Apple, M5-MacBooks

Apple bringt M5-MacBooks in den Refurbished-Markt

13.04.2026 - 01:00:45 | boerse-global.de

Apple bietet generalüberholte M5-MacBook-Pro-Modelle kurz nach Marktstart an. Der Schritt deutet auf eine Portfoliokonsolidierung und ein bevorstehendes Redesign der Mac-Linie hin.

Apple bringt M5-MacBooks in den Refurbished-Markt - Foto: über boerse-global.de

Apple hat seine neueste M5-Chipgeneration überraschend schnell in den offiziellen Refurbished-Kanal aufgenommen. Bereits Wochen nach dem Marktstart sind 14-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit M5-Chip zu reduzierten Preisen erhältlich. Dieser Schritt fällt in eine Phase der Portfoliokonsolidierung und deutet auf einen bevorstehenden größeren Umbau der Mac-Linie hin.

Neuer Preisanker für Profi-Laptops

Seit dem 9. April listet Apple zertifizierte, generalüberholte 14-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit Basismodell-M5-Chip für rund 1.359 Euro. Das sind mehrere hundert Euro unter dem Neupreis von 1.699 Euro. Die Geräte werden gereinigt, getestet, defekte Teile werden ersetzt und sie kommen mit einer einjährigen Garantie. Diese schnelle Aufnahme in den Refurbished-Markt ist ungewöhnlich – die M5 Pro- und Max-Modelle waren erst am 11. März in den Handel gekommen.

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Der Preisdruck auf den gesamten Markt ist spürbar. Bei Drittanbietern war das 13-Zoll-M5-MacBook Air am 12. April bereits für 949 Euro zu haben, ein Rabatt von 14 Prozent. Gleichzeitig drücken ältere Intel-Modelle aus dem Jahr 2020 den Einstiegspreis für einfache Aufgaben unter 400 Euro.

Reparaturprogramm wächst – Kritik bleibt

Einen Tag zuvor, am 8. April, hatte Apple sein Self-Service-Repair-Programm auf die neueste Hardware ausgeweitet. Nun gibt es offizielle Handbücher und Ersatzteile für M5-MacBook Air, M5 Pro/Max MacBook Pro und das iPhone 17e in der EU, USA, Kanada und Großbritannien.

Doch die Kritik von Reparatur-Experten reißt nicht ab. In einer Analyse vom 13. April monieren sie die hohe Komplexität und Kosten. Der Austausch eines Akkus im MacBook Pro erfordere oft den Tausch des gesamten Top Case – inklusive Tastatur – zu Kosten von über 500 Euro. Die Praxis des „Parts Pairing“, bei dem Seriennummern von Teilen software-seitig mit dem Mainboard verheiratet werden, schränke zudem unabhängige Werkstätten ein. Selbst mit originalen, ausgebauten Teilen funktionierten Reparaturen oft nicht.

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Leistungssprung und Desktop-Konsolidierung

Benchmarks zeigen die Stärke der neuen Chips. Tests vom 11. April ergaben, dass der M5 Pro-Chip mit 16-Core-GPU in Metal-Benchmarks rund 119.000 Punkte erreicht. Im anspruchsvollen Spiel Cyberpunk 2077 hielt die Hardware bei hohen Auflösungen 80-90 FPS. Andere Tests sehen die Leistung des M5 Max MacBook Pro sogar über der des M1 Ultra Mac Studio – bei 4K-Videoschnitt und ganztägiger Akkulaufzeit.

Diese Leistung der Laptops scheint die Desktop-Strategie zu überholen. Apple stellte am 11. April den Mac Pro offiziell ein, ohne einen Nachfolger anzukündigen. Die Workstation hatte ihr Alleinstellungsmerkmal verloren, seit der kompaktere Mac Studio ähnliche Leistung bot. Gleichzeitig sind einige Konfigurationen von Mac mini und Mac Studio weltweit ausverkauft. Lieferengpässe bei RAM könnten eine Ursache sein – oder es deutet sich ein Refresh der Desktops auf M5-Spezifikationen an.

Ausblick: Redesign und Wearable-Offensive

Branchenberichte deuten darauf hin, dass das aktuelle M5-MacBook-Pro-Design einen kürzeren Lebenszyklus haben könnte. Apple arbeitet angeblich an einem umfassenden Redesign für die Pro-Serie, das noch 2026 kommen soll. Erwartet werden OLED-Displays für besseren Kontrast, erstmals ein Touchscreen für MacBooks und möglicherweise eine „Dynamic Island“-Kameranotch wie beim iPhone.

Parallel baut Apple sein Ökosystem für KI aus. Das unter Verschluss gehaltene „Projekt N50“ sind Smart Glasses in vier verschiedenen Gestellen, die aktuell getestet werden. Sie sollen als visueller Sensor für Siri und Apple Intelligence dienen. Ein Marktstart ist frühestens Ende 2026 oder 2027 geplant. Sie würden die jüngsten Audio-Produkte wie die Powerbeats Pro 2 (seit 20. März) und AirPods Max 2 (seit 1. April) ergänzen.

Die Apple Watch soll im Herbst 2026 mit der Ultra 3 und Series 12 in gewohnter Optik, aber mit schrittweisen Verbesserungen wie möglicher Blutdruck-Trendüberwachung kommen. In dieser Übergangsphase bieten die reduzierten M5-Refurbished-Modelle Profis eine strategiches Brücke: aktuelle Leistung, ohne auf den nächsten Architekturzyklus warten zu müssen.

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