Devisen: Eurokurs legt zum Dollar zu - Schwache US-Daten stĂŒtzen
24.09.2024 - 16:35:24 | dpa.deAm Nachmittag sorgten unerwartet schwache US-Konjunkturdaten fĂŒr Auftrieb. Der Euro konnte frĂŒhe Gewinne weiter ausbauen und erreichte ein Tageshoch bei 1,1162 US-Dollar. Damit wurde die GemeinschaftswĂ€hrung etwa einen halben Cent höher gehandelt als am Morgen. Die EuropĂ€ische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1133 (Montag: 1,1119) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8982 (0,8993) Euro.
In den USA hat sich die Stimmung der Verbraucher im September deutlich verschlechtert. Der Indikator fĂŒr die Konsumlaune des Marktforschungsinstituts Conference Board fiel im Vergleich zum Vormonat um 6,9 Punkte auf 98,7 Punkte. Volkswirte hatten im Schnitt mit 104,0 Punkten gerechnet. Der Dollar geriet nach der Veröffentlichung der Daten zu allen anderen wichtigen WĂ€hrungen unter Druck, wĂ€hrend der Euro im Gegenzug zulegen konnte.
Schwache Wirtschaftsdaten aus Deutschland konnten die GemeinschaftswĂ€hrung nicht belasten. Im September hat sich die Stimmung in den Unternehmen der gröĂten Volkswirtschaft der Eurozone den vierten Monat in Folge verschlechtert. Das Ifo-GeschĂ€ftsklima fiel auf den niedrigsten Wert seit Januar. "Die deutsche Wirtschaft gerĂ€t immer stĂ€rker unter Druck", kommentierte Ifo-PrĂ€sident Clemens Fuest.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,83220 (0,83518) britische Pfund, 160,14 (159,58) japanische Yen und 0,9439 (0,9448) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde am Nachmittag in London mit 2.636 Dollar gehandelt. Das sind etwa 8 Dollar mehr als am Vortag.
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