Dax startet im Minus - Vorsicht dominiert
24.02.2026 - 09:33:59 | dts-nachrichtenagentur.de"Derzeit fĂ€llt es den Anlegern schwer, sich ein richtiges Bild ĂŒber die Gesamtsituation an den FinanzmĂ€rkten zu machen", sagte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Ihre HandelsaktivitĂ€ten gleichen deshalb einem Vortasten und vorsichtigen Positionieren in den defensiven Branchen. Neben bekannten Themen wie dem Zollstreit, dem Konflikt zwischen den USA und dem Iran und den konjunkturellen Entwicklungen flammen immer wieder die Sorgen ĂŒber massive disruptive Auswirkungen der KI-Technologie in einzelnen Sektoren auf."
"So gab es gestern in New York erneut starke VerkĂ€ufe bei etlichen Software- und Cybersicherheitsunternehmen. Die Investoren können derzeit kaum abschĂ€tzen, wie groĂ der Einfluss auf das operative GeschĂ€ft sein wird und welche GewinneinbuĂen dadurch zu erwarten sind. Das Thema bleibt weiterhin ein Belastungsthema und rĂŒttelt an einem der bisherigen StĂŒtzpfeiler des Bullenmarktes an der Wall Street."
"In Asien lag der Fokus auf den HandelsaktivitĂ€ten in Japan und China nach den Feiertagen. Insgesamt lieĂen sich die Investoren dort nicht aus der Ruhe bringen und verhalfen den Indizes zu Gewinnen. Die Dynamik dĂŒrfte sich jedoch nur begrenzt auf den europĂ€ischen Handel ĂŒbertragen, da die AbhĂ€ngigkeit von den US-FinanzmĂ€rkten höher ist."
Nach den KursabschlĂ€gen bei den zyklischen Automotive-Unternehmen zeigten sich zum Handelsbeginn einige SchnĂ€ppchenjĂ€ger und kauften selektiv die Aktien von VW, Mercedes-Benz und BMW. "Die Zahlen von Fresenius Medical Care kamen nicht besonders gut an und werden mit einem Kursabschlag quittiert. Die Jahreszahlen lagen durch Einsparungen ĂŒber den Erwartungen der Analysten, jedoch bleibt der Ausblick verhalten", sagte Lipkow.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Dienstagmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1790 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8482 Euro zu haben.
Der Goldpreis lieĂ deutlich nach, am Morgen wurden fĂŒr eine Feinunze 5.172 US-Dollar gezahlt (-1,1 Prozent). Das entspricht einem Preis von 141,04 Euro pro Gramm.
Der Ălpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagmorgen gegen 9 Uhr deutscher Zeit 71,49 US-Dollar, das waren 38 Cent oder 0,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.
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