Investoren-Aus, VfB-Chef

Nach Investoren-Aus: VfB-Chef hĂ€lt höhere TV-Abgabe fĂŒr möglich

25.02.2024 - 14:28:10 | dpa.de

Der Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle vom Bundesligisten VfB Stuttgart glaubt, dass die Deutsche Fußball Liga nicht nochmal an einem Investoren-Deal arbeiten wird.

"Ich denke, das aktuelle Thema DFL-Investor ist vom Tisch", sagte Wehrle der Deutschen Presse-Agentur. DafĂŒr brachte der 48-JĂ€hrige eine andere Möglichkeit ins Spiel, Einnahmen unter anderem fĂŒr die weitere Digitalisierung und Internationalisierung der Liga zu gewinnen.

"Die Clubs mĂŒssen sich beim Thema Investitionsbedarf mit einer Weiterentwicklung des Kapitalbedarfs beschĂ€ftigen", erklĂ€rte Wehrle. "Ein Ansatz könnte sein, den Abgabesatz der Clubs bei den Fernsehgeldern zu erhöhen. HierfĂŒr bedarf es eines transparenten und ausfĂŒhrlichen Diskussionsprozesses innerhalb der DFL und der Liga." Derzeit mĂŒssen die Vereine einen Anteil von 7,75 Prozent der TV-Einnahmen an den Ligaverband abfĂŒhren.

Wehrle gab aber zu bedenken, dass eine ganze Reihe von Vereinen immer noch unter den finanziellen Folgen der Corona-Krise leiden wĂŒrden - auch der VfB. Denn viele Clubs mĂŒssten weiterhin Kredite aus dieser Zeit tilgen, erklĂ€rte er. "Es wĂ€re also nicht einfach, weitere Abgaben einzuplanen. Dennoch kann ich mir grundsĂ€tzlich vorstellen, dass wir die Thematik Innenfinanzierung diskutieren werden."

Die DFL hatte am Mittwoch erklĂ€rt, die Verhandlungen zum Abschluss eines Milliarden-Deals nicht mehr fortzufĂŒhren. Zuvor hatte sie die GesprĂ€che mit dem letzten verbliebenen Investor CVC beendet.

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