Angriff auf das Allzeithoch – oder fette Bullenfalle im DAX 40?
28.01.2026 - 13:24:53Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX 40 präsentiert sich aktuell in einer dynamischen, aber zugleich nervösen Phase. Statt klarer Zahlen dominiert ein Marktbild, das von einer kräftigen Aufwärtsbewegung geprägt ist, die immer wieder von deutlichen Rücksetzern unterbrochen wird. Die Stimmung schwankt zwischen selbstbewusster Bullen-Rallye und vorsichtiger Skepsis, ob die jüngste Deutschland-Story wirklich nachhaltig ist oder nur ein weiterer temporärer Hype, den die Bären für einen saftigen Konter nutzen werden.
Auf dem Parkett in Frankfurt ist zu spüren: Der Index tastet sich in der Nähe historisch wichtiger Kursregionen entlang, immer wieder kommt es zu kurzfristigen Gewinnmitnahmen, gefolgt von neuem Kaufinteresse auf Sicht der aktiven Dip-Käufer. Die Volatilität zieht phasenweise an, was zeigt, dass große Adressen um ihre Positionierung ringen. Der Markt wirkt nicht wie ein entspannter Seitwärtsmarkt, sondern eher wie ein nervöses Tauziehen zwischen Risiko-Hunger und Absicherungsdruck.
Die Story: Makroseitig steht über allem die Europäische Zentralbank mit Christine Lagarde. Nach der brutalen Zinswende der letzten Jahre ist die große Frage: Wann genau beginnt die EZB mit echten, deutlichen Zinssenkungen – und in welchem Tempo? Die jüngsten europäischen Inflationsdaten deuten in mehreren Ländern auf eine nachlassende Preisdynamik hin, gleichzeitig bleibt der Dienstleistungssektor zäh und verhindert, dass die Teuerungsrate einfach durch den Boden fällt.
Für Deutschland kommt noch eine besondere Würze dazu: Die Konjunktur steht zwischen strukturellem Gegenwind (Energiepreise, Bürokratie, schwache Industrie) und zarten Hoffnungsschimmern aus der Exportwirtschaft. Die neuesten Stimmungsindikatoren aus Industrie und Dienstleistung zeichnen ein gemischtes Bild: keine Euphorie, aber auch kein kompletter Crash-Modus. Speziell die deutsche Autoindustrie bleibt ein Wackelkandidat – Druck aus China, Preiskampf bei E-Mobilität, politische Unsicherheit. Genau diese Unsicherheit sorgt dafür, dass Investoren den DAX immer wieder selektiv handeln: Zykliker werden gnadenlos aussortiert, sobald Rezessionsangst durch die Medien rollt, während Qualitätswerte und defensivere Dividendentitel als „Safe Space“ fungieren.
Auf der anderen Seite stehen die Schwergewichte aus Tech, Software und Industrieautomation – Namen wie große europäische Software- und Industrie-Bluechips, die von Digitalisierungs- und KI-Fantasien profitieren. In den letzten Wochen lagen genau diese Titel im Fokus internationaler Kapitalströme. Wenn globale Fonds auf „Europa-Rebound“ setzen, fließt das Geld zuerst in liquide Qualitätswerte des DAX. Das erklärt die kräftigen Aufwärtsphasen, sobald aus den USA Signale von nachlassender Inflation, soliden Unternehmensgewinnen und der Aussicht auf ein softeres Zinsumfeld kommen.
Auch die neuesten Meldungen zu Unternehmensgewinnen aus Deutschland und Europa spielen in diese Story hinein: Wo der Ausblick stabil bleibt oder leichte Margenverbesserungen signalisiert werden, honoriert der Markt das mit Kursaufschlägen. Wo dagegen eine Kombination aus schwacher Nachfrage, höheren Kosten und vorsichtigem Management-Tonfall herrscht, reagieren Anleger mit konsequenten Gewinnmitnahmen – oder steigen erst gar nicht ein. Die Folge: Ein Markt, der nach außen ruhig wirken kann, intern aber eine brutale Selektion fährt.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese aktuelle Chart- und Marktanalyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse+aktuell
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Auf Social Media zeigt sich deutlich: Die Gen-Z und Millennial-Trader diskutieren vor allem drei Themen – wann der nächste Ausbruch im DAX kommt, ob die aktuelle Bewegung schon eine Bullenfalle ist und wie man taktisch klug den nächsten Dip kauft, ohne in einen ausgewachsenen Crash hineinzulaufen. Die Spanne reicht von superbullish („Deutschland-Rallye geht weiter, Ausbruch nur eine Frage der Zeit“) bis ultravorsichtig („zu viele Good News eingepreist, EZB könnte den Markt nochmal eiskalt erwischen“).
- Key Levels / Wichtige Zonen: Trader achten derzeit auf mehrere Zonen, die als Entscheidungslinien fungieren. Oben sprechen viele von einem Bereich, der als Allzeithoch-Zone oder Breakout-Korridor gilt – dort geht es um die Frage, ob die Bullen genug Power für einen nachhaltigen Ausbruch haben. Darunter liegen breitere Unterstützungsregionen, die zuletzt mehrfach verteidigt wurden. Rutscht der DAX dort dynamisch durch, wäre das ein klares Signal, dass die Bären wieder stärker das Kommando übernehmen.
- Sentiment: In Summe wirkt das Sentiment leicht bullisch mit einer ordentlichen Portion Misstrauen. Die Bullen haben momentan die bessere Story auf ihrer Seite (Zinsfantasie, Tech-Fantasie, Hoffnung auf Bodenbildung in der Konjunktur), aber die Bären lauern im Hintergrund mit Argumenten wie strukturellen Problemen der deutschen Wirtschaft, geopolitischen Risiken und der Gefahr, dass die EZB länger „higher for longer“ bleibt, als es der Markt hören will.
Technische Szenarien: Bullen-Case vs. Bären-Case
Bullen-Szenario: Im positiven Fall stabilisiert sich der DAX nach kurzen Rücksetzern immer wieder über den jüngsten Konsolidierungszonen. Die Bullen verteidigen jeden stärkeren Dip mit sofortiger Nachfrage. In diesem Setup rückt ein dynamischer Ausbruch über die aktuell viel diskutierten Widerstandsbereiche in den Fokus. Gelingt das mit Volumen und breiter Marktteilnahme (Finanzen, Industrie, Tech, Konsum gemeinsam im Plus), könnte sich eine neue Aufwärtswelle etablieren, die das bisherige Allzeithoch nicht nur antestet, sondern mittelfristig hinter sich lässt.
Bären-Szenario: Im negativen Fall kommt es zu einem Stimmungs-Shift – etwa durch enttäuschende Konjunkturdaten, eine schärfere Tonlage der EZB oder eine neue Welle von Rezessionsängsten. Dann könnten die bisher so stabil wirkenden Unterstützungszonen bröckeln. Ein abrupter Rutsch nach unten mit gleichzeitiger Ausweitung der Spreads und erhöhter Volatilität wäre ein Hinweis darauf, dass große Adressen Risiko aus dem Buch nehmen. In so einem Setup reden wir nicht mehr von einem harmlosen Pullback, sondern von einem ernstzunehmenden Bärenangriff, bei dem kurzfristige Trader eher mit schnellen Rebounds rechnen, mittel- bis langfristige Anleger aber vorsichtig agieren.
Wie du das als Trader spielen kannst:
Wer kurzfristig unterwegs ist, achtet vor allem auf Intraday-Reaktionen an den markanten Zonen. Bricht der DAX von oben kommend in eine wichtige Unterstützungsregion ein, kann ein Rebound-Trade interessant sein – aber nur mit engem Risiko-Management und klarer Exit-Strategie, falls die Bären Überhand gewinnen. Auf der Oberseite bieten sich Breakout-Setups an, sobald Widerstände mit Momentum und Volumen überwunden werden.
Für Swing-Trader und mittelfristige Anleger steht eher die Frage im Mittelpunkt, ob die aktuelle Marktphase bereits eine gesunde Konsolidierung in einem übergeordneten Bullenmarkt ist – oder ob wir vor einer tieferen Korrektur stehen. Hier kann es sinnvoll sein, Positionen zu staffeln: Teileinstiege auf Schwäche, aber nicht „all in“ auf einen Schlag. Gleichzeitig macht es Sinn, Gewinner gelegentlich zu sichern, wenn der Markt in extrem euphorische Phasen übergeht und die Medien von „neuen Höhenflügen“ sprechen.
Fazit: Der DAX 40 steht an einem spannenden Punkt: Die Story von der Europa- und Deutschland-Rückkehr ist intakt, aber längst kein Selbstläufer. EZB-Politik, globale Konjunktur, deutsche Industrie und die Performance der großen DAX-Schwergewichte erzeugen eine Gemengelage, in der sowohl ein kraftvoller Ausbruch nach oben als auch ein schmerzhafter Rücksetzer möglich sind.
Für dich als Trader oder Anleger bedeutet das: Kein blindes FOMO, aber auch keine panische Crash-Angst. Entscheidend ist, Szenarien durchzuspielen, deine Risikobereitschaft zu kennen und diszipliniert zu handeln. Die Bullen haben aktuell leicht die Nase vorn, doch die Bären schlafen nicht – und genau diese Spannung macht den DAX in dieser Phase so explosiv interessant.
Wenn du diese Bewegungen nicht nur beobachten, sondern strukturiert bespielen willst, brauchst du klare Strategien, verlässliche Signale und einen Plan, der über die nächste Schlagzeile hinausgeht. Der DAX bietet Chancen – aber nur, wer Risiko und Timing im Griff hat, wird langfristig vorne liegen.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


