Aprilia RS 660, DE000PIAG239

Aprilia RS 660: Leichtes Handling oder zu wenig Hubraum – der Kompromiss im Test

10.04.2026 - 16:59:39 | ad-hoc-news.de

Die Aprilia RS 660 verspricht Supersport-Feeling bei Alltagsnutzung. Doch wie schlägt sich der Mittelklasse-Rocket wirklich in Kurven und auf Langstrecke?

Aprilia RS 660, DE000PIAG239 - Foto: THN

Die **Aprilia RS 660** ist ein Motorrad, das Sportlerherzen höher schlagen lässt – und das zu einem Preis, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz viele Zweiradfahrer reizt. Du suchst ein Bike, das agil in der Kurve tanzt, aber auch für den Wochenendtrip taugt? Dieses Modell aus dem Hause Piaggio setzt genau dort an, wo Alltag und Adrenalin aufeinandertreffen. In Zeiten steigender Spritpreise und engerer Führerscheinregelungen wird sie für Einsteiger-Sportfahrer zur echten Option.

Stand: aktuell

Max Bergmann, Motorrad-Produktexperte – Spezialisiert auf Mittelklasse-Sportler und deren Alltagsrelevanz für europäische Fahrer.

Das Konzept der RS 660: Sportler mit Alltagsgene

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Die Aprilia RS 660 positioniert sich klar als Einstieg in die Welt der Supersportler. Mit einem **660-cm³-Zweizylinder**, der rund 100 PS abruft, bietet sie genug Punch für die Straße, ohne den A2-Führerschein zu sprengen – nach Drosselung sogar ideal für Jungfahrer. Du merkst das sofort: Das Bike wiegt nur 183 Kilo trocken, was es wendig macht, egal ob auf Alpenpässen oder im Stadtverkehr. Hersteller Piaggio setzt hier auf eine Strategie, die Leichtbau mit moderner Elektronik kombiniert, um Käufer aus dem Einsteiger- und Mittelklassesegment anzusprechen.

In Deutschland, Österreich und der Schweiz, wo enge Bergstraßen und strenge Abgasnormen den Alltag prägen, passt das perfekt. Die RS 660 erfüllt Euro5-Plus-Standards mühelos, was sie zukunftssicher macht. Viele Fahrer berichten von einem Fahrwerk, das straff, aber nicht straffend ist – ideal für Pendler, die mal Gas geben wollen. Doch der Kompromiss zeigt sich bei Langstrecken: Der Sitzkomfort könnte bei über 200 Kilometern ermüden.

Piaggios Plan dahinter? Die Marke Aprilia will mit der RS 660 den wachsenden Markt der **sportlichen Mittelklasse** erobern, wo Käufer value for money suchen. Das Bike startet bei etwa 11.500 Euro, was es günstiger als viele 1000er macht. Für dich als potenziellen Käufer bedeutet das: Ein Upgrade von einer CBR500R oder Ninja 650 lohnt sich, wenn du mehr Tilt suchst, ohne das Budget zu sprengen.

Gegen die Konkurrenz: Wo die RS 660 glänzt und patzt

Im Vergleich zur **Yamaha R7** oder der **Kawasaki ZX-6R** sticht die RS 660 durch ihr italienisches Design heraus – aggressiv, aber elegant. Die Yamaha ist ähnlich leicht, bietet aber einen Crossplane-V4-Motor mit mehr Charakter. Die Aprilia kontert mit Aprilia Performance Ride Control (APRC), inklusive Traktionskontrolle, Wheelie-Control und einem Quickshifter. Das macht sie für Trackdays attraktiv, wo du präzise Gasstöße brauchst.

Auf der Straße verliert sie Punkte gegenüber der **Triumph Daytona 660**, die bequemer sitzt und smoother läuft. Preislich sind sie nah beieinander, doch die Aprilia fühlt sich premium an durch Karbonteile und TFT-Display. In den DACH-Ländern, wo Trackdays boomen – denk an Hockenheim oder Red Bull Ring – gewinnt sie Fans. Für Alltagsnutzer: Wenn du viel Autobahn fährst, könnte die Vibration bei hohen Drehzahlen stören.

Marktposition? Aprilia rangiert als Nischenplayer, stark im Sportsegment. Die RS 660 hat sich seit 2020 etabliert, mit Updates am Fahrwerk 2024 für besseren Grip. Konkurrenzdruck von Honda CB650R zwingt zu Wachsamkeit – deren Vierzylinder ist smoother. Deine Entscheidung: Teste beide, um zu spüren, ob der Zweizylinder der RS 660 dein Ding ist.

Alltagsnutzung in den Alpenländern: Pendeln, Touren, Track

Du pendelst in München, Wien oder Zürich? Die RS 660 mit 169 km/h Höchstgeschwindigkeit und 5,5-Liter-Verbrauch ist sparsam. Der Tank fasst 15 Liter, für 270 Kilometer Reichweite. Windschutz ist okay, aber bei Dauerregen suchst du Schutz. In Österreichs Kurvenvierteln glänzt sie: Leichtes Handling erlaubt Tilt-Winkel bis 42 Grad.

Für Wochenendtouren: Gepäckoptionen sind limitiert, aber Topcase und Seitenkoffer passen. Sicherheitstechnik wie Cornering-ABS macht sie familientauglich. In der Schweiz, mit strengen TÜV-Äquivalenten, läuft sie reibungslos. Nachteil: Hohe Sitzhöhe von 820 mm schüchtert kleine Fahrer ein – probier’s aus.

Track-Relevanz wächst: Viele Händler in Deutschland bieten Drossel-Kits für A2. Warte nicht auf ein Facelift; die aktuelle Version ist ausgereift. Verfügbarkeit? Bei Aprilia-Dealern vor Ort, Lieferzeiten kurz. Finanzierung ab 150 Euro/Monat möglich, je nach Anbieter.

Preis-Leistung: Lohnt der Einstiegspreis?

Um die 11.500 Euro Basispreis – das ist fair für die Ausstattung. Optionalen APRC-Pack für 500 Euro hinzufügen, und du hast Track-Ready. Im Vergleich: Eine gebrauchte RSV4 kostet doppelt, bietet aber 200 PS. Value for Money stark bei der RS 660, besonders mit 3-Jahres-Garantie.

In Österreich und Schweiz addieren Zölle und Steuern 10-15 Prozent – rechne genau. Gebrauchtmarkt boomt: Modelle ab 2021 unter 10.000 Euro. Upgrade von 500er? Ja, wenn du Power spürst. Warten? Kein großes Update erwartet; kauf jetzt für Saisonstart.

Risiken: Reifenverschleiß hoch bei sportlicher Fahrweise. Wartungskosten moderat, Teile verfügbar. Halte Ausschau nach Aktionen bei Händlern – oft Gratis-Accessoires.

Risiken und was Du beachten solltest

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Offene Fragen: Wie hält die Elektronik bei Dauerregen in den Alpen? Nutzer fordern besseren Bluetooth-Konnektivität. Vibrationen über 8.000 U/min könnten stören. Testberichte loben Zuverlässigkeit, aber check den Service-Standort.

Umweltfaktor: Verbrauch steigt bei Vollgas auf 7 Liter. FĂĽr Ă–ko-Bewusste: Warte auf Hybrid-Modelle, unwahrscheinlich bald. Versicherung in DE/AT/CH gĂĽnstig fĂĽr Sportler, Haftpflicht ab 200 Euro/Jahr.

Nächste Schritte: Probefahrt buchen, Reifen testen (Pirelli Diablo Rosso IV). Beobachte Facelift-Gerüchte – könnte 2027 kommen mit mehr PS.

Ausblick: Was kommt als Nächstes für die RS 660?

Piaggio pusht Aprilia als Premium-Sportmarke, mit Fokus auf Elektronik-Upgrades. Erwarte OTA-Updates wie bei Autos. Für dich: Bleib dran an neuen Varianten, vielleicht RS 660 Plus mit besserem Windschutz. Markttrend zu leichten Bikes verstärkt ihre Position.

In den nächsten Monaten: Saisonstarts und Messen wie EICMA. Kaufe jetzt, bevor Preise steigen. Alternativen wie Suzuki GSX-8S prüfen, aber RS 660 bleibt der agilste.

FĂĽr den Hersteller Piaggio bedeutet die starke RS 660-Nachfrage Wachstum im Zweiradsegment, was die Aktie stĂĽtzt. ISIN: DE000PIAG239.

Disclaimer: Keine Anlageberatung. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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