Augen-Achter, Ein-Minuten-Übung

Augen-Achter: Die Ein-Minuten-Übung gegen digitalen Sehstress

11.02.2026 - 14:44:12

Die Augen-Achter-Übung entspannt die Augenmuskulatur nach langer Bildschirmarbeit und wird zunehmend in betriebliche Gesundheitsprogramme integriert.

Stunden vor Bildschirmen führen bei Millionen zum „Computer Vision Syndrom“. Eine simple Übung verspricht schnelle Linderung: der Augen-Achter. Diese einminütige Augen-Gymnastik etabliert sich als Geheimwaffe gegen müde, brennende Augen und gewinnt als Trend im Corporate Wellness an Bedeutung.

Digitaler Sehstress: Das neue Volksleiden

Trockene Augen, verschwommenes Sehen und Kopfschmerzen – diese Symptome kennen viele, die täglich lange auf Displays starren. Die Ursache ist eine unnatürliche Belastung. Bei konzentrierter Bildschirmarbeit blinzeln wir nur noch etwa fünfmal pro Minute statt der üblichen zwanzig Mal. Die Folge: Der Tränenfilm trocknet aus. Gleichzeitig verkrampft der Fokussier-Muskel im Auge durch die permanente Nahsicht.

So funktioniert die Augen-Achter-Übung

Die Übung mobilisiert die sechs äußeren Augenmuskeln und lockert sie. Sie lässt sich direkt am Schreibtisch durchführen. Hier sind zwei einfache Varianten:

  • Die imaginäre Acht: Schließen Sie die Augen und malen Sie mit Ihrem Blick langsam eine große, liegende Acht (∞) in die Luft. Den Kopf dabei ruhig halten. Diese Bewegung etwa 20 Mal wiederholen und gelegentlich die Richtung wechseln.
  • Der Hand folgen: Strecken Sie einen Arm aus und zeichnen Sie mit dem Finger eine Acht in die Luft. Folgen Sie der Fingerspitze nur mit den Augen, während der Kopf still bleibt.

Was die Augen-Gymnastik wirklich bringt

Kann die Übung Kurzsichtigkeit heilen? Nein. Fehlsichtigkeiten korrigiert sie nicht. Ihr großer Vorteil liegt woanders: Sie löst die starre Anspannung der Muskulatur nach langem Fokussieren. Experten vergleichen den Effekt mit dem Dehnen nach dem Sport. Die Bewegung fördert die Durchblutung und entspannt. Oft wird sie gemeinsam mit der 20-20-20-Regel empfohlen: Alle 20 Minuten für 20 Sekunden auf etwas in mindestens 6 Metern Entfernung blicken.

Warum Unternehmen auf Mikro-Pausen setzen

Firmen integrieren den Augen-Achter zunehmend in ihre Gesundheitsprogramme. Der Grund ist einfach: Zufriedene, gesunde Mitarbeiter sind produktiver. Kurze, einminütige Übungen haben eine niedrige Hemmschwelle und passen in jeden Arbeitsalltag – ob im Büro oder im Homeoffice. Solche Mikro-Interventionen werden zur verantwortungsvollen Maßnahme für das Wohlbefinden der Belegschaft.

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Visuelle Hygiene wird zur neuen Kompetenz

In Zukunft könnte die Pflege der Augen so selbstverständlich werden wie ein ergonomischer Bürostuhl heute. Die „visuelle Hygiene“ gewinnt an Bedeutung. Künftige Software könnte Nutzer sogar intelligent an Pausen erinnern und durch kurze Übungen führen. Der Schlüssel liegt in einfachen, aber konsequenten Gewohnheiten, um die Augen fit für die digitale Welt zu halten.

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