Devisen: Euro legt zu
05.05.2025 - 16:54:52 | dpa.deAm Nachmittag notierte die europĂ€ische GemeinschaftswĂ€hrung bei 1,1344 US-Dollar. Sie kostete damit etwas mehr als im frĂŒhen Handel. Die EuropĂ€ische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1343 (Freitag: 1,1343) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8816 (0,8816) Euro.
Der Dollar leidet unter der weiterhin erratischen Zollpolitik von US-PrĂ€sident Donald Trump. Die Aussicht auf Importzölle auf im Ausland produzierte Filme sorgte fĂŒr weitere Verunsicherung und belastete auch den Dollar. Auf der Plattform Truth Social kĂŒndigte Trump an, das Handelsministerium sofort zu ermĂ€chtigen, einen Zoll von 100 Prozent auf alle im Ausland produzierten Filme zu erheben, die in die Vereinigten Staaten kommen.
Besser als erwartet ausgefallene US-Konjunkturdaten stĂŒtzten den Dollar nicht. So hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor stĂ€rker als erwartet aufgehellt. "Konjunktursorgen in den USA werden damit einhergehend leicht gedĂ€mpft, obwohl das Pendant in der Industrie bereits gesunken war und unterhalb der wichtigen 50er Marke liegt" schreiben die Experten der Helaba. "Die Fed dĂŒrfte sich zunĂ€chst in ihrer abwartenden Haltung bezĂŒglich weiterer Lockerungen der Geldpolitik bestĂ€tigt sehen und tendenziell werden die Zinssenkungserwartungen gedĂ€mpft."
Die US-Notenbank hatte zuletzt die Leitzinsen unverĂ€ndert belassen. Trotz der heftigen Kritik von Trump dĂŒrfte die Fed auch an diesem Mittwoch die Leitzinsen nicht antasten.
Zu anderen wichtigen WĂ€hrungen legte die EZB die Referenzkurse fĂŒr einen Euro auf 0,85150 (0,85330) britische Pfund, 163,19 (163,93) japanische Yen und 0,9336 (0,9343) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold kostete am Nachmittag in London 3.315 Dollar. Das waren etwa 75 Dollar mehr als am Vortag.
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