Angriff auf das DAX-Allzeithoch – Mega-Chance oder brutale Bullenfalle?
28.01.2026 - 22:05:46Hol dir den Wissensvorsprung der Profis. Seit 2005 liefert der Börsenbrief trading-notes verlässliche Trading-Empfehlungen – dreimal die Woche, direkt in dein Postfach. 100% kostenlos. 100% Expertenwissen. Trage einfach deine E-Mail Adresse ein und verpasse ab heute keine Top-Chance mehr. Jetzt kostenlos anmelden
Vibe Check: Der DAX zeigt sich aktuell von seiner dynamischen Seite: Nach einer klaren grünen Rallye der letzten Tage laufen die Kurse in eine entscheidende Zone, in der die Luft deutlich dünner wird. Die Bewegungen sind schwankungsreich, die Intraday-Spikes nehmen zu – das ist typischer Marktstoff, wenn große Adressen Positionen drehen, absichern oder auf den nächsten Move wetten. Viele Marktteilnehmer sprechen bereits von einem möglichen Angriff auf ein neues Rekordniveau, aber gleichzeitig steigt die Angst vor einer plötzlichen Korrektur, wenn die Hoffnung auf schnelle Zinssenkungen der EZB enttäuscht wird.
Auf dem Parkett in Frankfurt ist die Stimmung zweigeteilt: Die Bullen feiern die robuste Performance der großen Exportwerte und Tech-Schwergewichte, während die Bären auf die weiterhin wacklige Konjunktur in Deutschland und die geopolitischen Risiken verweisen. Kurz gesagt: Wir sind in einer Phase, in der sowohl ein kraftvoller Ausbruch als auch ein abrupter Rücksetzer im Rahmen eines heftigen Dips jederzeit möglich sind.
Die Story: Was treibt den DAX aktuell wirklich? Der Kern liegt – wie so oft – in der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank und der Frage, wie hartnäckig die Inflation im Euroraum bleibt. Christine Lagarde und ihr Team senden in jüngsten Statements ein gemischtes Signal: Einerseits ist der Inflationsdruck im Vergleich zu den Extremwerten der letzten Jahre klar abgeflacht, andererseits warnen EZB-Offizielle immer wieder davor, die Zügel zu früh zu lockern. Die Marktpreise für künftige Zinsschritte schwanken dementsprechend stark – und mit ihnen die Aktienindizes.
Auf der Makro-Seite kommen gemischte Daten: Deutsche Industrie und Export bleiben angeschlagen, insbesondere die Autoindustrie steht weiterhin unter strukturellem Druck – Elektromobilität, China-Konkurrenz, hohe Kosten. Gleichzeitig liefern einige der großen DAX-Konzerne solide bis positive Unternehmenszahlen und überraschen mit besserer Profitabilität, weil sie Kosten gesenkt und Prozesse gestrafft haben. Besonders im Fokus: die Tech- und Software-Werte, aber auch Industriegiganten aus dem Maschinenbau- und Automatisierungsbereich, die vom globalen Investitionszyklus in Digitalisierung und KI-Infrastruktur profitieren.
CNBC Europe thematisiert aktuell vor allem drei Storylines: Erstens die Spekulation, wann genau die EZB die erste klare Zinssenkung wagt. Zweitens die Frage, ob Deutschland nach der Schwächephase wieder Tritt fasst oder in einer länger anhaltenden Stagnation hängen bleibt. Drittens die Performance der europäischen Blue Chips im Vergleich zur Wall Street. Der DAX profitiert leicht davon, dass Investoren nach Alternativen zum überhitzten US-Tech-Sektor suchen und europäische Qualitätswerte wiederentdecken. Das sorgt für Kaufinteresse in Rücksetzern – klassisches „Dip kaufen“-Verhalten von institutionellen Adressen.
Zugleich bleibt die Risiko-Seite real: Jede härtere Veränderung der Zinserwartung – etwa durch überraschend hohe Inflationsdaten aus dem Euroraum oder den USA – kann direkt auf die Bewertungsmodelle einzahlen und für eine abrupte Korrektur sorgen. Dazu kommen politische Spannungen, Unsicherheit um Haushaltsstreitigkeiten in Europa, sowie das Thema Energiepreise, das gerade für den deutschen Standort ein Dauer-Risiko bleibt. Diese Gemengelage erklärt, warum die Volatilität zunimmt, je näher der DAX an entscheidende Zonen heranläuft.
Social Pulse - Die Big 3:
YouTube: Check diese Analyse: https://www.youtube.com/results?search_query=DAX+Analyse
TikTok: Markttrend: https://www.tiktok.com/tag/dax40
Insta: Stimmung: https://www.instagram.com/explore/tags/dax40/
Auf YouTube dominieren aktuell Videos, die den DAX mit Begriffen wie „kritische Zone“, „Ausbruch oder Fakeout“ und „Bullenfalle“ beschreiben. Viele private Trader diskutieren darüber, ob man jetzt noch hinterherspringen sollte oder ob eher Gewinnmitnahmen angebracht sind. Auf TikTok dagegen sieht man den typischen Mix: einige Creator pushen aggressive Long-Setups auf den DAX, andere warnen vor einem „zu späten Einstieg“ und plädieren für Geduld auf den nächsten größeren Rücksetzer. Auf Instagram zeigen Börsen-Accounts Charts mit klar eingezeichneten Unterstützungs- und Widerstandszonen – und die Kommentare darunter machen deutlich: Die Community ist alles andere als einheitlich, das Sentiment schwankt zwischen vorsichtig bullisch und klar skeptisch.
- Key Levels: Für Trader rücken aktuell vor allem wichtige Zonen in den Vordergrund, an denen der DAX schon mehrfach gedreht hat. Oben wartet ein massiver Widerstandsbereich, in dem immer wieder Gewinnmitnahmen einsetzten. Darunter liegen mehrere Unterstützungszonen, die in den letzten Wochen verteidigt wurden und als Barriere gegen einen tieferen Crash fungieren. Ein sauberer Ausbruch über den oberen Widerstand mit anziehendem Volumen könnte den Weg für eine neue Aufwärtswelle freimachen. Ein Bruch der tieferen Unterstützungszonen hingegen würde ein klar bärisches Signal sein und die Tür für eine deutlichere Korrektur öffnen.
- Sentiment: Haben die Bullen oder die Bären die Kontrolle in Frankfurt? Momentan wirkt es wie ein fragiler Vorteil für die Bullen: Dip-Käufe werden schnell gespielt, Rücksetzer sind bislang eher begrenzt geblieben und viele Marktteilnehmer scheinen sich vor dem Risiko zu fürchten, eine mögliche Fortsetzung der Rallye zu verpassen. Gleichzeitig sitzen die Bären auf der Lauer – jeder enttäuschende Konjunkturindikator, jedes hawkishe EZB-Statement oder eine negative Überraschung in der Berichtssaison könnte reichen, um ihre Argumente schlagartig nach vorne zu spülen.
Technische Szenarien für die nächsten Wochen:
• Bullen-Szenario: Der DAX stabilisiert sich in seiner aktuellen Zone, konsolidiert seitwärts mit leichten Schwankungen und startet danach einen sauberen Ausbruch nach oben. Getrieben wird das durch die Erwartung sinkender Zinsen im weiteren Jahresverlauf, solide Zahlen der DAX-Schwergewichte und die Umschichtung institutioneller Gelder von Anleihen zurück in Aktien. In diesem Bild könnten neue Hochs getestet werden, während Rücksetzer schnell aufgekauft werden.
• Bären-Szenario: Die EZB tritt verbal oder real härter auf die Bremse als vom Markt erhofft, Inflation überrascht nach oben, oder die globale Stimmung kippt durch geopolitische Schocks. Der DAX scheitert am Widerstand, rutscht aus der aktuellen Zone nach unten und es kommt zu einem schärferen, emotionalen Rückgang mit Stop-Loss-Wellen und Panikverkäufen. In so einem Klima dominieren Short-Setups und schnelle Intraday-Trades, während längerfristige Investoren abwarten.
• Neutral-/Swing-Szenario: Der Markt bleibt über Wochen in einer breiten Range gefangen: keine neue Rallye, aber auch kein Crash. Für kurzfristige Trader ist das ein Paradies aus Swings zwischen Unterstützung und Widerstand, für Buy-and-Hold-Investoren dagegen eher langweilig. Genau das ist aber oft der Vorlauf für den nächsten großen Move – nach oben oder unten.
Strategie-Ansatz für Privatanleger: Wer den DAX handelt – ob über ETFs, Einzelwerte oder Hebelprodukte – sollte sich jetzt nicht von Hype oder Crash-Angst allein leiten lassen. Entscheidend sind ein klarer Plan und definierte Risiko-Parameter. Ein Ansatz kann sein, nur Teilpositionen in Stärke aufzubauen und konsequent nach unten abzusichern, statt „all in“ zu gehen. Alternativ bieten sich gestaffelte Käufe in Rücksetzern an, wenn man grundsätzlich bullisch auf den Standort Deutschland und die großen Exportwerte bleibt. Für aktive Trader ist es wichtig, die Reaktionen auf Konjunktur- und Inflationsdaten sowie EZB-Kommentare eng zu beobachten, da gerade diese Events aktuell häufig für starke Impulsbewegungen sorgen.
Fazit: Der DAX steht an einem Punkt, an dem Risiko und Chance extrem nah beieinander liegen. Die Bullen argumentieren mit sinkender Inflation, mittelfristig fallenden Zinsen und robusten Geschäftsmodellen der internationalen DAX-Konzerne. Die Bären verweisen auf Wachstumsflaute, politische Unsicherheiten und das Risiko, dass die Bewertung vieler Titel bereits sehr viel Optimismus eingepreist hat. Für dich als Trader oder Anleger bedeutet das: Wir sind mitten in einer Phase, in der Disziplin, Timing und ein sauberer Risiko-Management-Plan wichtiger sind als jede vermeintliche „sichere“ Meinung.
Ob der nächste große Move ein kraftvoller Ausbruch in Richtung neues Allzeithoch wird oder ein brutaler Rücksetzer, der schwache Hände aus dem Markt spült, entscheidet sich nicht durch laute Schlagzeilen, sondern durch das Zusammenspiel von EZB-Politik, Konjunkturdaten und Unternehmensgewinnen. Bleib flexibel, arbeite mit Szenarien und lass dich nicht von kurzfristigen Ausschlägen emotional aus dem Konzept bringen. Der Markt belohnt nicht den Lautesten, sondern den, der vorbereitet ist.
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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Indizes wie den DAX 40, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Du solltest ĂĽberlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschlieĂźlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.


