Beyond, Meat

Beyond Meat vor dem Delisting? Was Beyond-Burger-Anleger jetzt wissen mĂĽssen

11.02.2026 - 15:33:24

Beyond Meat crasht nach Delisting-Warnung, Umsatzeinbruch und Verlustserie. Ist das jetzt die letzte Chance für Zocker – oder der endgültige Absturz? Die Fakten, Kursziele und was das für deutsche Anleger bedeutet.

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Was du jetzt wissen musst: Beyond Meat, die Firma hinter dem Beyond Burger, steht massiv unter Druck. Die Aktie ist in den letzten Tagen erneut abgerauscht, nachdem das Unternehmen eine Delisting-Warnung von der Nasdaq erhalten hat und die Zahlen weiter tiefrot sind. FĂĽr alle, die in Deutschland ĂĽber Trade Republic, Scalable & Co. investiert sind, geht es jetzt um die Frage: Crash-Chance oder Totalausfall-Risiko?

Beyond Meat hat seine jüngsten Geschäftszahlen vorgelegt – mit weniger Umsatz, hohen Verlusten und einem Management, das weiter auf Sparprogramm schaltet. Die Börse reagiert knallhart: Die Marktkapitalisierung liegt nur noch im niedrigen hundert-Millionen-Bereich, weit weg von den Hype-Zeiten. Wenn du Beyond-Burger-Aktien im Depot hast oder überlegst einzusteigen, ist jetzt der Moment, die Lage eiskalt durchzurechnen.

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Analyse: Die HintergrĂĽnde des Kursverlaufs

Die Beyond-Meat-Aktie (ISIN US08862E1091, Ticker: BYND) ist in den letzten Tagen erneut massiv in Bewegung geraten. Auslöser: anhaltende Verluste, schwache Nachfrage nach Fleischersatzprodukten und eine formelle Warnung der Nasdaq, weil der Aktienkurs zu lange unter der Mindestanforderung notiert. Damit steht theoretisch ein Delisting von der Technologiebörse im Raum, falls Beyond Meat den Kurs nicht wieder stabil über die Marke bringen kann.

Laut den aktuellsten Börsenkursen (u. a. über Reuters, Bloomberg und finanzen.net) notiert die Beyond-Meat-Aktie zuletzt im einstelligen Dollarbereich. Die exakten Echtzeitkurse schwanken stark, aber klar ist: Wir reden hier nur noch über einen Bruchteil des früheren Hype-Bewertungen. Sollte dein Broker dir einen Kurs anzeigen, der dramatisch vom Vorabend abweicht, ist das aktuell normal – die Volatilität ist extrem hoch.

Der aktuelle Kurs ist vor allem von drei Faktoren getrieben:

  • Struktureller Gegenwind: Der weltweite Hype um vegane Burger ist abgeflaut, Supermarktregale sind voll, viele Konsumenten kehren zu klassischem Fleisch zurĂĽck oder wechseln zu gĂĽnstigeren Eigenmarken.
  • Margendruck & Verlustserie: Rohstoffkosten, Preisdruck aus dem Handel und schwache Auslastung der Produktion fressen die Marge auf. Beyond Meat schreibt seit Jahren Verluste.
  • Kapitalmarkt-Misstrauen: Analysten senken Kursziele, groĂźe Adressen haben Positionen abgebaut, Shortseller bleiben aktiv.

Damit du die Lage schnell überblicken kannst, hier eine kompakte Übersicht der wichtigsten Kennzahlen (gerundete Größenordnungen, auf Basis der jüngsten veröffentlichten Berichte und Marktinfos):

KennzahlEinordnung
Aktueller Kurs (US-Börse)Im einstelligen USD-Bereich, stark schwankend (intraday zweistellige % Moves möglich)
MarktkapitalisierungNiedriger dreistelliger Mio.-USD-Bereich – von einst Milliardenwerten weit entfernt
UmsatztrendRückläufig, insbesondere im US-Retail; Foodservice und Ausland können das nicht ausgleichen
ErgebnisDeutliche Nettoverluste, Turnaround bisher nicht gelungen
Cash-BurnWeiter relevant – Finanzierung & Verwässerungsrisiko beschäftigen den Markt
Nasdaq-ComplianceWarnung wegen Unterschreitung des Mindestkurses; Frist zur Herstellung der Konformität läuft
Short InterestÜberdurchschnittlich hoch – die Aktie bleibt ein Spielplatz für Shortseller und Trader

Was heißt das für Anleger in Deutschland? Du kannst Beyond Meat an Xetra (meist über Market Maker) oder direkt an US-Börsen über deinen Neo-Broker handeln. Die Kursstellung in Euro hängt vom USD/EUR-Wechselkurs ab. Wenn der Dollar fällt und die Aktie gleichzeitig crasht, hast du sogar einen doppelten Negativ-Effekt im Depot.

Wichtig: Sollte es irgendwann zu einem Delisting an der Nasdaq kommen, heißt das nicht automatisch, dass deine Aktien wertlos sind – sie können dann z. B. im Freiverkehr (OTC) weiter gehandelt werden. Aber: Liquidität, Spreads und Handelbarkeit werden dann deutlich schlechter. Für deutsche Privatanleger bedeutet das meist höhere Risiken und potenziell schlechtere Ausführung.

Auf der anderen Seite: Die Story “vegane Wende im Supermarkt-Regal” ist in D-A-CH noch nicht komplett tot. Beyond Meat-Produkte (Burger, Sausages etc.) sind weiterhin bei großen Ketten wie Rewe, Edeka oder in der Gastro präsent. Sollte Beyond Meat doch noch einen echten operativen Turnaround schaffen – etwa über Partnerschaften, Kostensenkungen oder neue Produktlinien – könnte der Hebel auf die kleine Marktkapitalisierung enorm sein. Genau deswegen bleibt die Aktie bei Spekulanten beliebt.

Ein-Jahres-RĂĽckblick: Gewinn oder Verlust?

Schauen wir uns an, was in den letzten zwölf Monaten passiert wäre, wenn du einfach stumpf gehalten hättest. Zur Orientierung: Der Kurs lag vor rund einem Jahr noch deutlich höher als heute. Konservative Annahme (gerundet, auf Basis öffentlich einsehbarer Kursverläufe in USD):

  • Vor einem Jahr: Kursniveau etwa im niedrigen zweistelligen Dollarbereich, beispielhaft ca. 10–12 USD.
  • Heute: Kurs im einstelligen Dollarbereich.

Nehmen wir ein Rechenbeispiel mit 1.000 USD Einsatz vor einem Jahr zu 11 USD je Aktie:

  • Kauf: 1.000 USD / 11 USD ? 90 Aktien
  • Heutiger Wert (angenommen 4 USD): 90 Ă— 4 USD = 360 USD
  • Verlust auf USD-Basis: rund 64 %

Wenn du als deutscher Anleger in Euro rechnest, kommt noch der Wechselkurs-Effekt dazu. Da der USD/EUR-Kurs im selben Zeitraum nicht annähernd so stark geschwankt hat wie die Aktie selbst, bleibt die Kernaussage brutal klar: Buy-&-Hold in Beyond Meat war im letzten Jahr ein echtes Depot-Desaster.

Umgekehrt zeigt diese Volatilität aber auch: Wer knallhart tradet, Stopps diszipliniert setzt und nur kleine Positionsgrößen verwendet, kann an solchen Bewegungen kurzfristig verdienen. Nur: Das ist Zockerei, kein Investment. Gerade für die TikTok-Generation ist das wichtig – Between “YOLO” und “Totalverlust” liegt nur ein Klick auf den Kaufbutton.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Die Analystenhäuser sind bei Beyond Meat inzwischen deutlich nüchterner geworden als zu Hype-Zeiten. Viele große Adressen haben ihre Ratings in den letzten Quartalen von “Buy” auf “Hold” oder sogar “Sell” heruntergestuft. In den Datenbanken von Bloomberg, Reuters und u. a. finanzen.net zeigt sich ein klares Bild: Die Mehrheit der Analysten ist skeptisch bis negativ.

Das grobe Stimmungsbild der letzten veröffentlichten Einschätzungen lässt sich so zusammenfassen:

  • Kaufempfehlungen: Nur noch sehr wenige, meist mit spekulativem Charakter (Turnaround-Call).
  • Halten-Empfehlungen: Einige Häuser sehen zwar Restpotenzial, warnen aber vor hohen Risiken und fordern klare operative Fortschritte.
  • Verkaufen-Empfehlungen: Deutlich präsenter als frĂĽher – Argument: Zweifelhafte Profitabilität, Sättigung des Marktes und Verwässerungsrisiken durch mögliche Kapitalerhöhungen.

Auch bei den Kurszielen ist der Reality-Check hart. Während frĂĽher Kursziele im Bereich von 100 USD+ keine Seltenheit waren, liegen die aktuellen fair-value-Schätzungen vieler Banken nur noch nahe am aktuellen Kurs oder sogar darunter. Das bedeutet: Aus Sicht dieser Analysten ist Beyond Meat selbst nach dem Crash kein klarer Schnäppchen-Case, sondern bleibt eine Hochrisiko-Wette mit binärem Ausgang – Turnaround oder langsames Ausbluten.

FĂĽr dich als Anleger in Deutschland heiĂźt das:

  • Langfrist-Depot? Nur, wenn du extrem hohe Risikobereitschaft hast und bewusst auf eine Art “Startup-Restrukturierung” setzt.
  • Trading-Setup? Interessant fĂĽr Daytrader und Swingtrader – aber nur mit strengen Stopps, klarer Positionsgröße und Bereitschaft, auch mal komplett falsch zu liegen.
  • Passiv-Anleger? FĂĽr ETF-Sparer und konservative Langfristinvestoren ist Beyond Meat aktuell eher ein Mahnmal dafĂĽr, wie gefährlich Hype-Stories sein können.

Noch ein Punkt, der speziell für den D-A-CH-Markt interessant ist: Viele europäische Nachhaltigkeits- und “ESG”-Fonds haben ihre Engagements in spekulativen Einzelwerten wie Beyond Meat reduziert oder ganz abgebaut. Das nimmt der Aktie strukturelle Nachfrage aus dem Markt und verstärkt die Abhängigkeit von kurzfristigen Trader-Strömen.

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Risikohinweis: Finanzinstrumente, insbesondere CFDs auf Rohstoffe wie Gold, sind komplex und bergen aufgrund der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Auch vermeintlich sichere Häfen können volatil sein. Du solltest überlegen, ob du verstehst, wie diese Instrumente funktionieren, und ob du es dir leisten kannst, das hohe Risiko einzugehen, dein Geld zu verlieren. Dieser Inhalt dient ausschließlich Informationszwecken und stellt keine Anlageberatung dar.

@ ad-hoc-news.de

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