Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 23.610 Punkten berechnet, 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag.
"Die weltweiten Investoren kehren nach dem Handelsdeal zwischen den USA und China, Trumps erfolgreicher Reise nach Saudi-Arabien und den besseren Inflationsdaten an die Wall Street zurĂŒck", sagte Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets. "Gleichzeitig sehen sie in Frankfurt den Dax nach der 5.000-Punkte-Rally mittlerweile als recht teuer an. Das ist zwar faktisch nicht so; der Dax ist mit einem Kurs-Gewinn-VerhĂ€ltnis (KGV) von rund 17 gĂŒnstiger bewertet als der S&P 500 mit einem KGV von rund 23. Die Anleger setzen aber darauf, dass der Höhepunkt der Unsicherheit in der Handelspolitik vorĂŒber ist und die US-Indizes nun auch wieder ihre Rekordhochs anpeilen."
"Die von der Trump-Administration initiierten Chip-Deals verschieben das geopolitische Gewicht der KI-Entwicklung deutlich in den Persischen Golf und verankern US-Technologiekonzerne als zentrale Partner beim Aufbau leistungsstarker regionaler Infrastruktur. Trump tritt wie ein Super-CEO in Saudi-Arabien auf, das bringt Nvidia, Boeing, Starlink und anderen US-Firmen groĂe AuftrĂ€ge. Die Anleger wittern eine Beschleunigung des Wachstums und steigen ein."
"Eon zeigt den Anlegern mit dem starken Gewinn- und Investitionsanstieg im ersten Quartal eine operative Robustheit seiner Netzinfrastruktur, bestÀtigt die Prognose und erhöht die Dividende. Der Versorger hat Vertrauen in das langfristige Wachstumspotenzial der Energiewende. Nach dem Kursrutsch von fast sieben Prozent in der Aktie in den vergangenen Tagen könnten die heute vorgelegten Ergebnisse den Kurs zunÀchst wieder stabilisieren."
"Der RĂŒstungskonzern Renk unterstreicht mit doppelt so hohen AuftragseingĂ€ngen und dem damit erreichten Rekord eindrucksvoll, warum die Aktie in diesem Jahr so stark gestiegen ist. FĂŒr mehr als eine BestĂ€tigung dessen, was die Anleger erwartet haben, reicht es aber nicht. Die Aktie hat nach einer Verdreifachung des Kurses in diesem Jahr schon viel von den guten Ergebnissen vorweggenommen", so Stanzl.
Die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung war am Mittwochmorgen etwas stĂ€rker: Ein Euro kostete 1,1190 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend fĂŒr 0,8937 Euro zu haben.
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