Apple Creator Studio: Pixelmator Pro kommt erstmals aufs iPad
30.01.2026 - 15:53:12Apple festigt mit einem neuen Software-Abo seine Vorherrschaft bei Kreativ-Apps. Der Schlüssel: Die Profi-Bildbearbeitung Pixelmator Pro ist erstmals für das iPad verfügbar – aber nur im Bundle.
Mit dem Apple Creator Studio bündelt der Konzern seine Flaggschiff-Apps für Profis in einem monatlichen Abonnement. Neben Final Cut Pro und Logic Pro ist die vollwertige Version von Pixelmator Pro der neue Zugpferd des Pakets. Die Strategie ist klar: Apple will das iPad endgültig als vollwertige Arbeitsstation für Designer und Fotografen etablieren und sich gleichzeitig eine wiederkehrende Einnahmequelle im Abo-Modell sichern.
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Pixelmator Pro: Vom Mac auf den Touchscreen
Es ist keine einfache Portierung. Die App wurde komplett für die Bedienung per Finger und Apple Pencil neu gedacht. Sie unterstützt alle modernen Stift-Funktionen wie Schweben, Drücken und Doppeltippen für präzises Arbeiten. Im Kern bleibt die bewährte, KI-gestützte Toolbox erhalten.
Nutzer profitieren von Features wie Super Resolution zum intelligenten Vergrößern von Bildern, automatischer Freistellung und cleveren Auswahlwerkzeugen. Eine nahtlose Synchronisation über die Cloud ermöglicht es, Projekte zwischen iPad und Mac hin und her zu wechseln. Das neue Interface-Design namens „Liquid Glass“ passt sich optisch an iPadOS 26 an.
Das Abo-Modell: Lockvogel iPad
Das Creator Studio-Paket umfasst Final Cut Pro, Logic Pro, Pixelmator Pro, Motion, Compressor und MainStage. Es kostet 12,99 Euro monatlich oder 129 Euro im Jahr, inklusive einem Monat kostenlosem Test.
Der Haken: Während die Mac-Version von Pixelmator Pro weiterhin einzeln käuflich ist, gibt es die iPad-Version ausschließlich im Abo. Auch exklusive neue „intelligente Features“ wie das Warp-Tool zum Verformen von Bildebenen sind nur für Abonnenten auf beiden Plattformen verfügbar. Apple lenkt die Nutzer so gezielt in das Subscription-Modell.
iPad wird zur Profi-Workstation
Die Verfügbarkeit einer echten Profi-App wie Pixelmator Pro ist ein Meilenstein für das iPad. Kompatibel ist die App mit iPad-Modellen ab dem A16-Chip oder M-Serie, die iPadOS 26 ausführen. Apple schafft so ein geschlossenes, leistungsstarkes Ökosystem für kreative Workflows.
Das Bundle erweitert auch die Produktivitäts-Apps: Abonnenten erhalten Premium-Inhalte und neue KI-Funktionen in Keynote, Pages und Numbers. Die einfachere Pixelmator-App für iPad und iPhone wird nicht mehr aktualisiert – ein klares Signal zum Umstieg auf die Pro-Version.
Kampfansage an die Konkurrenz
Mit diesem Schritt geht Apple in die Offensive im umkämpften Markt für Kreativsoftware. Das gebündelte Angebot integrierter Profi-Apps zu einem vergleichsweise aggressiven Preis ist ein starkes Argument für alle, die bereits im Apple-Ökosystem arbeiten.
Die unterschiedliche Vertriebsstrategie – Kaufoption für den Mac, Abo-Zwang für das iPad – zeigt eine flexible Taktik. Sie soll sowohl traditionelle Käufer als auch die wachsende Zahl von Abonnement-Nutzern bedienen. Für Apple ist es eine klare Investition in die kreative Community der Zukunft.
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