Ermittler schÀtzen Beute auf 30 Millionen Euro
30.12.2025 - 14:10:39Es seien 3.200 SchlieĂfĂ€cher aufgebrochen worden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen. Mehr als 2.500 GeschĂ€digte seien betroffen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet.
Es dĂŒrfte sich damit um einen der gröĂten Coups bei einem Einbruch in der bundesdeutschen Kriminalgeschichte handeln. Der spektakulĂ€re Einbruch war durch einen Brandmeldealarm entdeckt worden. Erneut versammelte sich am Dienstag einer Menge aufgebrachter Menschen vor der Filiale.
Nach dem Einbruch wĂ€chst der Unmut unter den besorgten Kunden. Am zweiten Tag infolge versammelte sich eine groĂe Menschenmenge vor der Sparkassenfiliale im Stadtteil Buer, die Informationen erhalten wollten.
Tumult am Eingang
Die Zahl der in der KĂ€lte wartenden Menschen vor der Bankfiliale stieg am frĂŒhen Vormittag wieder auf schĂ€tzungsweise 200 an, wie ein dpa-Reporter berichtete. "Wir wollen rein, wir wollen rein!", forderte lautstark ein Sprechchor.
Die Lage drohte zu eskalieren. Mehrere Menschen stĂŒrmten an Mitarbeitern einer Sicherheitsfirma vorbei in den Vorraum der Sparkasse. Die Polizei rĂŒckte mit mehreren Streifenwagenbesatzungen an und sicherte den Eingang. Die Polizei machte mehrfach eine Durchsage: "Die Bank bleibt heute geschlossen, Informationen auf der Website der Sparkasse. Gehen Sie nach Hause."
Ersten Erkenntnissen zufolge erfolgte der VorstoĂ der TĂ€ter ĂŒber ein Parkhaus. Der Weg fĂŒhrte durch mehrere TĂŒren in einen Archivraum, an dessen Wand schlieĂlich ein Durchbruch zu dem Tresorraum erfolgte. Dabei kam ein Spezialbohrer zum Einsatz. Die Polizei hatte am Montag die Spuren am Tatort gesichert.
Auf ihrer Internetseite bat die Sparkasse darum, von einem Besuch vor Ort abzusehen. "Aktuell klÀren wir mit der Versicherung, wie die Schadensabwicklung so kundenfreundlich wie möglich erfolgen kann. Dazu werden wir alle betroffenen Kundinnen und Kunden informieren", hieà es.

