ROUNDUP, Schneider

Schneider kritisiert US-PlÀne zur Lockerung von Klimaregeln

13.02.2026 - 13:38:45

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat den klimapolitischen Kurs der US-Regierung unter PrÀsident Donald Trump kritisiert.

Die Entscheidung, eine zentrale Grundlage zur Regulierung von Treibhausgasen aufzuheben, sei ideologisch motiviert, sagte Schneider im Deutschlandfunk. Was die US-Administration mache, sei das Gegenteil zu dem Vorgehen in Europa, "weil es ideologisch getrieben ist und vor allen Dingen es darum geht, GeschĂ€fte zusĂ€tzlich zu machen ĂŒber Öl- und Gasverkauf."

Die US-Umweltbehörde EPA will ihre bisherige wissenschaftliche Feststellung zurĂŒcknehmen, wonach Treibhausgase eine Gefahr fĂŒr die öffentliche Gesundheit darstellen. Diese sogenannte "Endangerment Finding" aus dem Jahr 2009 ist die zentrale rechtliche Grundlage dafĂŒr, dass CO2 und andere Treibhausgase in den USA nach dem Luftreinhaltegesetz reguliert werden dĂŒrfen.

Europa hÀlt an Klimazielen fest

Europa verfolge dagegen einen anderen Ansatz, betonte Schneider. "Wir haben ja einen anderen Kurs, und der ist, auf wissenschaftlicher Basis fundierte Entscheidungen zu treffen, die verantwortbar fĂŒr die Menschen in Europa oder in der Welt sind." Die EU halte an ihren Klimazielen fest. "Wir stehen zum Klimaschutz. Wir reduzieren jedes Jahr die Emission."

Ähnlich Ă€ußerte sich auch ein Sprecher der Bundesregierung, der betonte, man stehe zu den Klimazielen. Die Bundesregierung folge mit ihrer Politik wissenschaftlichen Erkenntnissen, wo es einen "breiten, breiten Konsens" zum menschengemachten Klimawandel gebe.

Die USA sind nach China der zweitgrĂ¶ĂŸte Verursacher von Treibhausgasen weltweit.

@ dpa.de

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