Dax, Anleger

Dax startet freundlich - Anleger blicken auf Frankreich

28.08.2025 - 09:33:57 | dts-nachrichtenagentur.de

Der Dax ist am Donnerstag freundlich in den Handelstag gestartet.

Anzeigetafel in der Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Anzeigetafel in der Frankfurter Börse - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit 24.170 Punkten berechnet, ein Plus von 0,5 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen Continental, Siemens und Mercedes-Benz.

Am unteren Ende befanden sich die Aktien der Deutschen Telekom, von Eon und Qiagen. "Die Marktteilnehmer mĂŒssen die Quartalszahlen von Nvidia einordnen und gleichzeitig die bevorstehenden Makro-Daten verarbeiten", sagte Marktanalyst Andreas Lipkow. "Nvidia könnte erneut mit den GeschĂ€ftszahlen ĂŒberzeugen und in allen wesentlichen Punkten die Markterwartungen erfĂŒllen." Die Aussichten seien jedoch wesentlich zurĂŒckhaltender gewesen und hĂ€tten zu Gewinnmitnahmen bei den Aktien im nachbörslichen Handel gefĂŒhrt. Im Laufe des Tages stehen die ErstantrĂ€ge auf ArbeitslosenunterstĂŒtzung in den USA und die Publikation des US-BIP fĂŒr das zweite Quartal an. "Beide DatensĂ€tze werden insbesondere mit Vorgriff auf das bevorstehende US-Notenbanktreffen im September interessant", so Lipkow. Die Zinssenkungsphantasie könnte durch beeinflusst werden. Derweil richtet sich der Blick der Anleger zunehmend auf Frankreich. Das Nachbarland bleibe "Augenmerk und Sorgenkind der Börsen", sagte Thomas Altmann von QC Partners. "Bei den Staatsanleihen-Renditen schiebt sich Frankreich jetzt immer nĂ€her an Italien heran. Bei 30-jĂ€hriger Laufzeit ist der Abstand jetzt so gering wie zuletzt im Jahr 1999. Damals wurde der Euro gerade eingefĂŒhrt." Ein Aus der Regierung könnte in Frankreich eine lĂ€ngere politische Unsicherheit mit sich bringen, so Altmann. "Und das kann sich ein hoch verschuldetes Land nicht leisten." Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Donnerstagmorgen etwas stĂ€rker. Ein Euro kostete 1,1643 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8589 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 67,51 US-Dollar; das waren 54 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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