Apple lädt zum großen Frühjahrs-Event in New York
16.02.2026 - 18:00:12 | boerse-global.deApple beendet wochenlange Spekulationen und kündigt für den 4. März ein großes Hardware-Update an. Das Event in New York dürfte den Kurs des Tech-Riesen für das gesamte Jahr vorgeben.
iPhone 17e: Top-Chip für die Einstiegsklasse
Das wohl größte Zugpferd wird die Vorstellung des iPhone 17e sein. Der Nachfolger des beliebten 16e-Modells soll äußerlich ähnlich bleiben, aber einen gewaltigen Sprung unter der Haube machen. Das Gerät wird voraussichtlich mit dem gleichen A19-Chip wie die teureren iPhone-17-Modelle ausgestattet. Das wäre ein Quantensprung für Apples günstigstes Smartphone.
Zudem erhält das Gerät wohl MagSafe und die neueste Wireless-Technologie von Apple. Dazu zählen der C1X-Modem für schnelleres 5G und der N1-Chip für Wi-Fi 7 und Bluetooth 6. Analysten rechnen mit einem Einführungspreis von etwa 599 Euro. Damit setzt Apple seine Strategie fort, ein funktionsstarkes Gerät zu einem attraktiven Preis anzubieten.
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Mac-Offensive: Neue Chips und ein günstiges MacBook
Auch die Mac-Linie steht vor einem umfassenden Update. Nach dem Basis-M5-Chip vom Herbst werden nun die leistungsstärkeren Varianten M5 Pro und M5 Max in neuen MacBook Pro-Modellen erwartet. Das MacBook Air steigt auf die M5-Generation um.
Die spannendste Neuheit könnte jedoch ein neues Low-Cost-MacBook sein. Gerüchten zufolge soll es von einem A-Series-Prozessor wie dem A18 Pro angetrieben werden – normalerweise in iPhones verbaut. Diese Strategie würde Apple einen neuen, günstigeren Einstieg in sein Laptop-Portfolio ermöglichen. Zudem könnte ein neuer externer Mac-Monitor mit besserer Bildqualität vorgestellt werden.
iPad-Upgrades und der Siegeszug von Apple Intelligence
Auch das iPad-Ökosystem wird aufgerüstet. Das iPad Air soll vom M3- auf den M4-Chip wechseln. Noch bedeutender ist das Update für das Einsteiger-iPad: Es könnte auf den A18 oder sogar A19-Prozessor springen.
Diese Aufrüstung ist besonders wichtig, weil sie wohl erstmals Apple Intelligence auf das günstigste iPad bringt. Bislang war die KI-Plattform auf Geräte mit M-Chips oder neueren A-Prozessoren beschränkt. Diese Ausweitung würde den Wert des Einsteigermodells enorm steigern und KI-Features einer viel breiteren Nutzergruppe zugänglich machen.
Strategisches Timing und Marktauswirkungen
Der Termin am 4. März ist klug gewählt: Er liegt nur eine Woche nach Samsungs „Unpacked“-Event, bei dem die Galaxy-S26-Serie präsentiert werden soll. Apple positioniert sich so direkt im Gegenangriff zum größten Rivalen.
Die mögliche Einführung eines MacBooks mit A-Chip könnte den Laptop-Markt aufmischen. Sie schafft einen neuen Einstiegspunkt in das macOS-Ökosystem und stellt eine direkte Herausforderung für Chromebooks im Bildungs- und Budget-Segment dar. Die Ausweitung von Apple Intelligence unterstreicht zudem, dass KI für alle Nutzergruppen gedacht ist – nicht nur für Besitzer teurer „Pro“-Geräte.
Ein volles Jahr liegt vor Apple
Das März-Event ist nur der Startschuss für ein ereignisreiches Jahr 2026. Im Herbst werden voraussichtlich die Flaggschiff-iPhones der 18er Generation folgen. Auch ein neuer Apple TV oder ein aktualisierter HomePod mini könnten noch erscheinen.
Neben der Hardware arbeitet Apple angeblich an großen Software-Updates. iOS 27 soll die KI-Fähigkeiten weiter ausbauen und vielleicht einen deutlich mächtigeren Siri bringen. Das erste große Event des Jahres zeigt deutlich die Stoßrichtung: Eigene Chips, tiefe KI-Integration und die strategische Erschließung neuer Märkte.
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