Aktien, Frankfurt

Aktien Frankfurt Ausblick: Dax nÀhert sich wieder 25.000 Punkten

12.02.2026 - 08:16:53 | dpa.de

Der Dax DE0008469008 dĂŒrfte seine Vortagsverluste am Donnerstag mit einem freundlichen Start zunĂ€chst ausgleichen.

Der X-Dax DE000A0C4CA0 signalisierte eine Stunde vor dem Xetra-Start einen 0,5 Prozent höheren Auftakt bei 24.975 Punkten. Damit wĂŒrde der deutsche Leitindex weiterhin im Kontakt bleiben zur Marke von 25.000 Punkten, die in diesen Tagen im Fokus steht.

Im Laufe der Woche hatte der Dax schon mehrmals vergeblich versucht, die Tausendermarke nachhaltig zu ĂŒberschreiten und einen Schritt hin zum Rekord von 25.507 Punkten zu machen. Neue Impulse könnten von der Berichtssaison ausgehen, die am Donnerstag in Deutschland einiges zu bieten hat. Ausgewertet werden am Morgen unter anderem die Zahlen von Siemens, Mercedes DE0007100000-Benz, der Deutschen Börse und Thyssenkrupp DE0007500001.

Gespannt warten die Anleger außerdem auf Inflationszahlen, die am Freitag in den USA auf der Agenda stehen. Diese sind der nĂ€chste wichtige Aspekt, um den weiteren geldpolitischen Spielraum der Notenbank Fed beurteilen zu können. Ein ĂŒberraschend guter US-Jobbericht hatte am Vortag fĂŒr Gegenwind gesorgt. Nach Angaben der Landesbank Helaba war er "ein zweischneidiges Schwert", weil mit den Konjunktursorgen auch die Zinssenkungshoffnungen schwinden.

Im Dax bahnt sich am Donnerstag bei Einzelwerten Licht und Schatten an. Die Aktien von Siemens DE0007236101 nĂ€herten sich vorbörslich mit einem Plus von fast drei Prozent dem Anfang Februar erreichten Rekord von 266,25 Euro. Sie profitierten davon, dass der Technologiekonzern nach einem guten GeschĂ€ftsjahresauftakt seine Ergebnisprognose erhöhte. Phil Buller von JPMorgan sprach von ĂŒbertroffenen Auftrags-, Umsatz- und Margenerwartungen in den wichtigen Sparten Digital Industries (DI) und Smart Infrastructure (SI).

Auf der Schattenseite steht dagegen der Autosektor wegen Mercedes-Benz DE0007100000. Die Titel des Premium-Autobauers sackten im Tradegate-Handel um mehr als fĂŒnf Prozent ab, nachdem die Stuttgarter fĂŒr das vergangene Jahr einen Gewinneinbruch vermeldet hatten. Ein HĂ€ndler sah das Abschneiden der Autosparte und deren Margenziele in einem ersten Kommentar als EnttĂ€uschung an. Die Dividende werde derweil nicht so drastisch gekĂŒrzt wie gedacht, hieß es.

Eher wenig bewegt zeigten sich die Papiere der Deutschen Börse DE0005810055. Der Börsenbetreiber verdiente 2025 dank Übernahmen und guter GeschĂ€fte rund um Finanzmarkt-Produkte so viel wie noch nie - und tĂŒtete daraufhin gleich die nĂ€chste Transaktion ein. Der den Daten-, Analyse- und Indexanbieter ISS Stoxx soll jetzt vollstĂ€ndig ĂŒbernommen werden.

Bei Thyssenkrupp bahnt sich im MDax DE0008467416 ein 2,5 Prozent schwĂ€cherer Start an. Hohe Restrukturierungskosten fĂŒr das StahlgeschĂ€ft fĂŒhrten bei dem Industriekonzern zu einem höheren Verlust im ersten GeschĂ€ftsquartal. Ein schwacher Barmittelfluss wurde in ersten Kommentaren als Belastung angesehen.

Schlechte Nachrichten kamen außerdem vom SDax DE0009653386-Mitglied KWS Saat DE0007074007: Eine gekappte Umsatzprognose wegen der gedĂ€mpften Lage am Agrarmarkt drĂŒckte die Aktien des Saatgutherstellers vorbörslich mit mehr als vier Prozent ins Minus.

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