Bitcoin, Iran-Entspannung

Bitcoin: Iran-Entspannung treibt Kurs

23.03.2026 - 20:19:41 | boerse-global.de

Geopolitische Entspannungssignale treiben Bitcoin ĂĽber die 70.000-Dollar-Marke. Die gesamte Kryptobranche profitiert, doch die langfristige Erholung bleibt fragil.

Bitcoin: Iran-Entspannung treibt Kurs - Foto: ĂĽber boerse-global.de
Bitcoin: Iran-Entspannung treibt Kurs - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Die Nachricht schlug ein wie ein Stein ins Wasser: Trumps Signale über konstruktive Gespräche mit dem Iran und die Entscheidung, vorerst keine Angriffe auf iranische Energieinfrastruktur durchzuführen, haben die Kryptomärkte heute kräftig angeschoben. Bitcoin überwand dabei die psychologisch wichtige Marke von 70.000 Dollar und notierte zeitweise bei rund 71.500 Dollar — ein Tagesplus von knapp 4 Prozent.

Der Sprung fiel nicht allein. Rohölpreise gaben deutlich nach, der Dollar schwächte sich ab, und Aktienindizes zogen gleichzeitig an. In diesem risikofreudigen Umfeld profitierte die gesamte Anlageklasse: Die Gesamtmarktkapitalisierung aller Kryptowährungen stieg innerhalb von 24 Stunden um gut 3 Prozent auf 2,44 Billionen Dollar. Das Handelsvolumen schnellte dabei um 64 Prozent auf 113 Milliarden Dollar hoch.

Breite Rally, aber das Bild bleibt trĂĽb

Ethereum legte mit einem Plus von rund 4,6 Prozent auf knapp 2.178 Dollar sogar etwas stärker zu als Bitcoin. Solana gewann ähnlich viel, XRP und BNB verbuchten ebenfalls solide Zuwächse. Lediglich vereinzelte Coins wie Tron liefen gegen den Trend.

Trotz der Erholung lässt sich nicht darüber hinwegsehen, dass Bitcoin seit Jahresbeginn 2026 immer noch rund 18 Prozent im Minus liegt. Vom Allzeithoch bei über 126.000 Dollar, das im Oktober 2025 erreicht wurde, ist der aktuelle Kurs noch etwa 43 Prozent entfernt. Die Stimmung ist zwar etwas aufgehellt — der Fear-and-Greed-Index kletterte von 25 auf 34 Punkte —, bewegt sich aber weiterhin klar im Bereich der Angst.

Strategy kauft weiter — trotz Gegenwind

Während viele Anleger zögern, hält einer unbeirrt Kurs: Die Treasury-Firma Strategy unter Michael Saylor baute ihren Bitcoin-Bestand auf über 762.000 Coins aus. Zuletzt erwarb das Unternehmen weitere 1.031 Bitcoin für rund 76,6 Millionen Dollar — trotz des anhaltenden Drucks durch geopolitische Spannungen und politische Unsicherheiten. Strategy bleibt damit der mit Abstand größte börsennotierte Bitcoin-Halter weltweit.

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Auf der institutionellen Seite zeigt sich ein gemischtes Bild: Die US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs verzeichneten am Freitag Nettoabflüsse von 52 Millionen Dollar — weniger als die 90 Millionen Dollar vom Vortag, aber eben weiterhin Abflüsse. Der iShares Bitcoin Trust ETF führte die Negativliste mit 46 Millionen Dollar an.

Ob die heutige Erholung mehr als eine kurzfristige Reaktion auf geopolitische Entspannungssignale ist, hängt wohl davon ab, wie sich die Lage im Nahen Osten tatsächlich entwickelt. Solange die Abflüsse aus den ETF-Produkten anhalten und Bitcoin strukturell unter seinen 2025er-Hochs notiert, bleibt die Aufwärtsdynamik fragil.

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