BMW, Aktie

BMW Aktie: E-Sparte unter Druck

16.04.2026 - 03:56:07 | boerse-global.de

BMW verzeichnet im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang bei den Auslieferungen vollelektrischer Fahrzeuge. Besonders in den USA und China drücken die Zahlen, während der Heimatmarkt Deutschland wächst.

BMW Aktie: E-Sparte unter Druck - Foto: über boerse-global.de

Der Münchner Autobauer hat heute die Auslieferungszahlen für das erste Quartal 2026 vorgelegt — und beim Blick auf die Elektrostatistik stockt einem der Atem. Nicht dramatisch, aber deutlich genug, um den Kurs ins Minus zu drücken.

Vollelektrisch? Weltweit rückläufig

Weltweit übergab BMW im ersten Quartal 87.458 vollelektrische Fahrzeuge an Kunden — ein Rückgang von 20,1 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum, als noch 109.516 BEV ausgeliefert wurden. Der wesentliche Bremsklotz: die USA. Dort haben wegfallende staatliche Förderungen das Interesse an Elektroautos spürbar gedämpft, während Benziner und Diesel merklich besser nachgefragt wurden.

In China, dem wichtigsten Einzelmarkt für die Branche, sanken die Gesamtverkäufe um 10 Prozent auf 143.958 Einheiten. Ein bitterer Rückgang auf dem Markt, auf dem sich BMW besonders hohe Wachstumshoffnungen gemacht hatte.

Deutschland als kleiner Lichtblick

Immerhin: Nicht überall zeigt die Kurve nach unten. In Deutschland legte BMW um starke 10,7 Prozent zu und erreichte 68.022 verkaufte Fahrzeuge — ein Wert, der zeigt, dass der Heimatmarkt noch Substanz hat.

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Auch beim europäischen Auftragseingang für Elektroautos gibt es Bewegung in die richtige Richtung. Der neue iX3, dessen erste Exemplare im März in Europa ausgeliefert wurden, scheint Käufer zu überzeugen. Die E-Auto-Verkäufe in Europa lagen bereits höher als im Vorjahresquartal — ein frühes Signal dafür, dass die neue Modellgeneration zieht.

Insgesamt verkaufte BMW konzernweit 565.748 Fahrzeuge aller Marken, 3,5 Prozent weniger als im Vergleichsquartal 2025. Das hält sich im Rahmen — der Mix aus sinkenden Elektrozahlen und stabilen Verbrennerverkäufen dämpft den Gesamtrückgang.

Jefferies bleibt abwartend

Das Analysehaus Jefferies behält die Aktie auf „Hold" mit einem Kursziel von 90 Euro. Vor der Zahlenveröffentlichung hatte sich BMW in einer Analystenkonferenz intern zuversichtlich gezeigt — doch die Bewertung der Investmentbank spiegelt diese Zuversicht nicht wider. Ein Kursziel von 90 Euro liegt deutlich über dem heutigen Handelspreis von 82,50 Euro, der auf XETRA um 1,65 Prozent nachgab. Potenzial ist also eingepreist, aber Jefferies sieht keinen Anlass, das Rating anzuheben.

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Für BMW läuft es aktuell auf ein zweigeteiltes Bild hinaus: Der Anlauf der neuen „Neue Klasse"-Modelle gibt Hoffnung, die globale Elektroschwäche — vor allem in den USA — lastet aber noch spürbar auf den Zahlen.

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