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WDH/ Aktien New York Ausblick: Wenig verÀndert - Irankrieg belastet weiter

06.04.2026 - 15:07:46 | dpa.de

(ausgefallener Teil der Überschrift ergĂ€nzt)NEW YORK - Die wichtigsten US-Aktienindizes dĂŒrften am Montag nach dem verlĂ€ngerten Osterwochenende wenig verĂ€ndert in den Handel starten.

(ausgefallener Teil der Überschrift ergĂ€nzt)

NEW YORK (dpa-AFX) - Die wichtigsten US-Aktienindizes dĂŒrften am Montag nach dem verlĂ€ngerten Osterwochenende wenig verĂ€ndert in den Handel starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial US2605661048 lag eine knappe Stunde vor Handelsbeginn leicht im Minus. Der Future auf den Nasdaq 100 US6311011026 notierte hingegen etwas höher. In Europa lĂ€uft das GeschĂ€ft erst am Dienstag wieder an, das Handelsvolumen dĂŒrfte daher niedriger als ĂŒblich sein.

Zahlreiche Meldungen zum Irankrieg mit zum Teil widersprĂŒchlichen Inhalten sorgen weiterhin fĂŒr ZurĂŒckhaltung der Anleger. Am Wochenende hatten sich US-PrĂ€sident Donald Trump und Teheran mit gegenseitigen Drohungen und Beleidigungen ĂŒberzogen. Aus pakistanischen Geheimdienstkreisen hieß es am Ostermontag, den Kriegsparteien sei ein Plan fĂŒr eine 45-tĂ€gige Waffenruhe mit FriedensgesprĂ€chen vorgelegt worden. Eine AnnĂ€herung, insbesondere fĂŒr die Öffnung der vom Iran blockierten Straße von Hormus, scheint aber weit entfernt.

Auf den am Freitag veröffentlichten Arbeitsmarktbericht kann der Markt erst jetzt reagieren. Dieser war ĂŒberraschend robust ausgefallen. Außerhalb der Landwirtschaft stieg die Zahl der Stellen um 178.000. Nach dem Streik im Gesundheitswesen von mehr als 30.000 Angestellten und dem schweren Winterwetter im Februar hatten Experten zwar mit einer Gegenbewegung bei der Stellenentwicklung gerechnet. Sie hatten im Schnitt aber nur 65.000 neue Stellen erwartet.

Die Experten von ING lobten zwar den krĂ€ftigen Stellenaufbau. Dies zeige, dass sich die USA in einer guten Position befĂ€nden, dem wirtschaftlichen Gegenwind durch den Konflikt im Nahen Osten zu widerstehen. Allerdings bleibe das Jobwachstum auf eine Handvoll an Branchen begrenzt. Die steigende Unsicherheit und Vorsicht dĂŒrften Arbeitgeber von einem beschleunigten Stellenaufbau abhalten.

Die Arbeitsmarktdaten dĂ€mpften die Erwartung von Zinssenkungen durch die US-Notenbank. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs dĂŒrften die Daten dieses Mal allerdings einen geringeren Einfluss auf die Laune der Anleger haben als ĂŒblich. Im Handelsverlauf steht noch die Veröffentlichung des ISM-Dienstleistungsindex an.

Nachrichten zu Unternehmen gab es nur wenige. Netflix US64110L1061 legten vorbörslich nach einer Hochstufung durch Goldman Sachs ums zwei Prozent zu. Die Experten rechnen damit, dass der Streamingriese starke Ergebnisse vorlegen wird. Das Kursziel hob die Investmentbank von 100 auf 120 US-Dollar.

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