Börsenbericht

Dax kaum verÀndert - SchnÀppchenjÀger auf der Pirsch

27.11.2025 - 17:49:32 | dts-nachrichtenagentur.de

Am Donnerstag hat der Dax leicht zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 23.767 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"WĂ€hrend sich die Wall Street an den Strohhalm einer Zinssenkung auf der Fed-Sitzung in zwei Wochen klammert, kommt in Europa noch etwas Hoffnung auf Frieden in der Ukraine hinzu, und fertig ist wieder der Mix fĂŒr ein positives Börsenumfeld", sagte Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets. Die Sorgen ĂŒber zu hoch bewertete Aktien und eine bevorstehende Korrektur der US-Big-Techs, die auch den Gesamtmarkt mit nach unten reißen wĂŒrde, seien pĂŒnktlich zum Thanksgiving-Wochenende verschwunden und brĂ€chten den Traum von einer Jahresendrally zurĂŒck aufs Börsenparkett. "Der Dax kann heute trotz geschlossener Wall Street seine Gewinne der vergangenen vier Handelstage behaupten und ist damit ebenfalls bereit fĂŒr einen positiven Jahresausklang - wenn die US-Notenbank mitspielt. 85 Prozent Wahrscheinlichkeit preist der Markt mittlerweile wieder fĂŒr die dritte Zinssenkung in diesem Jahr ein, nachdem diese vor einer Woche noch bei rund 30 Prozent gelegen hat. Dabei ist es gar nicht die eine weitere Senkung um 25 Basispunkte allein, die fĂŒr die aktuelle Kauflaune der Investoren verantwortlich ist. Mit der hinzugekommenen Spekulation auf Kevin Hassett als Powell-Nachfolger hofft der Markt auf einen langfristigen Lockerungszyklus der Federal Reserve, der sich bis weit in das kommende Jahr hinein erstrecken könnte." "War am vergangenen "Turnaround-Thursday" noch "Risk-off" quer durch alle Assetklassen angesagt, herrscht damit nur eine Woche spĂ€ter wieder eitel Sonnenschein an der Börse. Von diesem Hin und Her am Aktienmarkt profitiert in der Regel derjenige, der den Handel anbietet."

Im Falle Frankfurts sei dies die Deutsche Börse, deren Aktie heute in der Spitzengruppe rangiert. "Seit dem Sommer hatte das Papier fast ein Drittel an Wert verloren, was nun SchnĂ€ppchenjĂ€ger anlockt, die mit einer wieder anziehenden VolatilitĂ€t und höheren HandelsumsĂ€tzen auf steigende Gewinne spekulieren." Bei Puma spekuliere die Börse einmal mehr auf eine Übernahme, nachdem die Aktie aus dem MDax mitten im Bullenmarkt auf ein Zehnjahrestief gefallen war. "Black Week" heiße es also auch in Herzogenaurach, und bei so viel Rabatt wundere das Interesse möglicher KĂ€ufer nicht. Es sei allerdings nicht die erste Übernahmespekulation in diesem Jahr, weshalb auch das heutige Plus in der Aktie von fast 17 Prozent mit Vorsicht zu genießen sei. Allerdings setze verstĂ€rkt aufkommendes Übernahmeinteresse sowohl EigentĂŒmer als auch Management in der Regel unter Druck, noch mehr gegen weitere Kursverluste zu tun. "Im Falle Pumas heißt dies Tempo bei der Sanierung und RĂŒckkehr in die Gewinnzone, was der Aktie dementsprechend auch helfen sollte", sagte Romar. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Donnerstagnachmittag etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1597 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8623 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwĂ€cher, am Nachmittag wurden fĂŒr eine Feinunze 4.155 US-Dollar gezahlt (-0,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,19 Euro pro Gramm. Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,25 US-Dollar, das waren 12 Cent oder 0,2 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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