menschen.

 

Diese Zahlen stellen globale Durchschnittswerte dar und variieren je nach Land. In LĂ€ndern mit hohem Einkommen wie den Vereinigten Staaten ist der Verbrauch insgesamt höher. Dort verzehrt ein durchschnittlicher Mensch jĂ€hrlich 24 landwirtschaftlich gehaltene Landtiere, verglichen mit 20 bei einem Hund – ein geringerer Unterschied von etwa 20 %.

 

Eine traditionelle fleischbasierte Tiernahrung hat daher erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt und den Tierschutz. Allerdings werden Alternativen auf Basis von Pflanzen, mikrobiellen Proteinen und kultiviertem Fleisch immer leichter verfĂŒgbar. Eine vollstĂ€ndig pflanzliche oder vegane Tiernahrung kann mittlerweile in vielen LĂ€ndern problemlos bei Online-HĂ€ndlern gekauft werden. Bis Anfang 2026 hatten 14 Studien und eine systematische ÜberprĂŒfung gute Gesundheitsergebnisse fĂŒr Hunde oder Katzen berichtet, die auf diese Weise gefĂŒttert wurden. Allerdings sollte Tiernahrung von verantwortungsbewussten Herstellern produziert und vollstĂ€ndig ergĂ€nzt werden, um sicherzustellen, dass alle notwendigen NĂ€hrstoffe enthalten sind.

 

Die potenziellen Vorteile sind erheblich. Wenn alle Haushunde auf eine ernĂ€hrungsphysiologisch ausgewogene vegane ErnĂ€hrung umgestellt wĂŒrden, könnten jedes Jahr sechs Milliarden Landtiere vor der Schlachtung bewahrt werden. Die Einsparungen an Treibhausgasen wĂŒrden das 1,5-fache der jĂ€hrlichen Emissionen des Vereinigten Königreichs betragen, und mit der eingesparten Nahrungsenergie könnten 450 Millionen Menschen – die Bevölkerung der EuropĂ€ischen Union – ernĂ€hrt werden. Diese Berechnungen basieren auf Daten aus dem Jahr 2018, und da die Hundepopulation schneller wĂ€chst als die menschliche Bevölkerung, sind die potenziellen Vorteile heute sogar noch grĂ¶ĂŸer.

 

Nach der Auswertung der Umfrageergebnisse von Tausenden von Tierhaltern schĂ€tzte Knight außerdem, dass mindestens 150 Millionen Hunde und Katzen realistisch auf eine ausgewogene vegane ErnĂ€hrung umgestellt werden könnten. Da die Analyse jedoch nur von einem Hund oder einer Katze pro Haushalt ausging, merkte er an, dass die tatsĂ€chlichen Zahlen wahrscheinlich um ein Vielfaches höher liegen.

 

Die Studie bewertete nachhaltige Tiernahrung anhand der Prinzipien des effektiven Altruismus, einer Philosophie, die Probleme nach Umfang, VernachlĂ€ssigung und Lösbarkeit priorisiert, um den Nutzen zu maximieren. Sie kam zu dem Ergebnis, dass nachhaltige Tiernahrung stark vernachlĂ€ssigt wird, da es weltweit nur etwa zwei Vollzeitforscher außerhalb von Tierfutterunternehmen gibt und weniger als ein Prozent des Jahresbudgets der Bewegung zum Schutz von Nutztieren dafĂŒr aufgewendet wird.

 

Knight kam zu dem Schluss, dass pflanzliche Tiernahrung eine wirkungsvolle, aber ĂŒbersehene Möglichkeit darstellt, die Nutzung von landwirtschaftlich gehaltenen Tieren zu reduzieren, die ErnĂ€hrungssicherheit zu verbessern und Herausforderungen im Bereich Klima und BiodiversitĂ€t anzugehen. Er forderte Tier- und UmweltschĂŒtzer auf, ĂŒber einen ausschließlich auf den Menschen ausgerichteten Ansatz hinauszuschauen und sich fĂŒr eine nachhaltigere ErnĂ€hrung einzusetzen. „Es ist ironisch“, sagte er, „dass die Tierschutzbewegung die ErnĂ€hrung ihrer eigenen Haustiere weitgehend ĂŒbersehen hat.“

 

Prof. Andrew Knight

a.knight@griffith.edu.au

 

QUELLE: Sustainable Pet Food Foundation

 

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