Devisen: Euro steigt nach schwachen US-Daten ĂŒber 1,08 US-Dollar
30.05.2024 - 16:41:26 | dpa.deAm spÀten Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0835 Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0815 (Mittwoch: 1,0857) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9246 (0,9210) Euro.
Der Dollar bekam im Tagesverlauf zunehmend Gegenwind. Besonders schwer wogen Konjunkturdaten aus den USA, die durchweg schwach ausfielen. Neue Wachstumszahlen zeigten, dass die Wirtschaft im ersten Quartal stĂ€rker an Tempo verloren hat als bislang gedacht. Hinzu kamen höhere ErstantrĂ€ge auf Arbeitslosenhilfe und trĂŒbe Daten vom Immobilienmarkt.
Unter dem Strich erhöhten die Zahlen die Möglichkeit, dass sich die US-Zentralbank Fed rascher von ihrer straffen Geldpolitik verabschiedet. Derzeit ist an den MÀrkten gerade mal eine Zinssenkung bis zum Jahresende vollstÀndig eingepreist - wÀhrend es zu Jahresbeginn noch bis zu sechs Reduzierungen gewesen waren. Die Fed zögert wegen der hartnÀckigen Inflation, die zuletzt nur langsam gesunken ist.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85105 (0,85130) britische Pfund, 169,50 (170,74) japanische Yen und 0,9808 (0,9907) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London am Nachmittag mit 2348 Dollar gehandelt. Das waren zehn Dollar mehr als am Tag zuvor.
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