Devisen: Euro legt zum US-Dollar etwas zu
13.03.2024 - 12:33:30 | dpa.deGegen Mittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0936 Dollar und damit etwas mehr als am Vorabend. Die EuropÀische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag etwas niedriger auf 1,0916 Dollar festgesetzt.
Am Vormittag fehlte es an Impulsen. Die Industrieproduktion in der Eurozone ist im Januar stÀrker gefallen als erwartet. Die Daten gelten allerdings als wenig aussagekrÀftig, da die Zahlen aus Irland extrem schwanken und im Januar stark gefallen sind.
In den USA stehen keine marktrelevanten Wirtschaftsdaten auf dem Programm. Aus der US-Notenbank Fed sind keine bedeutenden ĂuĂerungen zu erwarten, weil sich die Notenbanker eine Woche vor dem regulĂ€ren Zinsentscheid bereits in der ĂŒblichen Schweigephase befinden. Am Montag hatten Inflationsdaten Spekulationen auf baldige Leitzinssenkungen gedĂ€mpft.
"Die Daten fĂŒr Februar, die gestern veröffentlicht wurden, haben die Erwartung, dass vor Juni keine ZinsĂ€nderung kommt, bestĂ€tigt", kommentierte Antje Praefcke, Devisenexpertin bei der Commerzbank. "Offensichtlich ist der Disinflationsprozess ins Stocken geraten." Unter Disinflation versteht man einen Prozess sinkender Inflationsraten. Der Dollar hatte aber nur vorĂŒbergehend von den Daten profitiert.
So schÀtzen die Börsenprofis WÀhrung Aktien ein!
FĂŒr. Immer. Kostenlos.

