Dax, Plus

Dax hÀlt sich im Plus - Finanzmarktanalysten bleiben optimistisch

18.06.2024 - 12:35:07 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax hat sich am Dienstag nach einem bereits halbwegs freundlichen Start bis zum Mittag im grĂŒnen Bereich gehalten.

Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 18.150 Punkten berechnet, dies entspricht einem Plus von 0,5 Prozent gegenĂŒber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Qiagen, die Deutsche Börse und Rheinmetall, am Ende Adidas, Beiersdorf und Siemens Healthineers. Die vom Zentrum fĂŒr EuropĂ€ische Wirtschaftsforschung (ZEW) ermittelten mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren fielen zwar etwas schlechter als erwartet aus, blieben aber auf einem hohen Niveau.

"Die vom ZEW befragten Finanzmarktanalysten sind weiterhin optimistisch", sagte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP-Bank-Gruppe. "Die Konjunkturerwartungen verbessern sich im Juni zwar nur leicht, doch was zĂ€hlt, sind die deutlichen Erholungen des Konjunkturbarometers in den vergangenen Monaten." Die Botschaft laute, dass ein Aufschwung ins Haus stehe. "Als guter Gradmesser fĂŒr die weitere konjunkturelle Entwicklung erweist sich der Mittelwert der ZEW-Konjunkturerwartungen und der aktuellen LageeinschĂ€tzung", so Gitzel. Dabei sehe das Bild gemĂ€ĂŸigter aus. "Der Mittelwert signalisiert zwar auch eine konjunkturelle Erholung, allerdings fĂ€llt diese nach dieser Lesart gedĂ€mpft aus." Letzteres ĂŒberzeuge: "FĂŒr einen nachhaltigen Aufschwung fehlt es derzeit an den Grundzutaten." Vor allem der schwache Auftragseingang der vergangenen zwei Jahre in der deutschen Industrie spreche nicht fĂŒr eine rasche wirtschaftliche Genesung. Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmittag etwas schwĂ€cher: Ein Euro kostete 1,0718 US-Dollar (-0,13 Prozent), ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,9331 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 84,08 US-Dollar; das waren 17 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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