Angriff auf das Allzeithoch – oder fette Bärenfalle im DAX 40?
28.01.2026 - 01:57:44Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 zeigt sich aktuell widersprüchlich: Auf der einen Seite eine resiliente Deutschland-Rallye, getragen von Big Caps aus Tech, Industrie und Finanzen. Auf der anderen Seite lauert jederzeit die Gefahr eines plötzlichen Rücksetzers, weil viele Marktteilnehmer nach dem jüngsten Aufschwung nervös geworden sind. Statt klarer Trendphase sehen wir ein Ringen zwischen Bullen, die jeden Dip kaufen wollen, und Bären, die auf den großen Crash warten.
Auf dem Parkett in Frankfurt dominieren Schlagworte wie "Bullenmarkt", "Ausbruchversuch" und "Gewinnmitnahmen". Die Kurse pendeln in einer spannungsgeladenen Zone: Nicht wirklich entspannter Seitwärtsmarkt, aber auch noch kein freier Durchmarsch nach oben. Die Stimmung: aufgeladen, spekulativ, aber keineswegs entspannt. Viele Profis sprechen von einer Phase, in der kleine Fehler teuer bezahlt werden, weil die Volatilität jederzeit wieder anspringen kann.
Die Story: Was treibt diese seltsame Mischung aus Euphorie und Nervosität? Blicken wir auf die Makro-Lage und die jüngsten Headlines aus Europa.
1. EZB & Christine Lagarde: Zinswende light, aber keine Entwarnung
Die Europäische Zentralbank bleibt der zentrale Taktgeber. Nach den massiven Zinsschritten der Vergangenheit hat die EZB inzwischen signalisiert, dass der ganz harte Straffungskurs durch ist, aber von einer großzügigen Lockerung ist Europa noch weit entfernt. Die Botschaft: Die Inflation hat sich abgekühlt, ist aber noch nicht völlig gezähmt. Genau das sorgt für diesen Spannungszustand.
Für den DAX bedeutet das: Einerseits Relief, weil die Zinsangst der extremsten Phase entwachsen ist. Andererseits bleibt die Unsicherheit: Wie schwach wird die Wirtschaft, wenn die höheren Zinsen noch weiter durch die Realwirtschaft durchschlagen? Christine Lagarde betont immer wieder die Datenabhängigkeit – und das ist Börsen-Slang für: Jeder neue Inflations- oder Konjunktur-Report kann den Trend plötzlich drehen.
2. Deutsche Konjunktur: Rezessionsgespenst vs. Exporthoffnung
Die deutschen Makrodaten wirken wie ein ständiger Bremser. Schlagworte aus den News: Wachstumsschwäche, Industrieproduktion unter Druck, ifo-Geschäftsklima eher gedämpft. Besonders energieintensive Branchen und die klassische Old-Economy-Industrie haben es schwer.
Aber: Der Markt spielt nicht die Gegenwart, sondern die Zukunft. Und hier kommt Hoffnung auf: Erste Anzeichen, dass sich die Lieferketten entspannt haben, eine Stabilisierung im globalen Handel und die Erwartung, dass die schlimmste Phase der Energiekrise hinter uns liegt. Für den DAX heißt das: Der Index preist bereits eine bessere zweite Jahreshälfte ein. Wenn diese Hoffnung enttäuscht wird, ist das Setup perfekt für einen heftigen Rückschlag. Wenn sie sich bestätigt, könnte die aktuelle Zone der Aufwärm-Trade für den nächsten Bullenlauf sein.
3. DAX-Schwergewichte im Fokus: Tech, Autos, Industrie
CNBC Europe und andere Börsenmedien stellen immer wieder die großen Player heraus:
- SAP & Co.: Tech und Software bleiben die Stars im DAX-Universum. Die Story: Digitalisierung, Cloud, KI-Fantasie. Solche Titel ziehen Kapital an, wenn die Zinsangst nachlässt und Wachstum wieder belohnt wird.
- Deutsche Autoindustrie: Hier schwelt der Dauer-Konflikt: Preiskampf mit China, E-Mobilitäts-Transformation, Kostendruck. Jede neue Nachricht aus China oder von EU-Regulierern kann die Stimmung drehen. Mal Rallye, mal heftiger Absturz – perfekt für Trader, toxisch für schwache Nerven.
- Industrie & Maschinenbau: Klassische Zykliker hängen voll an der globalen Konjunktur. Gute Daten aus den USA oder Asien geben Rückenwind, schwächere Indikatoren drücken sofort auf die Laune.
4. Fear & Greed: Wer dominiert den DAX – Bullen oder Bären?
Das Sentiment ist aktuell extrem zweigeteilt. Auf Social Media sehen wir zwei Lager:
- Die Bullen-Fraktion schreit: "Dip kaufen!" – Deutschland sei bereits durch das Tal der Tränen, der DAX kratze an einer massiven Chance, weil viele Privatanleger noch gar nicht voll investiert seien.
- Die Bären-Fraktion warnt: "Bullenfalle!" – Die Rallye sei vor allem Liquidität und Hoffnung, während die reale Wirtschaft knirscht. Jeder geopolitische Schock, jede negative Überraschung bei den Unternehmenszahlen könne den Index in einen schnellen, schmerzhaften Rückgang schicken.
Genau diese Spaltung macht das aktuelle Setup so explosiv. Viele Stops liegen eng, viele Trader sind gehebelt unterwegs. Ein überraschender Move – nach oben oder nach unten – kann eine Short- oder Long-Squeeze auslösen und die Bewegung kurzzeitig extrem verstärken.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Auf YouTube dominieren derzeit Videos mit Fokus auf Charttechnik, Widerstands-Zonen und potenziellen Ausbrüchen. Auf TikTok sehen wir schnelle Clips zu "Crash oder Chance" mit viel Fokus auf Emotionen und Fear-of-Missing-Out. Auf Instagram posten die Börsen-Accounts Chart-Screenshots, die die aktuelle Seitwärts- bis Aufwärtsphase im DAX als mögliches Sprungbrett für einen größeren Move framen.
- Key Levels: Trader achten aktuell weniger auf einzelne exakte Marken als auf ganze wichtige Zonen: eine obere Zone, in der immer wieder Gewinnmitnahmen einsetzen, und eine untere Unterstützungszone, in der die Käufer aggressiv in den Markt springen. Zwischen diesen Bereichen schwankt der Index und baut Energie für den nächsten großen Ausbruch auf.
- Sentiment: In Frankfurt haben weder Bullen noch Bären die komplette Kontrolle. Die Bullen haben Rückenwind durch globale Liquidität, stabile US-Börsen und Hoffnung auf eine mildere EZB. Die Bären halten dagegen mit schwachen Makrodaten, geopolitischen Risiken und der Angst, dass die Gewinne der Unternehmen nicht ewig auf Rekordniveau bleiben können.
Trading-Setup: Wie kann man diese Phase spielen?
Wer aktiv handelt, braucht jetzt einen klaren Plan, kein BauchgefĂĽhl.
- Pro-Bullen-Ansatz: Geduldiger Einstieg in der Nähe der Unterstützungszonen, nicht mitten in einer laufenden Bewegung. Fokus auf Qualitätswerte mit stabilem Cashflow und starken Bilanzen. Idee: Rücksetzer sind Kaufchancen in einem übergeordnet konstruktiven Marktumfeld.
- Pro-Bären-Ansatz: Auf Zeichen von Erschöpfung in den Rallye-Bewegungen achten: nachlassendes Volumen, negative Reaktionen auf eigentlich gute News, schwache Marktbreite. Short-Setups eher als kurzfristige Trades, nicht als sture Langfrist-Wette gegen den Gesamtmarkt.
- Neutraler Ansatz: Wer unsicher ist, kann Teilpositionen fahren, also gestaffelt ein- und aussteigen und starkes Risikomanagement (Stops, Positionsgrößen) nutzen, statt All-in zu gehen.
Fazit: Der DAX 40 steckt in einer Phase mit hohem Spannungsfaktor. Die Kursbewegung wirkt wie ein Stresstest für Nerven und Strategie. Makro-Seite: Die EZB ist nicht mehr der brutale Partycrasher, aber sie ist auch noch lange nicht der beste Freund der Aktienmärkte. Deutschland kämpft mit strukturellen Problemen, aber die Börse spielt bereits das Szenario einer schrittweisen Stabilisierung.
Die zentrale Frage: Ist das hier der Vorlauf zu einem echten Bullenmarkt, in dem der DAX ein neues Kapitel aufschlägt, oder nur die große Bärenfalle, in der die späten Käufer zur Kasse gebeten werden? Die Antwort entscheidet sich an den entscheidenden Zonen im Chart – und an den nächsten Statements der EZB, den kommenden Quartalszahlen der DAX-Schwergewichte und der globalen Risikostimmung.
Für dich heißt das: Kein blinder Aktionismus, sondern klarer Plan. Kenne deine Risikogrenzen, definiere im Voraus, wo du rausgehst, wenn der Trade gegen dich läuft, und wo du nachlegst, wenn der Markt dir recht gibt. Die aktuelle Marktphase belohnt diejenigen, die diszipliniert, informiert und flexibel bleiben.
Wer das Parkett jetzt aufmerksam beobachtet, kann aus der momentanen Unsicherheit echte Chancen machen – vorausgesetzt, du respektierst das Risiko und spielst nicht den Helden ohne Stop-Loss.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.
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