Devisen: Euro legt zum Dollar etwas zu
08.04.2024 - 17:07:01 | dpa.deAm Nachmittag kostete die GemeinschaftswÀhrung 1,0853 US-Dollar. Sie notierte so etwas höher als am Morgen. Die EuropÀische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,0823 (Freitag: 1,0841) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,9239 (0,9224) Euro.
Die am Vormittag veröffentlichten Konjunkturdaten aus der Eurozone gaben dem Markt keine klare Richtung vor. Im Februar hatten schwache Ausfuhren in die EU die deutschen Exporte belastet. Der Wert der gesamten Warenexporte sank um 2,0 Prozent gegenĂŒber Januar. Positive Nachrichten kamen hingegen von der deutschen Industrie. Die Gesamtproduktion ist im Februar stĂ€rker als erwartet gestiegen.
Zudem zeigte das vom Analyseinstitut Sentix veröffentlichte Konjunkturbarometer eine abermals verbesserte Wirtschaftsstimmung im Euroraum. Der Konjunkturindikator stieg im April zum sechsten Mal in Folge und erreichte den höchsten Wert seit Februar 2022. In den USA wurden am Nachmittag keine wichtigen Konjunkturdaten veröffentlicht.
Die MĂ€rkte warten bereits auf Donnerstag, wenn die EZB ĂŒber ihre Zinspolitik entscheidet. Es wird zwar zunĂ€chst noch keine Reduzierung der Zinsen prognostiziert. Ăkonomen gehen jedoch davon aus, dass die EZB angesichts der gesunkenen Inflation im Juni ihre Zinsen senken wird.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85795 (0,85773) britische Pfund, 164,43 (164,10) japanische Yen und 0,9807 (0,9793) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2327 Dollar gehandelt. Das waren zwei Dollar weniger als am Vortag.
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