ROUNDUP, Maschinenbauer

Maschinenbauer Krones sieht weiter Investitionsbereitschaft der Kunden

19.02.2026 - 10:41:18 | dpa.de

Der Maschinenbauer Krones DE0006335003 hat im vergangenen Jahr Umsatz und ProfitabilitÀt verbessert.

Dabei profitierte der Hersteller von AbfĂŒll- und Verpackungsanlagen von robusten ZuwĂ€chsen im Schlussquartal. FĂŒr das neue Jahr hat sich das Management eine weitere Verbesserung vorgenommen. Das Unternehmen sei dabei "realistisch optimistisch". Krones bezeichnet seine MĂ€rkte als grundsĂ€tzlich weniger von konjunkturellen Schwankungen betroffen. Die Investitionsbereitschaft der Kunden sei weiterhin robust.

So verzeichnete das Unternehmen im vierten Quartal einen Anstieg des Auftragseingangs um 8,6 Prozent im Jahresvergleich. Im Gesamtjahr legte das NeugeschÀft um 1,9 Prozent auf knapp 5,56 Milliarden Euro zu.

Die im MDax, dem Index fĂŒr mittelgroße Werte, notierte Aktie fiel am Vormittag dennoch um 2,4 Prozent. Seit dem Tief Anfang November summieren sich die Kursgewinne aber immer noch auf fast 15 Prozent. Constantin Hesse vom Investmenthaus Jefferies lobte die Zahlen fĂŒr das vergangene Jahr mit Blick auf ProfitabilitĂ€t und Mittelfluss. Hingegen seien Umsatz und Auftragseingang etwas schwĂ€cher ausgefallen als angenommen. Die Ziele fĂŒr 2026 lĂ€gen im Rahmen der Erwartungen.

Der Umsatz stieg 2025 vorlĂ€ufigen Zahlen zufolge um sieben Prozent auf 5,66 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Neutraubling mitteilte. Damit habe Krones trotz negativer Effekte im Zusammenhang mit dem starken Euro seine Wachstumsprognose von sieben bis neun Prozent erreicht, hieß es. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 12,2 Prozent auf 602,3 Millionen Euro zu. Hier hĂ€tten sich eine gestiegene Effizienz in der Produktion sowie Kostensenkungen positiv bemerkbar gemacht. Die Zahlen lagen in etwa im Rahmen der Analystenerwartungen.

FĂŒr das neue GeschĂ€ftsjahr erwartet Krones weiteres Wachstum. Der Umsatz soll um drei bis fĂŒnf Prozent zulegen - allerdings auf wĂ€hrungsbereinigter Basis. Die Ebitda-Marge soll sich auf 10,7 bis 11,1 Prozent verbessern, nach 10,6 Prozent 2025. Per Ende Dezember kann Krones dabei auf ein Auftragspolster von knapp 4,2 Milliarden Euro blicken, was etwas weniger ist als im Jahr zuvor. Der Auftragsbestand gewĂ€hrleistet dabei den Angaben zufolge die Auslastung der ProduktionskapazitĂ€ten im Anlagen- und ProjektgeschĂ€ft bis "weit in das dritte Quartal 2026".

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