Teures Kerosin trĂŒbt GewinnplĂ€ne von Ryanair
29.01.2024 - 08:19:38 | dpa.deFĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr bis Ende MĂ€rz erwartet Konzernchef Michael O'Leary noch einen Gewinn von 1,85 bis 1,95 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Bisher hatte er bis zu 2,05 Milliarden Euro erwartet. Derweil gefĂ€hrdet der gestoppte Produktionsausbau beim Flugzeughersteller Boeing die WachstumsplĂ€ne der irischen Airline.
Im Weihnachtsquartal bis Ende Dezember verdiente Ryanair mit 15 Millionen Euro rund 93 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Zwar zĂ€hlte die Gesellschaft 41,4 Millionen FluggĂ€ste und damit sieben Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, und der Umsatz stieg dank höherer Ticketpreise um 17 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro. Allerdings hatten groĂe Buchungsplattformen wie Booking.com Anfang Dezember Ryanair-FlĂŒge aus dem Programm genommen, und die Airline senkte deshalb ihre Ticketpreise. Zudem zehrten höhere Ausgaben fĂŒr Kerosin und gestiegene PilotengehĂ€lter am Gewinn.
Unterdessen fĂŒrchtet O'Leary, dass Boeing bis zum Sommer noch weniger neue Flugzeuge liefern kann als gedacht. Derzeit geht der Manager davon aus, dass Ryanair Ende Juni 174 Jets vom Typ 737 Max zur VerfĂŒgung hat - 50 mehr als vergangenen Sommer, aber 7 weniger als vereinbart. Zudem bestehe das Risiko, dass sich Auslieferungen weiter verzögern. Denn nach einem Beinahe-UnglĂŒck einer 737-9 Max von Alaska Airlines darf Boeing die Produktion der Max-Reihe nicht wie geplant ausweiten.
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