Behörde: Flugzeuge sollen iranischen Luftraum meiden
16.01.2026 - 22:39:02Auch im Luftraum benachbarter LĂ€nder sei Vorsicht geboten, besonders wenn es dort US-MilitĂ€rstĂŒtzpunkte gebe, heiĂt es in einer Mitteilung der EASA. Die Warnung ist eine Reaktion auf die angespannte Lage im Iran. Sie gilt demnach zunĂ€chst fĂŒr einen Monat.
Als Grund nennt die EASA unter anderem, dass die iranische Luftverteidigung wegen einer möglichen MilitĂ€raktion der USA in erhöhter Alarmbereitschaft sei. Der "mögliche Einsatz einer Vielzahl von Waffen und Luftabwehrsystemen in Verbindung mit unvorhersehbaren Reaktionen des Staates und der potenziellen Aktivierung von Flugabwehrsystemen" stelle auch eine Gefahr fĂŒr die zivile Luftfahrt dar, heiĂt es in der Mitteilung. Man beobachte die Lage weiterhin genau, um die Risikolage beurteilen zu können.
USA drohen mit militÀrischem Eingreifen
Seit Beginn der Massenproteste gegen das autoritĂ€re Herrschaftssystem der Islamischen Republik Ende Dezember hat US-PrĂ€sident Donald Trump dem Iran mehrmals mit einem Eingreifen der USA gedroht. Die USA verstĂ€rken Medienberichten zufolge derzeit ihre militĂ€rische PrĂ€senz in Nahost. Der FlugzeugtrĂ€ger "USS Abraham Lincoln" und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom SĂŒdchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die "New York Times" und das Portal "Axios".
Zudem wĂŒrden zusĂ€tzliche Waffen und VerteidigungsausrĂŒstung dorthin gebracht, berichtete die "New York Times". Es könnten auch weitere Kampfflugzeuge folgen. Eine offizielle BestĂ€tigung der Verlegung durch das Pentagon gab es zunĂ€chst nicht.

