Continental blickt trotz Zollpolitik optimistisch auf Amerika-GeschÀft
11.04.2025 - 16:35:40 | dpa.de"Amerika ist und bleibt fĂŒr alle unsere Sparten ein strategischer Wachstumsmarkt, genau wie China und andere MĂ€rkte in Asien", sagte Vorstandschef Nikolai Setzer der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Die Nachfrage nach Produkten des Konzerns sei groĂ, etwa im ReifengeschĂ€ft: "Unsere drei US-Fabriken in Mississippi, South Carolina und Illinois haben eine KapazitĂ€t von mehr als 16 Millionen Reifen im Jahr, und der Markt hat noch viel Potenzial".
Vor allem die Elektronikwerke in Mexiko wĂ€ren durch dauerhafte neue Handelsschranken stark unter Druck. Auch die Produktion in Amerika ist betroffen, wenn etwa Vorprodukte fĂŒr Reifen neuen Zöllen unterliegen. Solche Mehrkosten trĂ€fen aber alle vor Ort produzierenden Wettbewerber gleich, sagte Setzer. "Im Wettbewerb sehen wir also erstmal keinen direkten Nachteil."
Zur geplanten Aufspaltung des Konzerns sagte der Manager, er sehe verschiedene Möglichkeiten fĂŒr einen Verkauf der Industriesparte Contitech. "Uns ist immer wieder zugetragen worden, dass es dafĂŒr am Markt Interesse gibt, etwa durch eine Ăbernahme von strategischen KĂ€ufern oder Finanzinvestoren, die schon Industrieunternehmen im Portfolio haben." Mit dem Umbau dĂŒrfte auch seine Zeit im Unternehmen ablaufen. "Wenn die VerselbststĂ€ndigung von Contitech so lĂ€uft, wie wir uns das vorstellen, wird im nĂ€chsten Jahr der Zeitpunkt kommen, die Verantwortung weiterzugeben."
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