Bankkunden, Visier

Deutsche Bankkunden im Visier neuer Phishing-Wellen

24.03.2026 - 06:30:40 | boerse-global.de

Verbraucherschützer warnen vor einer starken Zunahme professioneller Betrugsversuche auf Bankkunden. Kriminelle nutzen täuschend echte Nachrichten, um Zugangsdaten zu stehlen.

Deutsche Bankkunden im Visier neuer Phishing-Wellen - Foto: über boerse-global.de
Deutsche Bankkunden im Visier neuer Phishing-Wellen - Foto: über boerse-global.de

Deutsche Bankkunden sind aktuell Ziel massiver Phishing-Angriffe. Verbraucherzentralen warnen vor einer besorgniserregenden Zunahme täuschend echter Betrugsversuche per E-Mail und SMS. Kriminelle zielen dabei gezielt auf sensible Zugangsdaten und TANs ab.

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Diese Banken stehen im Fokus der Betrüger

Die aktuellen Kampagnen geben sich als offizielle Kommunikation renommierter Institute aus. Kunden der Deutschen Bank erhalten etwa Mails zur angeblichen Sicherheitsüberprüfung. Bei N26 wird ein Systemupdate als Vorwand für die Telefonnummern-Bestätigung genutzt.

Auch Volksbanken Raiffeisenbanken, easybank und der Zahlungsdienstleister SumUp sind betroffen. Überall lautet das Muster ähnlich: Ein dringender Anlass – Kontrollen, Updates oder Sicherheitsprotokolle – soll Kunden zum Klicken auf Links und zur Preisgabe ihrer Daten bewegen.

So erkennen Sie die gefälschten Nachrichten

Die Angriffe wirken professioneller denn je. Doch typische Warnsignale bleiben: unpersönliche Anreden, unseriöse Absenderadressen und Links zu gefälschten Login-Seiten. Vor allem die Erzeugung von Zeitdruck ist ein klassisches Betrügermuster.

Oft drohen die Nachrichten mit Kontosperrungen oder eingeschränkten Funktionen. Die Täter spekulieren auf die Angst der Kunden, um eine unüberlegte Reaktion zu provozieren. Die Bundesbank meldet derweil bis zu 5.000 Cyberangriffe pro Minute auf ihre Systeme.

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Diese Schutzmaßnahmen sind jetzt entscheidend

Banken fordern niemals vertrauliche Daten per E-Mail oder SMS über externe Links an. Klicken Sie bei Unsicherheit nie auf Links in verdächtigen Nachrichten. Kontaktieren Sie Ihre Bank stattdessen über die offizielle Website oder App.

Verschieben Sie verdächtige Mails direkt in den Spam-Ordner. Prüfen Sie regelmäßig Ihre Kontobewegungen. Wer Opfer eines Angriffs wird, sollte umgehend die Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Hintergrund: KI macht Betrug immer gefährlicher

Die Bedrohungslage im Finanzsektor bleibt hoch. Die BaFin verweist auf geopolitische Spannungen, komplexe IT-Systeme und den Einsatz Künstlicher Intelligenz durch Angreifer. KI-Werkzeuge helfen Kriminellen heute, täuschend echte Fälschungen zu erstellen.

Seit 2025 gilt im Rahmen des Digital Operational Resilience Act (DORA) ein zentrales Meldesystem für schwere IT-Vorfälle. Der Wettlauf zwischen Angreifern und Verteidigern dürfte sich weiter verschärfen – und fordert sowohl technologische Innovationen der Banken als auch wachsende Wachsamkeit der Kunden.

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