Aktien New York Schluss: Uneinheitlich - Jobdaten keine nachhaltige StĂŒtze
11.02.2026 - 22:20:25 | dpa.deDie BeschÀftigtenzahl war in den Vereinigten Staaten im Januar deutlich stÀrker als erwartet gestiegen. Allerdings wurde der BeschÀftigungsaufbau in den beiden Vormonaten deutlich nach unten revidiert.
Der Dow Jones Industrial US2605661048 rutschte zeitweise wieder unter die runde Marke von 50.000 Punkten. Zum Börsenende gab der US-Leitindex um 0,13 Prozent auf 50.121,40 Punkte nach. Am Vortag hatte er noch seinen Rekord auf ĂŒber 50.500 ZĂ€hler weiter nach oben geschraubt, die Gewinne aber nicht halten können. Old Economy hatte im Dow am Mittwoch die Nase vorn: Caterpillar US1491231015, Verizon US92343V1044 und Coca-Cola US1912161007 verbuchten hohe Kursgewinne. Techwerte wie IBM US4592001014 und Salesforce US79466L3024 landeten mit deutlichen AbschlĂ€gen hinten.
Gleichwohl gewann der von Tech-Schwergewichten dominierte Nasdaq 100 US6311011026 0,29 Prozent auf 25.201,26 Punkte - angefĂŒhrt von Micron US5951121038 mit einem Plus von rund 10 Prozent. Finanzchef Mark Murphy sprach von einer hohen Nachfrage ĂŒber 2026 hinaus und gab neue Informationen zur Produktion von HBM4-Speicherchips. Der marktbreite S&P 500 US78378X1072 schloss zur Wochenmitte prozentual unverĂ€ndert bei 6.941,47 Punkten.
Ob die Wahrscheinlichkeit fĂŒr weitere Zinssenkungen in den USA nach den Jobdaten nun sinkt, darĂŒber waren sich Marktbeobachter nicht ganz einig. FĂŒr einige Ăkonomen gibt der starke Jobbericht keinen Anlass fĂŒr schnelle geldpolitische Lockerungen. Die Ăkonomen der niederlĂ€ndischen ING Bank halten indes weitere Zinssenkungen fĂŒr möglich. Die deutlich nach unten revidierte Zahl der beiden Vormonate zeige, dass - auĂerhalb des Freizeit- und privaten Gesundheits- sowie des öffentlichen Sektors - die Wirtschaft eigentlich bestĂ€ndig Jobs verloren habe, so die Experten.
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