GlÀserne, Manufaktur

GlÀserne Manufaktur empfÀngt wieder GÀste

28.01.2026 - 20:17:27 | dpa.de

Die GlĂ€serne Manufaktur von VW DE0007664039 in Dresden will Besucher kĂŒnftig in die Geheimnisse des Automobilbaus einweihen.

WĂ€hrend GĂ€ste bei FĂŒhrungen in dem imposanten GebĂ€ude vormals bei der Herstellung von Autos wie dem Phaeton oder zuletzt dem ID.3 zuschauen konnten, wird es kĂŒnftig um Automobilbau an sich gehen. "FrĂŒher hat man gesehen, wie hier ein Fahrzeug entstanden ist. Ab sofort versteht man hier den Fahrzeugbau", erklĂ€rte Standortleiter Martin Goede. Ab diesem Donnerstag (29. Januar) ist die Manufaktur fĂŒr Publikum wieder geöffnet.

GlĂ€serne Manufaktur kĂŒnftig Innovationscampus

Nach der Serienfertigung von Autos soll in dem Glasbau am Rande des Großen Gartens von Dresden nun ein Innovationscampus fĂŒr zentrale Technologiefelder entstehen. Die Manufaktur wird so zum Labor fĂŒr Robotik, KĂŒnstliche Intelligenz, Mikroelektronik und Chip-Design. Deutschlands grĂ¶ĂŸter Autobauer, der Freistaat Sachsen und die Technische UniversitĂ€t (TU) Dresden gehen dafĂŒr eine strategische Partnerschaft ein.

Enger Austausch mit VW-Mitarbeitern

Bei den FĂŒhrungen hofft man wie einst auf bis zu 100.000 GĂ€ste im Jahr. Mitarbeiter aus der frĂŒheren Produktion stehen Rede und Antwort. "Es wird mehr NĂ€he und Austausch entstehen, mehr Fokus und mehr Überraschendes", betonte Goede. Perspektivisch sollen FĂŒhrungen nach Themen angeboten werden. Man wolle dem Phaeton-Fan genauso ein Angebot machen wie dem Architekturliebhaber. Die Mitarbeiter sollen an verschiedenen Stationen zeigen, welche Handgriffe, Techniken und Hilfsmittel im Automobilbau nötig sind.

Die GlĂ€serne Manufaktur galt einst als Prestigeprojekt von VW und wurde 2001 als ProduktionsstĂ€tte fĂŒr das VW-Oberklasse-Modell Phaeton eingeweiht. 2016 wurde dessen Fertigung eingestellt und spĂ€ter der ID.3 produziert. Mitte Dezember 2025 endet auch diese Serienproduktion. Nun wird das Werk umgebaut, es soll aber als Auslieferungs- und Erlebnisstandort erhalten bleiben. Mitte dieses Jahr sollen die ersten gemeinsamen Forschungsprojekte mit der TU starten, ab 2027 dann im Regelbetrieb.

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